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Als man von der großen Welt noch nichts wusste Mitgliederversammlung des Theater- und Musikvereins KAP Dornholzhausen

Alter und neuer Vorstand (v.l.): Thomas Schneider, Heidi Matausch, Wilfried Heidl, Rosi Klix, Waltraud Kraffert und Jörg Müller.
Alter und neuer Vorstand (v.l.): Thomas Schneider, Heidi Matausch, Wilfried Heidl, Rosi Klix, Waltraud Kraffert und Jörg Müller.
Langgöns | Am 9. Dezember fand die Mitgliederversammlung des Theater- und Musikvereins KAP (Kultur, Aktionen, Projekte) Dornholzhausen statt. Die erste Vorsitzende Heidi Matausch hielt Rückblick auf das Jahr 2011, in deren Mittelpunkt die Wiederholungs-Aufführung des Theaterstückes „Meerrettich und Balalaika“ stand. Die Auswirkung der Völkerschlacht bei Leipzig im Jahr 1813 auf das Dorf Dornholzhausen war Hintergrund der Handlung. Dies interessierte viele Menschen weit über die Dorfgrenzen hinaus, so dass in 2011 erfolgreich eine dritte Vorstellung gegeben werden konnte.

Da kein Vorstandsmitglied für eine weitere Amtsperiode kandidierte, wählten die Vereinsmitglieder einen neuen Vorstand. Es wurde Jörg Müller zum ersten Vorsitzenden, Waltraud Kraffert zur zweiten Vorsitzenden und Wilfried Heidl zum Kassenwart jeweils einstimmig gewählt. Claus Bornemann und Peter Dank werden als Kassenprüfer fungieren. Müller dankte dem ausscheidenden Vorstand für die erbrachte Arbeit mit einem Blumenstrauß: „Wir übernehmen einen lebendigen und agilen Verein“.

Der weitere Verlauf der Mitgliederversammlung stand ganz im Zeichen der 1200-Jahr-Feier des Langgönser Ortsteils im Jahr 2015. „Die geschichtliche Aufarbeitung ist unsere Stärke“ sagte, die neue zweite Vorsitzende Kraffert, die auch „Meerrettich und Balalaika“ verfasste. Bis 2015 sind drei Theaterstücke geplant, die verschiedene Epochen seit 815 darstellen. Kraffert berichtete vom aktuellen Stand der Erarbeitung. Sie bat um weitere Anregungen, von denen sie schon viele aufgegriffen hat. Für Kraffert hat die Beschäftigung mit der lokalen Geschichte auch eine politische Dimension. Es ging immer um Vorteilnahme. „Die Menschen früher waren genauso, wie die Menschen heute sind“ resümiert Kraffert.

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