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Nach einem Stadtrundgang besuchte der SPD-Ortsbezirk Lang-Göns den Deutschhauskeller in Marburg

Langgöns | Nach Begrüßung der Teilnehmer durch die Vorsitzende des SPD-Ortsbezirks Lang-Göns Renate Müll fuhr die Gruppe in Fahrgemeinschaften am vergangenen Donnerstagnachmittag nach Marburg. Vom Pilgrimstein aus ging es mit dem Aufzug in die Oberstadt zum Kilian am Schuhmarkt, der ältesten Kirche in Marburg. Durch schmale Gässchen führte der weitere Weg zum im 16. Jahrhundert erbauten Rathaus am Marktplatz. Dort konnte die Gruppe um 18:00 Uhr den Gockel krähen hören. Das Uhrwerk wurde 1889 erneuert und läuft heute noch so wie vor 120 Jahren. Durch die Barfüsserstraße vorbei am Haus Ecke Schneidersberg, in dem während der Marburger Religionsgespräche Martin Luther übernachtete, wurden die Teilnehmer durch Otto Berndt auf die vielen Aufbauten der Häuser, die „Zwerchhäuser“, hingewiesen. Die weiteren Stationen waren die Stadthäuser der Alsfelder Augustiner und der Arnsburger Zisterzienser, die Kugelkirche und schließlich die Lutherische Pfarrkirche St. Marien mit dem Kerner, dem Beinhaus. Besonders stimmungsvoll waren die vielen Ausblicke durch die verwinkelten Gassen auf das angestrahlte Landgrafenschloss auf der Lahnhöhe.
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Vom Vorplatz der Lutherkirche, dem ehemaligen Friedhof hatte die Gruppe einen großartigen Blick auf das abendliche Marburg und auf die gegenüber liegenden Lahnberge. Hier sahen die Lang-Gönser das am Kaiser-Wilhelm-Turm im Elisabethjahr 2007 installierte Lichtkunstwerk, das bei Anruf einer bestimmten Nummer leuchtet. Weiter ging es durch das winterliche Marburg vorbei an Burschenschaftshäusern zur mittelalterlichen Synagoge am Obermarkt und schließlich zum Aufwärmen in ein altes Ständerhaus. Anschließend führte der weitere Weg über den Steinweg zur 1235 – 1283 vom Deutschen Orden erbauten Elisabethkirche, der ersten gotischen Kirche in Deutschland.
Im Deutschhauskeller neben der im Mittelalter bedeutenden Wallfahrtskirche, einem historischen Gewölbekeller, besuchte die Gruppe am Abend das auch an diesem Abend ausverkaufte Kabarett des Hessischen Landestheaters Marburg. Franziska Endres, Stefan Gille und Peter Radestock präsentierten das Programm „Das Ganze ist ein Witz“ und wurden dabei musikalisch begleitet durch Adrian Castro. Das von Regisseur und Schauspieler Peter Radestock erstellte neue Kellerprogramm beinhaltete u. a. politische Witze, Politiker- und Theaterwitze sowie auch Lieder, die zum jeweiligen Thema passten. Die über zweistündigen, äußerst kurzweiligen Darbietungen im ehemaligen Eiskeller der Wirtschaftsgebäude des Deutschen Ordens strapazierten die Lachmuskeln der Besucherinnen und Besucher sowie der Akteure, denen ihr Programm offensichtlich ebenfalls Spaß bereitete.

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von:  Gerald R. Dörr

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