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Langgöns | -SPD-Ortsvereinsvorsitzender Gerald R. Dörr zieht Bilanz aus 3 Jahren „Jamaika“ in Langgöns-

Der Langgönser SPD-Vorsitzende Gerald R. Dörr hat eine kürzlich veröffentlichte Presseerklärung der Unionsgeführten-Koalition in Langgöns zum Anlass genommen, eine Bilanz aus drei Jahren „Jamaika“ zu ziehen.
"Wie viele Bürgerinnen und Bürger sehe ich die Ergebnisse der Koalition keineswegs so positiv, wie es die Koalitionäre selber tun" erklärte der Sozialdemokrat.

Das häufige Verschieben von Themen und Anträgen zwischen Ausschüssen, Ortsbeiräten und Gemeindevertretung trage nicht gerade zu einer Beschleunigung der Vorgänge bei. Man habe das Gefühl, dass, wenn die Meinungsführer der Koa in einer Sitzung nicht anwesend seien, die Dinge vertagt werden, um Rücksprache halten zu können.

Dörr wies in seiner Mitteilung auf eine Reihe von Projekten hin, die deutlich besser gelaufen wären, wenn man den Ratschlägen der SPD gefolgt wäre.
Das Feuerwehrgerätehaus Lang-Göns wäre z.B. ohne den massiven Einsatz der Feuerwehr selber, die dabei auf die Unterstützung von Bürgermeister und Verwaltung einerseits und der SPD auf der anderen Seite zählen konnte, niemals in der jetzt vorliegenden Form beschlossen worden. „Dann würde die Kerngemeinde eine „Billiglösung“ ohne Schlauchturm erhalten“ betonte der Sozialdemokrat.

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Bzgl. des Bürgerhauses Lang-Göns lobte der SPD-Vorsitzende seine Parteifreunde der Kerngemeinde als treibende Kräfte "Gerade die Spitze des SPD-Ortsbezirks Lang-Göns sucht hier ständig den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Vereinen und setzt sich für eine optimale Lösung beim Umbau ein".

Auch beim gerade beschlossenen Kunstrasenplatz war es die SPD, die hier immer eine klare Linie verfolgte und die Fußballabteilung des TSV Lang-Göns unterstützte. Da auch einige Mitglieder der Koalition die Bedeutung dieses Platzes erkannt hatten, werde dieses Projekt nun auf den Weg gebracht. "Der Kunstrasenplatz ist von großer Bedeutung" freute sich Dörr und ergänzte, "die Fußballer des TSV Lang-Göns haben mit die größte Jugend-Abteilung aller Vereine in der ganzen Gemeinde und den Jugendlichen ist jetzt eine gute Perspektive gegeben worden, ihren Sport auch in Zukunft unter optimalen Bedingungungen ausüben zu können." Gerade auch den Jugendlichen mit Migrationshintergrund biete der Fußball eine hervorragende Gelegenheit zur Integration. Dörr bedauerte, dass Teile der Jamaika-Koalition nun die demokratisch erfolgte Willensentscheidung des Parlamentes missachten würden und den Bau des Platzes weiter verhindern wollten.

Der SPD-Vorsitzende bedauerte auch die gegen den Willen der Eltern und der Erzieherinnen durchgesetzte Erneuerung des alten Oberkleener Kindergartengebäudes. Wären die Koalitionäre den vorausschauenden Vorschlägen von BGM Horst Röhrig und der SPD gefolgt, besäße Oberkleen bereits heute ein Bürgerhaus mit integriertem Kindergarten. „Stattdessen haben wir nun ein marodes Gebäude, dass mit deutlich mehr Kosten als geplant saniert werden und den Anforderungen einer modernen Kindertagesstätte nicht gerecht werden wird“ meinte Dörr und ergänzte „bei der von der SPD favorisierten Lösung wäre es auch nicht nötig gewesen, die Oberkleener Kindergartenkinder zwischenzeitlich in die Kita Niederkleen zu schicken.“
Ein Bürgerhaus sei darüber hinaus nun auf Jahre nicht mehr möglich, weil andere Großprojekte wichtiger seien und das BGH auch auf der Agenda der Jamaika-Koalition ganz hinten stehe.

Bzgl. der Bahnstraße in Oberkleen wären die Anliegerkosten deutlich geringer gewesen, wenn man auch hier den Anregungen von Bürgermeister Röhrig und der SPD gefolgt wäre. Die von den Sozialdemokraten vorgeschlagene Lösung mit einer deutlich kleineren Brücke und der Einbeziehung weiterer Anwohner hätten die Eigenanteile der betroffenen Menschen deutlich reduziert. Aber von Seiten der Koa wurde diese Straße, auf der kaum PKW's fahren, als eine "Hauptverbindung über den Kleebach“ bezeichnet.

Den rechten Weg zwischen Geld sparen und Geld ausgeben habe die Koa aus Sicht des SPD-Chefs noch nicht gefunden. "Einerseits soll zum Beispiel bei der Feuerwehr gespart werden, andererseits wurden der Gemeindevorstand und die Ausschüsse vergrößert, um der Koalition Mehrheiten zu verschaffen." Auch beim zur Eigendarstellung ins Leben gerufenen Neujahrsempfang werde Geld der Gemeinde leider wenig zielführend verwendet.

Dörr wünschte sich abschließend, dass die Jamaika-Koalition in Zukunft häufiger auf den guten Rat des SPD-Bürgermeisters hört. "Horst Röhrig ist ein anerkannter Finanzfachmann, der gerade in Zeiten einer konjunkturellen Krise die Gemeinde Langgöns in die richtige Richtung führen wird. Diese Kompetenz sollte sich die Koaltition über die Partegrenzen hinaus zunutze machen.

Für die Kommunalwahl 2011 erwartet der SPD-Chef seine Partei wieder als stärkste Kraft und in der Regeierungsverantwortung in der Gemeinde denn „Langgöns kann viel mehr“!

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von:  Gerald R. Dörr

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