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AWO-Ortsverein Langgöns besucht das Altmühltal

Die Reisegruppe des AWO-Ortsvereins. Ganz rechts der Organisator der Reise, Ewald Christen.
Die Reisegruppe des AWO-Ortsvereins. Ganz rechts der Organisator der Reise, Ewald Christen.
Langgöns | Kürzlich startete der AWO-Ortsverein Langgöns unter der Führung der 1. Vorsitzenden Ursula Mlyniec und ihres Stellvertreters Gerald R. Dörr zu ihrem diesjährigen Vereinsausflug, der in das Altmühltal nach Beilngries-Paulushofen führte. Organisationsleiter war wieder einmal Schatzmeister Ewald Christen, der den Ausflug wie gewohnt akribisch geplant und bestens organisiert hatte.

Ein Reisebus der Firma Zens aus Manderscheid hatte die 46 teilnehmenden Mitglieder oder Angehörigen am Bahnhof in Lang-Göns abgeholt. Etwa zur Hälfte der gut 4 Stunden Fahrzeit wurde auf einem Autobahnrastplatz eine erste Pause eingelegt, um den Ausflug mit leckeren Leberkäsbrötchen und ein paar Flaschen Sekt zu eröffnen. Anschließend wurde die Fahrt nach Beilngries fortgesetzt.
Die Stadt liegt in der Altmühl-Jura-Region. Die Altmühl fließt am Südrand der Stadt entlang, die Sulz fließt durch die Stadt und der Main-Donau-Kanal verläuft nördlich der Stadt. Beilngries ist die nördlichste Gemeinde des Regierungsbezirks Oberbayern.
Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Stadtgebiet gehört das auf einer Anhöhe oberhalb der Stadt liegende Schloss Hirschberg, noch heute im Besitz des Bistums Eichstätt. Das Barockschloss wurde im 20. Jahrhundert, unter anderem durch Erweiterungsbauten wie eine von Alexander von Branca entworfene Kapelle, zum Bistumshaus umgestaltet.
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Direkt in Beilngries befindet sich die neubarocke katholische Stadtpfarrkirche St. Walburga, die in den Jahren 1911 bis 1913 nach Abriss der Vorgängerkirche durch den Münchener Architekten Wilhelm Spannagel neu erbaut wurde. Der nördliche Turm ist mittelalterlich und wurde im 16. Jahrhundert erhöht, die beiden 50 Meter hohen Türme sind mit buntglasierten Ziegeln gedeckt. In den Seitenwänden befinden sich große Radfenster. Die Vorhalle verfügt über Arkaden. In der Kirche gibt es eine Bittner-Orgel von 1913.
Im Landgasthof Euringer im hochgelegen Stadtteil Paulushofen bezog die Reisegruppe schließlich Quartier. Inhaber Konrad Euringer empfing die Gruppe mit einem Begrüßungstrunk. Nach dem Mittagessen stand der Nachmittag zur allgemeinen freien Verfügung. Am Abend wurde die Reisgruppe bei herrlichem Sommerwetter im Biergarten des Landgasthofes vom Hausherrn mit Grillspezialitäten aus der hauseigenen Metzgerei verwöhnt.
Am 2. Tag fuhr das Busunternehmen die Langgönser nach Kelheim an der Donau in Niederbayern.
Im Biergarten des Landgasthofes Euringer.
Im Biergarten des Landgasthofes Euringer.
Dort begab sich die Reisgruppe an Bord eines Schiffes, um die 45-minütige Donautour zum Koster Weltenberg zu genießen. Zu den Sehenswürdigkeiten zählte die Befreiungshalle auf dem Michelsberg oberhalb von Kelheim. Errichtet wurde die Befreiungshalle im Andenken an die gewonnenen Schlachten gegen Napoleon während der Befreiungskriege in den Jahren von 1813 bis 1815. Auftraggeber des Baus war König Ludwig I. von Bayern. Der mächtig wirkende Rundbau aus Kelheimer Kalkstein ruht auf einem dreistufigen Sockel, der als achtzehneckiges Polygon ausgebildet ist.
Kurz vor dem Kloster Weltenburg durchquerte das Schiff mit der Reisgruppe den sogenannten Donaudurchbruch oder auch Weltenburger Enge.
Zwischen der sogenannten Stillen und der Langen Wand verengt sich der Strom bis auf 110 Meter. Die Wipfelsfurt, die seichteste Stelle der Donau zwischen Ingolstadt und Regensburg, entstand möglicherweise als Folge eines Meteoriteneinschlags vor 15 Millionen Jahren.
Im Kloster Weltenburg machte die AWO-Reisgruppe dann die Mittagspause und ließ sich die leckeren hausgemachten Spezialitäten und das unvergleichliche Klosterbier schmecken.
Das Kloster Weltenburg ist eine Abtei der Benediktiner in Weltenburg, einem Ortsteil von Kelheim an der Donau. Es liegt oberhalb des Donaudurchbruchs in einer Donau-Schlinge. Die Abtei gehört der Bayerischen Benediktinerkongregation an. Hauptaufgaben der heutigen Abtei Weltenburg sind die Pfarrseelsorge (Betreuung von vier Pfarreien) und die Aufnahme von Gästen in der „Begegnungsstätte St. Georg“.
