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Ausstellung von Alexander Dekkert im Rathaus

Laubach | „Wir freuen uns immer, wenn wir heimische Künstler im Rathaus zeigen können. Mit den Bildern Alexander Dekkerts haben wir naturverbundene Motive, auch aus der näheren Umgebung Laubachs, die zum Entdecken einladen“, sagte Laubachs Erster Stadtrat Lothar Birke anlässlich der Ausstellungseröffnung des Wetterfelder Künstlers Alexander Dekkert am Donnerstagnachmittag. Klaus Hövel, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Laubacher Kultur und Bäder GmbH erläuterte in seiner Laudatio, dass der 1948 in Chabasino/Sibirien geborene Maler in einer Tradition mit den „Peredwischniki“ – den so genannten „Wanderern“ – steht, die der Landschaftsmalerei größere Bedeutung beimaßen und in der Landschaft mehr sahen als nur einen passenden Hintergrund für Porträts und Genrebilder. In seinen Landschafts-, Dorf und Stilllebenbildern „spiegelt sich die tiefe Verbundenheit Dekkerts mit der Natur und auch seine seltene Fähigkeit, im Alltäglichen und Unscheinbaren ungeahnte Vielfalt und Schönheit zu entdecken“, so Hövel. In seinen Naturdarstellungen bevorzugt er die frischen Farben des Frühlings und die gedämpften Farbabstufungen des Herbstes.
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Wenn er sich der Sommerlandschaft widmet, zieht er es vor, abends, wenn das Licht sanfter ist oder beim Sonnenuntergang zu arbeiten. Eine wichtige Besonderheit ist es, dass es sich fast ausschließlich um die Darstellung der dörflichen Natur handelt. Einfachheit, Alltäglichkeit und Natürlichkeit zeichnen seine Bilder aus, deren Motive, wie Waldränder, Dickichte, Feld- und Straßenwege, Überschwemmungen, aus der unmittelbaren Umgebung stammen, oft ist es die Straße in der er wohnt. In den Werken von Alexander Dekkert „nähert“ sich die Natur dem Betrachter. Und das nicht nur durch die wirklichkeitsgetreue Wiedergabe der Natur, was dem Betrachter den Einstieg bei der Werkbetrachtung enorm erleichtert, sondern auch durch ihren kompositorischen Aufbau. Der Blickpunkt wird auf die Höhe des menschlichen Auges gesenkt und der Vordergrund erweitert, vor dem Betrachter erscheinen ein Weg, ein Pfad, ein Bach, und man meint darauf spazieren gehen zu können. Dabei entdeckt man intime Winkel der Natur, das Kleine erhält Vorzug vor dem Großen, ein Naturfragment erhält das Recht auf eigenständige Existenz.
Alexander Dekkerts Bilder entstanden in den vergangenen zehn Jahren, er studierte an der Fachhochschule für Kunst in der kirgisischen Hauptstadt Bischkek und bereiste Russland, ehe er 1991 nach Deutschland kam. Dekkert arbeitete abwechselnd als Dekorateur und Plakatmaler im Theater, als auch als Grafiker in verschiedenen Betrieben. Nach seiner Auswanderung war er mehr als zwölf Jahre bei einer Giessener Firma tätig und befasste sich unter anderem mit der Gestaltung von verschiedenen Oberflächen.
Die Ausstellung im Foyer des Laubacher Rathauses zu den Öffnungszeiten der Stadtverwaltung zu sehen.

 
 
 
 

Kommentare zum Beitrag

Marion Wallenfels
2.050
Marion Wallenfels aus Gießen schrieb am 27.04.2009 um 14:46 Uhr
Sehr schöne Bilder !
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) von Amtswegen

von:  von Amtswegen

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