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Keine Beleidigung sondern Tatsachen - Barbara Fandré bescheinigt Bürgermeister Röhrig mangelnde soziale und emotionale Kompetenz - Keine Entschuldigung der liberalen Kommunalpolitikerin

Barbara Fandré
Barbara Fandré
Langgöns | „Wenn Frau Tromsdorf mit “unglaublichen Auftritt” meinen Redebeitrag zum Thema"Älter werden in Langgöns" meint, in dem ich Bürgermeister Horst Röhrig (SPD) mangelnde soziale und emotionale Kompetenz vorwerfe, denn werde ich mich dafür natürlich ausdrücklich nicht entschuldigen. Denn es handelt sich hier weder um Beleidigungen, noch um Diffamierung sondern um Tatsachen, die ich aufgrund eigener Wahrnehmung und Erfahrungen im Umgang mit Horst Röhrig gemacht habe und die mir immer wieder von unterschiedlichsten Seiten bestätigt werden”. So reagiert die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Fraktionsgemeinschaft aus CDU/FDP, Barbara Fandré, auf die Forderung der SPD-Sprecherin, Kristine Tromsdorf, sie solle sich bei Bürgermeister Röhrig wegen “beleidigender Angriffe” öffentlich entschuldigen.
Tatsache sei bedauerlicher Weise auch, dass der Bürgermeister ehrenamtliches und bürgerschaftliches Engagement auf diesem Gebiet nicht nur nicht unterstützt und fördert, sondern das Gegenteil sei der Fall. “So jedenfalls erlebe ich die ehrenamtliche Arbeit in Langgöns”, berichtet die liberale Kommunalpolitikerin in einer Pressemitteilung. Nicht umsonst bringe die Koalition aus CDU/FDP und Bündnis 90/Die Grünen in der nächsten Gemeindevertretersitzung einen Antrag, der auf die aktive und gezielte Unterstützung des Ehrenamtes in Langgöns abziele ein. "Wir beantragen eigentlich eine Selbstverständlichkeit!"
Besonders im Hinblick auf die von Röhrig ihr gegenüber gemachte Äußerung, „Was Ehrenamtliche sich ausdenken, sollen sie gefälligst auch umsetzen“, lehne sie Diskussionsrunden, wie von der SPD in ihrem Antrag “Älter werden in Langgöns” gefordert, ab. Die Koalition und der Ortsverband der FDP habe sich mit ihren Anträgen zudem schon lange mit diesem Thema befasst und sich dabei eng an den Vorschlägen des Altenhilfeplanes orientiert, während die Sozialdemokraten sich Jahre lang allein dadurch ausgezeichnet hätten, durch Trittbrettfahrerei ihre eigene Ideenlosigkeit zu überspielen. Es sei außerdem eine Sache, ob es im Gemeindeparlament eine breite Zustimmung zu einem Projekt gäbe. Eine andere Sache sei es, wenn dann versucht werde, die Ideen anderer sich auf die eigene Fahnen zu heften. Der Altenhilfeplan des Landkreis Gießen unterbreite zudem viele gute und konstruktive Vorschläge für die Kommunen, die einfach nur umzusetzen seien. Wenn die SPD-Fraktion in der Gemeindevertretung gute eigene Vorschläge in Form von Anträgen einbringe, dann werde die Koalition diesen ganz sicher zustimmen.

“Wie “wichtig” Bürgermeister Röhrig soziales ehrenamtliches Engagement ist, erlebe ich immer wieder, wenn auf meine Einladung zum Benefizkonzert im Autohaus Bödeker zugunsten unheilbar erkrankter Menschen reflexartig seine Absage kommt”, das sei völlig unverständlich, findet Barbara Fandré. Sie persönlich lege keinen Wert mehr auf die Anwesenheit des Bürgermeisters, besonders auch deshalb, da Röhrig ihr ohnehin gesagt habe, dass er ihren Einladungen nicht folgen würde.

„Solche Äußerungen aus dem Munde eines Bürgermeisters empfinde ich als verbale Entgleisungen und sind äußerst respektlos. Diese Haltung von Hort Röhrig, die sicherlich beispielhaft im negativen Sinn ist, zeigt eine grobe Missachtung des Ehrenamts und schadet diesem!”
Sei ein Gemeindeoberhaupt selber, aus welchen Gründen auch immer, nicht in der Lage, soziale Elemente in seine Arbeit einfließen zu lassen, dann sollte er wenigstens das Potenzial der Ehrenamtlichen zum Vorteil der Kommune nutzen und Menschen, die sich in ihrer Freizeit für das Gemeinwohl einsetzen, entsprechend respektieren. Dies sei ohnehin das mindeste. "Tut er das nicht, dann darf er sich nicht wundern, wenn ihm fehlende soziale und emotionale Kompetenz vorgeworfen wird", so Fandré abschließend.

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Kommentare zum Beitrag

Ulrike J. Schepp
1.180
Ulrike J. Schepp aus Reiskirchen schrieb am 18.09.2011 um 21:00 Uhr
Kinners (darf ich mit meinen 55 Lenzen sagen =;-D ) geht's auch eine Nummer kleiner? Ist denn schon wieder Wahlkampf? Der war doch erst...

Contenance Frau Fandré, contenance!
Stefan Walther
4.184
Stefan Walther aus Linden schrieb am 18.09.2011 um 22:42 Uhr
Nun, Frau Schepp, wahrscheinlich ist das (Kommunal-)Politik, wir verstehen das nur nicht :-))
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von:  Barbara Fandré

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Interessensgebiet: Langgöns
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