Wegen seiner direkten Lage an der Donau ist der Gebäudekomplex stark hochwassergefährdet; das Wasserwirtschaftsamt Landshut realisierte zwischen Januar und Oktober 2006 einen Hochwasserschutz für das Kloster, der am 12. Oktober 2006 feierlich eingeweiht wurde.
Nach dem Besuch des Kloster ließ es sich die Langgönser Delegation nicht nehmen, einen Abstecher nach Abensberg zu machen und dort im Biergarten der berühmten Brauerei Kuchelbauer ein gepflegtes Weißbier zu trinken.
Am Abend erfreuten sich die AWO-Mitglieder schließlich an Bayerischen Schmankerln und einer Musikveranstaltung mit Tanz im Landgasthof Euringer.
Am 3. Tag startete die AWO-Gruppe bei bestem Wetter in Begleitung einer Reiseleiterin zur Fahrt nach Regensburg.
Regensburg (lateinisch Castra Regina: Lager am Regen – nach dem 179 n. Chr. von Kaiser Marc Aurel gegründeten römischen Legionslager) ist kreisfreie Stadt.. Sie ist Hauptstadt des Bezirks Oberpfalz und Sitz der Regierung der Oberpfalz sowie Sitz des Landrats des Landkreises Regensburg. Die viertgrößte Stadt Bayerns hat drei Hochschulen, ist Bischofssitz der Diözese Regensburg und ist stark vom verarbeitenden Gewerbe (Automobilbau, Maschinenbau, Elektrotechnik, Mikroelektronik) geprägt.
Regensburg liegt am nördlichsten Punkt der Donau und an den Mündungen der linken Nebenflüsse Naab und Regen. Im Stadtgebiet liegen zwei Donauinseln, der Untere und der Obere Wöhrd. Der Stadtteil Stadtamhof gehörte ursprünglich zum nördlichen Uferbereich der Donau, er wurde durch den Bau des Europakanals, einer Schifffahrtsumgehung der Altstadt, ebenfalls zu einer Insel.
Die Langgönser Delegation bestieg am Domplatz ein Stadtbähnchen und lernte in der folgenden Stunde die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Regensburgs kennen. Die romanische und gotische Architektur des Mittelalters bestimmt noch heute das Gesicht der Altstadt. Neben dem Dom ist die Steinerne Brücke das Wahrzeichen der Stadt.
Der historische Stadtkern Regensburgs ist weitestgehend erhalten und damit die größte mittelalterliche Altstadt Deutschlands. Außerdem besitzt sie die größte Anzahl an Geschlechtertürmen nördlich der Alpen, was ihr den Beinamen „Nördlichste Stadt Italiens“ eingetragen hat. Umsichtige und von der Bevölkerung mitgetragene Sanierungsmaßnahmen haben den Bestand von über 1.000 geschützten Denkmälern bis heute gesichert. Am 13. Juli 2006 wurde die Regensburger Altstadt mitsamt Stadtamthof von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt.
Am 4. Tag besuchte die Reisegruppe schließlich die Große Kreisstadt Eichstätt. Eichstätt liegt im Naturpark Altmühltal und ist Sitz des Landratsamtes Eichstätt. Die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt hat dort ihren Hauptsitz. Eichstätt ist die kleinste Universitätsstadt Europas und Bischofssitz des gleichnamigen Bistums.
Die Stadt liegt etwa in der geographischen Mitte Bayerns auf halber Strecke zwischen den großen bayerischen Zentren München, Nürnberg und Augsburg und hat eine gute Verkehrsanbindung nach Regensburg. Eichstätt gilt als Hauptort eines der größten deutschen Naturparks, des Naturparks Altmühltal. Auch diesen Abend ließen die Langgönser schließlich im Biergarten des Landgasthofes „Euringer“ ausklingen. Wie an jedem Tag der Reise herrschte auch an diesem letzten Abend wieder herrliches Biergartenwetter.
Am Sonntagmorgen hieß es schließlich Abschied nehmen vom Altmühltal und der Reisebus der Firma Zens brachte die AWO-Familie wieder wohlbehalten nach Langgöns zurück. Der 2. Vorsitzende Gerald Dörr bedankte gegen Ende der Rückreise auch im Namen von Ursula Mlyniec und der gesamten Reisegruppe bei Ewald Christen für die gelungene Organisation der Fahrt und wies abschließend noch einmal auf die Nachfeier am Samstag dem 1. September ab 15 Uhr im Vereinsheim des Schäferhundevereins hin.

Die Reisegruppe des AWO-Ortsvereins. Ganz rechts der Organisator der Reise, Ewald Christen.
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Im Biergarten des Landgasthofes Euringer.
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von:  Gerald R. Dörr

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Interessensgebiet: Langgöns
Gerald R. Dörr
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