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Wißmarer See

Langgöns | Seit über 30 Jahren ist der Camping-Platz ein zu Hause für ca. 800 Dauercamper. Sie haben sich dort, mit viel Arbeit und viel Geld, prachtvolle Parzellen angelegt. (mit Baugenehmigung der Gemeinde).

Der Camping-Platz ist Nah-Erholungsgebiet. Zwischen 13.00 und 15.00 Uhr ist Ruhezeit, ab 23.00 Uhr ist Nachtruhe. Es gibt eine Nachtwache, die unberechtigte Besucher entfernt und für Ruhe und Ordnung sorgt.

Doch im nächsten Jahr soll das Anders werden. Die Pächter, die Familie Weber, hat den Pachtvertrag gekündigt oder gekündigt bekommen. Das Gebiet geht an die Gemeinde Wettenberg zurück.

Ab 2015 sollen alle Dauercamper ihre Vor- bzw. Umbauten entfernen, es dürfen dann nur noch Wohnwagen mit Vorzelt auf den Plätzen stehen. Ein großer Teil der Dauercamper wird dann ihren Campingplatz aufgeben. Genehmigungen, die bis letztes Jahr gültig waren, werden jetzt ungültig, nur weil die Gemeinde bzw. der neue Betreiber wieder ein Campingplatz mit Durchlaufcamper etablieren möchte.

Am 12.04.2014 findet im Haus am See(Gastwirtschaft) um 19.00 Uhr eine Aussprache bzw. Bekanntgabe der Gemeinde Wettenberg an die Dauercamper statt. Die Presse wurde nicht eingeladen.

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Kommentare zum Beitrag

Andrea Mey
11.009
Andrea Mey aus Lollar schrieb am 09.04.2014 um 12:01 Uhr
Das ist natürlich sehr schade für die Dauercamper, die sich dort mit viel Mühe ein schönes Plätzchen geschaffen haben.
Was mich allerdings immer gestört hat, ist die Tatsache, daß man nicht einmal als Spaziergänger den See umrunden konnte.
Der nordwestliche Teil der Anlage war ein "Sperrgebiet", dieses zu betreten war strengestens verboten.
Das ist sehr schade und es wäre schön, wenn sich künftig jedermann an diesem schönen Gebiet erfreuen kann.
Jörg Jungbluth
5.109
Jörg Jungbluth aus Lollar schrieb am 09.04.2014 um 12:14 Uhr
Ich kann mich Andrea nur anschliessen. Da sich auf dem See ja Wasservögel aufhalten, sind da immer schöne Fotomotive vorhanden. Aber fas fotografieren war teilweise fast unmöglich, da sie sich ja in der "VIP-Zone" aufhielten. Und wehe einer hat es gewagt, die Grenze auch nur 1cm zu überschreiten. Der wurde sehr unfreundlich herausbefördert.

Ich hoffe das die Dauercamper ihre festen Gebäude nicht so entsorgen, wie sie es teilweise mit dem Müll machen. der landet in der Lahn. Von Lollarer Seite aus ist der Müllberg gut zu sehen. Und ein- oder zweimal im Jahr wird dann der ganze Dreck dann vermutl. von Gemeindearbeitern entfernt.
Thomas Brunner
339
Thomas Brunner aus Wettenberg schrieb am 10.04.2014 um 08:19 Uhr
Die Gemeinde Wettenberg plant einen rechtssicheren Betrieb des Wißmarer Sees. Hierfür ist ein Bebauungsplan erforderlich. Da die gesamte Fläche im Überschwemmungsgebiet der Lahn liegt, sind nach den Wassergesetzen keine festen baulichen Anlagen zulässig. Die Gemeinde informiert in öffentlichen Sitzungen der Gemeindegremien und auf ihrer Homepage www.wettenberg.de über die aktuellen Entwicklungen. Eine Versammlung der Gemeinde gibt es am 12. April 2014 nicht. Es kann sein, dass die Interessenvertreter der Dauercamper sich an diesem Termin treffen. Die Gemeinde wurde jedoch weder eingeladen noch hat sie den Termin veranlasst. Die Gemeindevertretung tagt am 10. April 2014 und die Gremien und die Zuhörer erhalten aktuelle Sachstandsinformationen.
Christian Momberger
11.303
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 12.04.2014 um 23:44 Uhr
Schön, dass der Bürgermeister von Wettenberg hier einmal selbst schreibt bzw. antwortet. Würde mir wünschen, es würden noch mehr Verantwortliche aus dem heimischen Raum tun.

Ich kann die Dauercamper und Ihr Anliegen verstehen und fände es auch schade, wenn man sie "vertreibt".
Aber das mit dem Überschwemmungsgebiet ist durchaus real, denn ich kann mich noch erinnern als beim einem großen Hochwasser 1984 (oder war es 1981) die Wohnwagen vom See auf der Lahn trieben.

Des Weiteren kann ich, die Nutzung/Umrundung des Sees anbelangt, der Forderung/Kritik der beiden Kommentatoren aus Lollar nur zustimmen. Der See sollte für alle sein und jeder sollte das Recht und die Möglichkeit haben einmal rund laufen zu dürfen. Und wer da was dagegen hat, der sollte dann vielleicht doch wo anders siedeln.
12
Gabriele Fritz-Heueis aus Lollar schrieb am 16.05.2014 um 13:49 Uhr
Liebe Frau Meidt,

Leider hatten sich in ihren ursprünglichen Artikel einige faktische Fehler eingeschlichen.
Die Versammlung am 12.Mai 2014, war ein Infoabend von Campern an Camper! Deshalb wurde auch keine Presse geladen!
Sollten Sie jedoch mehr Interesse an diesem Thema haben, so können sie sich gerne mit mir in Verbindung setzen! Mein Name ist Gabi Fritz-Heueis und ich Camperin seit über 40 Jahren am Wissmarer See!

