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Barbara Fandré als Ortsvorsitzende bestätigt - Bürgermeisterwahl im Fokus: Für Hans Noormann Sozialpolitik nicht nur in Wahlkampfzeiten eine Selbstverständlichkeit - "...wählbar für alle Generationen"

Hans Noormann
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Langgöns | Langgöns: Im Mittelpunkt der gut besuchten Jahreshauptversammlung der Langgönser FPD in den Räumlichkeiten des Restaurants „Zum Hardtwald“ standen die Neuwahlen, der Rechenschaftsbericht und die Bürgermeisterwahl am 2. Dezember 2012. Die Langgönser Koalition aus CDU, FDP und Bündnis 90/Die Grünen habe Hans Noormann, für den Familien-, Senioren-, Sozial- und Integrationspolitik nicht nur in Wahlkampfzeiten eine Selbstverständlichkeit sei, als gemeinsamen Kandidaten nominiert, leitete die Ortsvorsitzende Barbara Fandré die Sitzung ein. Sie bezeichnete Hans Noormann als „integren Familienmensch“, als „klugen Kopf“ und wählbar für alle Generationen. Unisono war man sich einig, mit Noormann einen aussichtsreichen Kandidaten gefunden zu haben, der die volle Unterstützung der Langgönser Liberalen erhalte. Neben langjährigen Mitgliedern konnte sie auch den Kreisvorsitzenden Andreas Becker, Kreisgeschäftsführerin Andrea Kaup und gleich zwei Neumitglieder begrüßen und willkommen heißen. „Die Arbeit des Ortsverbandes der FDP ist an den Bedürfnissen der Langgönser Bürgerinnen und Bürger orientiert“, kommentierte Fandré die Neuzugänge, „das trägt jetzt Früchte“. Dass Langgöns demnächst als erste Großgemeinde im Landkreis Gießen über ein flächendeckendes, schnelles Breitbandinternet verfüge, sei in erster Linie auf bürgerschaftliches Engagement zurückzuführen, sowie der pfiffigen Initiative „Bitte mehr Bit“ vom Parteikollegen Stefan Baldus. Diese Aktion habe eine gewisse „Wachrüttelfunktion“ gehabt, betonte die Liberale.

Die anschließenden Wahlen erbrachten keine Überraschungen. Einstimmig wurde Barbara Fandré als Ortsvorsitzende im Amt bestätigt. Ein ebenso gutes Ergebnis erzielte Stefan Baldus, der als stellvertretender Ortsvorsitzender Volker Lang ablöste. Darüber hinaus wurden fünf Beisitzer nominiert und gewählt.

In ihrem Rechenschaftsbericht unterstrich Barbara Fandré das klare kommunalpolitische Profil der Langgönser Liberalen und hob hervor, dass die Liberalen seit der Kommunalwahl im März 2006 in Regierungsverantwortung stünden und gestalterisch mitwirkten. Als lebendige Kraft arbeite die FDP seit der Kommunalwahl im März 2011 in einer Fraktionsgemeinschaft mit der CDU konstruktiv zusammen. Neben der erfolgreichen Haushaltskonsolidierung habe man viele soziale Projekte auf den Weg gebracht, wie beispielsweise die Langgönser
Barbara Fandré
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Seniorenwerkstatt und die barrierefreie Gestaltung von Straßenquerungen und Bürgersteigen. Die Nähe des Altenwohnheimes habe die Koalition dazu veranlasst, zu beantragen, dass als dringliche Sofortmaßnahme die Querungshilfen beim Lidl- und am Rewemarkt sofort barrierefrei zu gestalten seien. Diese Maßnahme sei leider und völlig unverständlicherweise gegen den heftigen Widerstand der SPD-Fraktion Anfang des Jahres umgesetzt worden.

Auf Anregung der Liberalen habe das Gemeindeparlament als Dienstleistungsangebot für alle Bürgerinnen und Bürger in Langgöns die Implementierung eines onlinegestützten Ideen- und Beschwerdemanagements beschlossen. „Damit soll sichergestellt werden, dass jede Kritik, Anregung oder Idee schnell an die richtige Stelle weitergeleitet wird“, berichtete Barbara Fandré. Die unterschiedlichen Erfahrungen und Kompetenzen der Bürger sollen so effektiv genutzt werden und um eine stärkere Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger solle so geworben werden. Ebenfalls auf Impuls der FDP habe das Gemeindeparlament beschlossen, dass die Gemeinde Langgöns einen Beitritt zur Charta der Vielfalt unterzeichnet mit dem Ziel, durch diesen Beitritt eine Unternehmenskultur anzustreben, die von Fairness und Wertschätzung geprägt ist. Dies gelte auch für öffentliche Arbeitgeber. Es soll ein von Vorurteilen und Ausgrenzung freies Arbeitsumfeld und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern - unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität - Anerkennung entgegengebracht werde.

Koalitionsanträge, die eine Förderung des Ehrenamtes sowie die Kulturförderung in Langgöns deutlich verbessern sollen, würden gerade in den Gremien beraten bzw. in der nächsten Gemeindevertretung am 13. September beschlossen. „Zu dieser Sitzung lade ich alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sehr herzlich ein“, denn schließlich seien dies Themen, die Menschen betreffen würden, die sich für das Gemeinwohl interessieren, einsetzen und engagieren. Um deren Wertschätzung gehe es, so Barbara Fandré und betonte abschließend:

Um all diese Aufgaben mit aufrichtigem Interesse und im Hinblick gerade auf die Charta der Vielfalt, der Ehrenamts- und Kulturförderung und in der Familienpolitik umzusetzen, sei es für die Langgönser FDP von allergrößter Priorität, einen Wechsel an der Spitze der Kommune herbeizuführen:“Hans Noormann verfügt neben all den sozialen Vorzügen auch über eine langjährige kommunalpolitische Erfahrung, sowie über hervorragende haushaltswirtschaftliche Kompetenzen. Hans Noormann steht für Vielfalt und Vielfalt ist ein Erfolgsfaktor!“

Hans Noormann
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Barbara Fandré
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von:  Barbara Fandré

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