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Förderverein PalliativPro: Sommerfest vor malerischer Kulisse - "Paradigmenwechsel von der Intensivmedizin zur Palliativmedizin"

Langgöns | Rund 220 Gäste konnte Prof. Dr. Ulf Sibelius, Vorsitzender des 2006 am Universitätsklinikum Gießen gegründeten Fördervereins „PalliativPro“, vor der malerischen Kulisse des Schlosses Rauischholzhausen begrüßen. Neben den Mitarbeitern der Palliativstationen am Gießener Universitätsklinikum und am Bürgerhospital in Friedberg sowie der Palliativ-Care-Teams, waren auch Mitglieder, Ärzte und Vertreter ambulanter Pflegedienste eingeladen. In seiner Begrüßungsansprache betonte Prof. Sibelius, dass das Sommerfest, das alle zwei Jahre stattfindet, auch als Dankeschön für die Mitarbeiter gedacht sei, aber auch zum Kennenlernen, Vernetzen und nicht zuletzt der Werbung neuer Mitglieder diene.

Besonders dankte Sibelius den Sponsoren, die das Sommerfest möglich gemacht hatten. „Die Palliativbetreuung hat das Ziel, den Patienten eine möglichst hohe Lebenszufriedenheit, Lebensqualität und Selbstständigkeit zu erhalten, auch wenn keine Heilung mehr möglich ist“, fasste Prof. Sibelius, der  Leitender Oberarzt sowie stellvertretender Direktor der Medizinischen Klinik V (Internistische Onkologie und Palliativmedizin) am Universitätsklinikum Gießen ist, die Maxime Vereins zusammen. Unter anderem seien bereits sieben Fahrzeuge von PalliativPro für die Palliativ-Care-Teams in Gießen und in der Wetterau angeschafft worden.

Auch die Einrichtung von Räumlichkeiten, Fort- und Weiterbildungskurse der ambulanten PalliativCareTeams sowie Honorarkräfte wie beispielsweise Onkopsychologen, Ergo- und Musiktherapeuten würden von dem Verein mitfinanziert.

Eine demnächst in der Asklepiusklinik in Lich entstehende Palliativstation werde ebenfalls vom Förderferein finanziell unterstützt. Auch werde es bald eine ambulante Palliativ-Versorgung für Kinder unter der Regie von Prof. Alfred Reiter und Oberärztin Dr.  Renate Blütters-Sawatzki von der Gießener Kinderklinik geben.

Prof. Dr. Friedrich Grimminger, Direktor der Medizinischen Kliniken IV und V am Universitätsklinikum Gießen, würdigte in seinem Grußwort den "Paradigmenwechsel von der Intensivmedizin zur Palliativmedizin" und lobte diese als Sinnbild "kollektiver Barmherzigkeit." Sabine Becker stellte die Arbeit und Projekte der Palliativ-Teams in der Wetterau vor.

Für musikalische Unterhaltung die auf auf höchstem Niveau rangierte, sorgte die in Wetzlar beheimatete Sopranistin Kira Petry, am Klavier begleitet von Roland Schmiedel, mit Liedern von Schubert und Brahms sowie Opernstücken u.a von Mozart und Puccini. Als Überraschungsgäste traten die beiden Nachwuchstalente Satchin Kanse und Tom Feldrappe auf, die vierhändig am Piano Stücke von Haydn und Brahms zum Besten gaben.
 

BU: Beim Sommerfest von PalliativPro bezauberte die Sopranistin Kira Petry mit ihrem Gesang, begleitet am Klavier von  Roland Schmiedel.
 
 

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von:  Barbara Fandré

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