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Schnelles Breitbandinternet geht jeden an - Wichtig für Zuzug und Ansiedlung von Unternehmen, Gewerbe und Freiberufler

Langgöns | Langgöns. „Die Lang-Gönser haben die einmalige Chance, sehr zügig in den Genuss eines flächendeckenden, schnellen Breitbandinternets und somit zu hohen Übertragungsgeschwindigkeiten zu kommen“, diese Gelegenheit sollten sich die Bürgerinnen und Bürger, Gewerbetreibende, Verbände, Freiberufler, Hausbesitzer und Vermieter, aber auch Eltern und Großeltern von Schülerinnen und Schülern oder Studenten nicht entgehen lassen, appelliert die Ortsvorsitzende der FDP, Barbara Fandré, in einer Pressemitteilung an die Solidargemeinschaft innerhalb von Langgöns.

Es sei für sie aber auch selbstverständlich, ihren Parteikollegen und Initiator der pfiffigen Aktion „Bitte mehr Bit“ , Stefan Baldus, zu unterstützen. Mit enormem ehrenamtlichen Zeitaufwand werbe Baldus dafür, den Internetausbau im Kernort Lang-Göns durch einen vom Gemeindevorstand beschlossenen Bürgerbeitrag von mindestens 100 Euro, zahlbar auf ein „Verwahrgeld-Sonderkonto“ der Gemeinde, nach vorne zu bringen. 18.432 Besucher konnte die Internetseite von"Bitte mehr Bit" bisher verzeichnen und seit dem Aufruf zur Bürgerbeteiligung hätten sich über 600 Personen explizit als Unterstützer für schnelles Breitbandinternet für die Kerngemeinde eingetragen, informiert Barbara Fandré, ohne dass ein Großteil davon allerdings ihren Beitrag geleistet hätten, was der Kontostand von etwa über 21.000 Euro widerspiegele. 120.000 Euro an Bürgerbeitrag werden allerdings bis 15. Februar benötigt, sonst platzt das Vorhaben erst einmal.

Dass in der Gemeinde Langgöns der Bedarf an schnellen Internetverbindungen bestünde, sei dennoch unbestritten. Schließlich sei es gerade für ländliche Regionen außerordentlich wichtig, attraktiv für Zuzug und die Ansiedlung von Unternehmen, Gewerbetreibenden und Freiberuflern wie beispielsweise Ärzte, die immerhin die medizinische Versorgung vor Ort sicherten, zu sein, um damit nicht nur höhere Steuereinnahmen zu generieren, sondern auch für wohnortnahe Arbeitsplätze und ein breites Informationsangebot zu sorgen. „Schnelles Breitbandinternet ist ein harter Standortfaktor und zukunftsweisend für eine Kommune und geht jeden Einzelnen etwas an!“, betont die Liberale in ihrem Schreiben. Eine nicht geleistete finanzielle Unterstützung für dieses Projekt könne daher nicht lapidar damit abgetan werden, man nutze doch das Internet selber nicht. Jeder, der finanziell dazu in der Lage sei, solle den Bürgerbeitrag auch leisten.

Abschließend meint Barbara Fandré: „Was in den Ortsteilen Espa und Cleeberg mit großem Enthusiasmus der Ortsvorsteher Thorsten Jung und Volker Rühl gelungen ist, sollte in der Kerngemeinde doch auch möglich sein - schon allein im Hinblick auf das zum Wohle der Gemeinde Langgöns ausgerichtete bürgerschaftliche und freiwillige Engagement!“ Dies gelte es zu belohnen und zu unterstützen, denn davon partizipiere schließlich die gesamte Bürgerschaft!

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