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Bürgermeisterkandidat Noormann: Kitas in Langgöns zu Familienzentren weiterentwickeln

von Hans Noormannam 01.09.20121087 mal gelesen1 Kommentar
Langgöns | In der letzten Sozialausschusssitzung hat Bürgermeisterkandidat Hans Noormann den Vorschlag in die Diskussion gebracht, einen Grundsatzbeschluss zu fassen, allen Langgönser Kindergärten die Möglichkeit zu geben, sich zu Familienzentren weiterzuentwickeln.
Er begrüßt, dass der von ihm initiierte „Runde Tisch“ zu Kinderbetreuung schon in seiner nächsten Sitzung sich mit diesem Thema auseinandersetzen soll.
Anlass war die Notwendigkeit über eine Erweiterung der Kita Mäuseburg zu beraten. Bereits im Frühjahr hatte Noormann den Gemeindevorstand gebeten einen Situationsbericht über die Auslastung bzw. Überlastung der Kindergärten zu berichten. Schon hier deutete sich an, dass die Nachfrage im Kernort sowohl bei den Über-Dreijährigen als auch bei den Unter-Dreijährigen größer war als das Angebot.
Noormann und die ihn tragende Koalition unterstützen deshalb auch mit Nachdruck den Ausbau am Standort Mäuseburg.
„Wir wollen aber die Gelegenheit nutzen über die Weiterentwicklung der Kindergartenkonzepte zusammen mit den Erzieherinnen und Erziehern sowie den Eltern nachzudenken“. Deshalb kommt der Vorschlag die in der Stadt Gießen und anderswo bereits erprobten und auch teilweise schon umgesetzten Konzepte von Familienzentren für Langgöns zu nutzen.
Jeder Kindergarten kann und soll einen eigenen Weg zu einem Familienzentrum beschreiten und auch das Tempo selbst bestimmen.
Es geht hier nicht darum, den Erzieherinnen und Eltern ein bestimmtes Konzept überzustülpen, sondern zusammen mit der Politik über neue Wege nachzudenken und sie dann auch Schritt für Schritt umzusetzen. Dabei gilt es, die bereits vorhandenen Angebote hervorzuheben und in Richtung Familienzentrum weiterzuentwickeln. Der Grundgedanke besteht aber vor allem darin, noch deutlicher als bisher hervorzuheben, eben mit den Kindern auch stärker die Familien in den Blick genommen werden und entsprechende Angebote, wie z.B. Beratung und Förderung möglich gemacht werden. Es geht aber auch darum, die aktive Mitgestaltung und Teilhabe der Eltern oder Großeltern im Kindergartenalltag stärker zu ermöglichen.
Dabei wird die Frage, wie viel Geld die Gemeinde für diese Entwicklung zur Verfügung stellen kann, von entscheidender Bedeutung sein.
Für die Tagesstätte Mäuseburg muss natürlich im Zusammenhang des Erweiterungsbaus schon die Zukunftsperspektive mit eingeplant werden. Deshalb sei die Frage zu bearbeiten, wie neue Räume multifunktional erstellt werden können.

Kommentare zum Beitrag

Barbara Fandré
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Barbara Fandré aus Langgöns schrieb am 01.09.2012 um 13:56 Uhr
Den Vorschlag von Hans Normann kann man nur unterstützen!

Die Zunkunft der Kitas sind Familenzentren und die Zusammenarbeit mit Eltern sollte konkretisiert werden. Kindergärten sind bereits heute schon mini Familenzentren, denn Erzieherinnen nehmen bereits heute schon - vor dem Hintergrund, dass Familien Unterstützung erfahren sollten - Aufgaben wahr, die konstituierend für ein Familienzenrum sind.

An Erzieherinen werden sehr hohe Anforderungen gestellt. Sie sind in ihrem Beruf sehr gefordert. Die Ausbildung ist anspuchsvoll, erstreckt sich über mehrere Jahre und kommt beinah einem Studium gleich. Die Bezahlung ist nach wie vor schlecht. Auch da muss dringend angesetzt werden!
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von:  Hans Noormann

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Interessensgebiet: Langgöns
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