Zur Zeit können wir jede Unterstützung gebrauchen!!!
12
Gabriele Fritz-Heueis aus Lollar schrieb am 08.09.2014 um 15:35 Uhr
Was hat die Gemeinde Wettenberg sich denn dabei
gedacht???.......

Der Wissmarer See, ein „Kleinod“, ein „ Schmuckstück“ für Erholungsuchende und Naturverbundene! Über die Jahre haben sich hier der Mensch und Natur miteinander arrangiert!
Das Stiefkind der Gemeinde Wettenberg, seit es in den 90ziger Jahren privatisiert wurde !!!
Oft in den Medien in den vergangenen beiden Jahren weil Veränderungen anstehen!!!!
Das wie immer betont wird „ in die Jahre gekommene Gelände“, mit seinen ebenfalls in die Jahre gekommenen Sanitären Anlagen und einer mehr als in die Jahre gekommenen Stromversorgung, soll nun einen rechtlichen Status erhalten! Vorher wird die Gemeinde nicht investieren!!!
Die Sorgfaltspflicht den Campern gegenüber ganz außer Acht lassend, sollen diese natürlich weiterhin bezahlen und ihre festen Vorbauten abbauen!

Nun haben sich die verantwortlichen Politiker und eine gebildete Kommission für einen neuen Pächter entschieden und wollen diesem und seiner Familie ab 2015 dieses „Kleinod, Wissmarer See“ anvertrauen.

Diese Familie bringt sich nun seit 2013 immer wieder bei den Campern in Erinnerung, die nicht gerade von positiven Akzenten geprägt wird!
Eine Versammlung zu der die Camper gebeten wurden, um etwas über die Veränderungen zu erfahren, die sie erwarten würden, wenn die Familie die Pacht erhält, fand im Sommer 2013, statt!
Dort wurden die Camper von zwei, von der Familie mitgebrachten „ Bodyguards“ erwartet! Die Familie erhielt angeblich Drohungen und ängstige sich vor den Campern!
Ein unstrukturiertes Gespräch warf mehr Fragen auf, als es beantwortete!!!
Als es dann auch noch unsachlich wurde, habe ich diese Versammlung, nach mehr als zwei Stunden verlassen!!!
Ein eventuell zukünftiger Pächter, der von diesem Tage an, fast täglich mit seinem PKW durch die Reihen der Camper fuhr, um jeh nach Befinden, positive oder negative Stimmung verbreitet, war die Folge!
Ebenso wie abendliche Besuche im Eingangsbereich! „Stimmungsmache inklusive“!!!
Zurzeit ist die Gemeinde in Vertragsverhandlungen mit der Familie! Also jetzt, ein Jahr später!!!
In der Zwischenzeit sind ein sehr großer Teil der Camper nicht mehr bereit auf dem Gelände zu bleiben. Dazu beigetragen hat nicht nur die unklare Situation wie es nach der Genehmigung des Bauleitverfahrens weitergehen wird – sondern auch die Verhaltensweisen und Äußerungen der neuen Pächterfamilie: Die Camper seien ein „ asoziales Volk“, Kleinkriege mit Androhung von Strafanzeigen, bis hinzu Drohungen man bekomme keinen Pachtvertrag als Camper, wenn man sich nicht so verhält wie es den Familienmitgliedern gefällt!!!

Ich bin nun Eine, dieser Camper, die keinen Vertrag für die nächste Saison bekommt!!!!!!!!!!!!!
Nach über 40 Jahren an diesem See!
Schon als Kind fuhr ich mit meinem Vater, um die Fortschritte während der Bauphase ( Abbau von Kies) zu beobachten, an diesen Ort!
Einen großen Teil meiner Kindheit und meiner Jugend habe ich dann mit meinen Eltern und Geschwister dort als Camper verbracht!!! Viele Freunde, auch im Dorf gefunden!
Habe eine Vorliebe für den Ort Wissmar mit seinen Menschen, deren Mentalität, deren Traditionen und

Bräuche entwickelt!!!! Ich habe hier eine zweite Heimat gefunden!!!!!!!!!!
Später habe ich sogar mein Berufsleben nach Wissmar verlagert und dort einige Jahre im Kindergarten gearbeitet!
Gemeinsam mit meinem Mann und später auch mit unseren Kindern hier viele schöne Jahre verbracht!!!!!

Aus dieser „Zweiten Heimat“ werde ich nun im Alter von 50 Jahren mit meiner Familie vertrieben! Muss zusehen wie die Leute das „sinkende Schiff“ verlassen und selber meine Zelte abbrechen!!!!!

Für wen will denn die Gemeinde später investieren, wenn nur noch wenige bleiben???...........
Haben die Herren Politiker das so gewollt?????????


Mein Name ist Gabi Fritz-Heueis und meine Geschichte ist nur eine von vielen………
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

Mitmachen ist ganz einfach und alles ist kostenlos: Gleich registrieren und los geht's!

Herzlichst, Ihr(e) Gabriele Meidt

von:  Gabriele Meidt

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Interessensgebiet: Langgöns
Gabriele Meidt
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