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Musikgenuss auf höchstem Niveau - Über 200 begeisterte Besucher beim achten Langgönser Benefizkonzert zugunsten des Gießener Förderverein PalliativPro

Langgöns | Mehr als 200 begeisterte Gäste konnten Vorstandsmitglied Barbara Fandré und Prof. Dr. Ulf Sibelius, Vorstandsvorsitzender des Förderverein PalliativPro, zum achten Benefizkonzert der Reihe „Business meets classic“ in Langgöns willkommen heißen. Schirmherr dieser hochklassigen Veranstaltung war Dr. Wolfgang Maaß, Präsident der Industrie- und Handelskammer Gießen-Friedberg und Chefredakteur des Gießener Anzeigers.
"Phänomenal, wie Sie das hier auf die Beine gestellt haben", lobte Dr. Maaß die Organisatorin, Barbara Fandré, die das Autohaus Bödeker einmal mehr in einen Kulturtempel verwandelt hatte. Mit Liedern der Romantik und Kammermusik, stand das diesjährige Konzert unter dem Thema "Emotions – Klangbilder" , an dessen Ende begeisterte und berührte Besucher nicht nur langen Applaus und stehende Ovationen spendeten, sondern auch eine rekordverdächtige Geldsumme in vierstelliger Höhe, die auch diesmal wieder dem Gießener Förderverein "PalliativPro" zu 100 Prozent zugutekommt.
Seit sechs Jahren ist der Weg in das Langgönser Kulturautohaus im Herbst ein „Muss“ für Liebhaber klassischer Musik, um dort Kunstgenuss auf höchstem Niveau zu erleben. Darunter sind inzwischen Stammgäste, die regelmäßig aus dem Rhein-Maingebiet und diesmal sogar aus dem Siegerland anreisten. PalliativPro-Vorstandsmitglied Barbara Fandré hatte mit der Sopranistin Kira Petry, der auch in diesem Jahr wieder die musikalische Leitung oblag und die charmant durch den Abend führte, ein abwechslungsreiches und sehr stimmungsvolles Programm zusammengestellt. Grandios begleitet wurde die Sängerin von Dan Deutsch am Piano und Eduard Don an der Klarinette, die beide auch als Solisten nachhaltig beeindruckten.
Viele Firmen aus der Region unterstützten die Veranstaltung und ermöglichten somit den freien Eintritt. Die stimmungsvolle Dekoration der ungewöhnlichen Lokalität wurde durch eine Vernissage von Bildern der heimischen Künstlerinnen Rebekka Zygan und Catherina Peeters reizvoll umrahmten. Ein Drittel aus dem Verkauf der Bilder – am Abend wurden drei Exponate direkt verkauft - geht ebenfalls an den Förderverein, der es sich zum Ziel gemacht hat, die palliativmedizinische Versorgung in Mittelhessen zu unterstützen und sich für ein weitgehend schmerzfreies Sterben in Würde einsetzt.
Der Auftakt des Abends war zwei jungen Nachwuchstalenten aus Linden vorbehalten:
Vorstandsmitglied Barbara Fandré
Vorstandsmitglied Barbara Fandré
Der 16 -jährige Satchin Kanse und der 18-jährige Coskun Islanmaz boten das „Vivace" aus dem Klavierkonzert D-Dur von Joseph Haydn mit ganz viel jugendlichen Schwung dar. Dabei überzeugten sie nicht nur mit einer sehr erfrischenden Performance, sie sorgten durchaus für Überraschungsmomente, indem sie nicht nur vierhändig nebeneinander am Flügel sitzend, sondern auch vierhändig hintereinander platziert spielten. Gleich doppelter, reicher Applaus war ihnen sicher, mussten die jungen Pianisten doch ihr Improvisationstalent zeigen, weil dieses Stück normalerweise auf zwei Klavieren gespielt wird!
Zuvor hatte Barbara Fandré unter den Gästen neben dem Schirmherrn Dr. Wolfgang Maaß, der in Begleitung seiner Ehefrau kam, den 1. Vorsitzenden von „PalliativPro", Prof. Dr. Ulf Sibelius, und viele Langgönser Kommunalpolitiker, an ihrer Spitze der Bürgermeisterkandidat von CDU/FDP und Grünen, Hans Noormann, der 1. Beigeordnete Hans-Ottmar Müller und Parlamentspräsident Martin Hanika, begrüßt. Ihr besonderer Dank galt Hans-Joachim Reh als "Unterstützer der ersten Stunde". Die Organisatorin betonte an die Adresse des Schirmherrn, dass "wirtschaftliches und soziales Engagement einander nicht aus schließen. Wir alle tragen Verantwortung für Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen!"
Auch Professor Sibelius begrüßte das Publikum und informierte über den 2006 gegründeten Förderverein, der in Gießen und Friedberg die stationären und ambulanten Palliativteams vielfältig unterstützt und sich ausschließlich aus Spenden finanziert. "Ihr Anliegen ist der Förderung mehr als wert!", betonte Dr. Wolfgang Maaß in seinem Grußwort die Wichtigkeit des Palliativgedankens, "Begleitung für alte und sterbende Menschen zu organisieren". Er selbst engagiere sich in dem Verein, der in Gießen ein stationäres Hospiz beim Evangelischen Krankenhaus auf den Weg bringe, man stehe mit dem Förderverein PalliativPro "in enger Verbindung".
Mit drei Liedern von Johannes Brahms eröffnete Kira Petry ihren Auftritt, hatte sie ihre beiden männlichen musikalischen Begleiter doch bei einem Brahms-Wettbewerb in Österreich kennen gelernt. Die aus Israel stammenden Dan Deutsch und Eduard Don überzeugten mit herausragendem Spiel auch im Duett oder solo u. a. mit den Fantasiestücken Opus 73 von Robert Schumann oder dem bekannten Liebestraum von Franz Liszt. Kompositionen von Mozart, Mahler, Schubert, Richard Strauss, Spohr und Vaughan Williams standen des Weiteren auf dem Programm. Kira Petry begeisterte mit ihrem herrlichen Sopran, den sie selbst in anspruchsvollsten Partien leicht und stets perfekt erklingen lässt. Am Ende dieser Sternstunde im Langgönser Kulturkalender gab es stehende Ovationen für ein Konzert, das sicherlich auch großen Konzertsälen zur Ehre gereicht hätte.
Wer den Förderverein PalliativPro finanziell unterstützen möchte, nachfolgend die Bankverbindungen: Volksbank Mittelhessen BLZ 513 900 00, Kto.-Nr: 816 98 708, Sparkasse Gießen BLZ 513 500 25, Kto.-Nr.: 222 03 8640.

Vorstandsmitglied Barbara Fandré
Coskun Islanmaz , Satchin Kanse, Dan Deutsch, Kira Petry, Eduard Don
vo li: Catherina Peeters, Rebekka Zygan
vo. re.: Bürgermeisterkandidat Hans Noormann, Hans-Joachim Reh, Barbara Fandré
vo. li.: Dr. Wolfgang Maaß, Barbara Fandré
vo. re.: Dr. Wolfgang Maaß, Prof. Dr. Ulf Sibelius, Barbara Fandré, Dan Deutsch, Kira Petry, Eduard Don
Bild vorne: Satchin Kanse und Coskun Islamnaz
von links: Pianist Dan Deutsch, Sopranistin Kira Petry

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von:  Barbara Fandré

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