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Bundestagsabgeordneter Rüdiger Veit macht Praxistag im Seniorenwohnheim!

Rüdiger Veit beim Betten machen
Rüdiger Veit beim Betten machen
Langgöns | SPD-Bundestagsabgeordneter Rüdiger Veit und der Langgönser SPD-Vorsitzende Gerald R. Dörr absolvierten kürzlich einen Praxistag im AWO-Sozialzentrum Heinz-Ulm-Haus in Langgöns. Acht Stunden lang arbeiteten sie an der Seite der Pflege-kräfte.
Vielfältig waren die Aufgaben der beiden „Praktikanten“: Betten beziehen, Essen an¬reichen, die Heimbewohner in den Garten oder zum Arzt im gleichen Haus begleiten.
Im Rahmen einer Abendveranstaltung machten die beiden Sozialdemokraten deut-lich, welche Eindrücke sie von diesem Tag gewonnen hatten. Zuallererst waren sie von der Freundlichkeit und guten Laune des Pflegepersonals beeindruckt, trotz die-ses physisch und psychisch ausgesprochen anstrengenden Berufes. Im weiteren Verlauf der Abendveranstaltung, an der im Rahmen einer Podiumsdiskussion neben Rüdiger Veit mit Helmut Kaufmann von der Altenhilfe der AWO-Hessen-Süd, Ma¬rianne Wander vom Förderverein für Soziale Dienste Langgöns und der Pflegekraft Carmen Schmidt-Herold Fachleute anwesend waren, wurden einige klare Botschaf¬ten formuliert.
Rüdiger Veit und die anderen Podiumsteilnehmer waren sich einig, dass
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die Pflege(fach)kräfte in Deutschland viel zu schlecht bezahlt seien. Unter dem Beifall der ca. 40 Besucherinnen und Besucher der Veranstaltung wurde deutlich gemacht, dass es für die Pflege insgesamt an Geld fehlt. Veit wies darauf hin, dass die von der SPD geforderte solidarische Bürgerversicherung auch hier Abhilfe schaffen könnte. Eine Versicherung, in die alle nach ihrem Leistungsvermögen einzahlen und der sich die Vermögenden und Besserverdienenden nicht entziehen könnten, sei gerechter. Deutlich wurde an dem Abend auch, dass es schon heute an Pflegepersonal mangle und der demographische Wandel diese Situation in den nächsten 30 Jahren drama¬tisch verschärfen werde.
Veit meinte abschließend: „Dieser Tag am Altenheim hat mir sehr viel gebracht und bedeutet mir viel. Ein paar Erfahrungen werde ich sicherlich mit nach Berlin nehmen und dort mit den Sozialpolitikern meiner Fraktion diskutieren. Denn eines ist klar: Wir brauchen dringend eine Reform der Pflege in Deutschland.“

Rüdiger Veit beim Betten machen
Rüdiger Veit beim Betten... 
Rüdiger Veit beim Anreichen des Mittagessens.
Rüdiger Veit beim... 
Die "Praktikanten" Rüdiger Veit (rechts) und Gerald R. Dörr erhalten ihre Instruktionen.
Die "Praktikanten"... 

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Kommentare zum Beitrag

Klaus Stadler
4.981
Klaus Stadler aus Reiskirchen schrieb am 31.08.2013 um 14:53 Uhr
Ein Schelm,wer Böses denkt! Tolle Wahlpropaganda.Ein Politiker der sich längst aus der Solidarietät verabschiedet hat mahnt diese bei uns Steuerzahlern an.Er ist natürlich privat versichert und bezieht seine spätere Rente natürlich nicht aus der solidarieschen Rentenkasse. Bekommt natürlich auch 200.000 Euro Übergangsgeld nach Ausscheiden aus dem Bundestag.
Thoralf Trundilson
233
Thoralf Trundilson aus Gießen schrieb am 31.08.2013 um 15:51 Uhr
Wer SPD wählen will, vergisst schnell oder muss schon irgendwie unter Gedächtnisschwund leiden...

Siehe auch:

"Mann ohne Langzeitgedächtnis überzeugt, dass SPD für soziale Gerechtigkeit kämpft"

http://www.der-postillon.com/2013/03/mann-ohne-langzeitgedachtnis-uberzeugt.html
Birgit Hofmann-Scharf
9.962
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 31.08.2013 um 21:35 Uhr
"Alles geschönt
Rückschritte verpönt
Selbstgerechte Gefälligkeit
Man tritt kleinste Erfolge breit
Um die Fehler zu kaschieren"

( Aus "Lächeln" von Grönemeyer )
Mirko Düsterdieck
338
Mirko Düsterdieck aus Gießen schrieb am 01.09.2013 um 12:32 Uhr
Sehr schön, willkommen im Leben . . . ! Auch wenn es nur für ein paar Stunden war ;-)
Mirko Düsterdieck
338
Mirko Düsterdieck aus Gießen schrieb am 01.09.2013 um 12:32 Uhr
Was man nicht alles im Wahlkampf so macht . . .
Stefan Walther
4.117
Stefan Walther aus Linden schrieb am 04.09.2013 um 23:11 Uhr
Da sieht man wieder mal wie weit doch die Politiker ( Volksvertreter ) vom Volk weg sind. Da muss erst Wahlkampfzeit sein, dass auch ein Herr Veit bemerkt, dass was faul ist wenn es um das Soziale geht. Ob`s was bringt wenn er dann "mit seinen Sozialpolitikern in Berlin diskutieren wird"?
Wenn die Auswirkungen für die sozial Benachteiligten nicht so dramatisch wären, dann könnte man über diesen plumpen Volksverdummungsversuch nur lachen....
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