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Koalition aus CDU/FDP und Grüne arbeitet vorbildlich im Sinne des Altenhilfeplan - Demenzbetreuung soll optimiert und aufgestockt werden - Verstärktes Engagement für betreutes Wohnen

Langgöns | „Die Langgönser SPD ist aus ihrem über Jahre hinweg konsequent andauernden Dornröschenschlaf erwacht, das ist zu begrüßen. Deshalb haben wir auch dem Antrag „Älter werden in Langgöns“ zugestimmt“, meldet sich die Koalitionsspitze der Regierungsparteien aus CDU/FDP und Bündnis 90/Die Grünen nach der jüngsten Gemeindevertretersitzung zu Wort. „Offensichtlich haben die Langgönser Genossinnen und Genossen die vergangene Legislaturperiode völlig verschlafen“, nur so sei dieser Antrag zu interpretieren, sind sich Jürgen Knorz, Barbara Fandré, beide Fraktionsgemeinschaft CDU/FDP und Hans Noormann, Chef der Langgönser Grünen einig. Die Gemeinde Langgöns sei in Bezug auf den Altenhilfeplan des Landkreis Gießen aus 2010 aufgrund der hervorragenden Arbeit der Koalition vorbildlich und im Hinblick auf die demographische Entwicklung sehr gut aufgestellt.
Der Altenhilfeplan umfasse viele Themen. Es gäbe bereits konkrete Vorschläge und Empfehlungen für die Kommunen. So erfülle die in der vergangene Woche unter großer öffentlichen Aufmerksamkeit eröffnete Seniorenwerkstatt am Standort des ehemaligen Faselstalls im Ortskern von Lang-Göns gleich zwei Forderungen des Altenhilfeplan. Nämlich die Förderung von altersübergreifenden Aktionen und Initiativen sowie das Miteinander der Generationen. Mit dem Antrag „Barrierefreie Gestaltung von Bürgersteigen und Straßenquerungen in Langgöns“ hätten FDP, CDU und Bündnis 90/Die Grünen die entsprechende Empfehlung des Altenhilfeplan bereits bereits ein Jahr früher auf den Weg gebracht. „In dem Koalitionsantrag vom 07. Mai 2009 heißt es unter anderem: Eine entscheidende Voraussetzung für die Teilhabe aller Menschen am öffentlichen Leben ist die vollständige Barrierefreiheit. Nur an der Umsetzung hapere es in Langgöns. Da zwei Jahre nichts geschehen sei, habe die Koalition reagiert und mit einem weiteren Antrag vom 20. Mai 2011 die barrierefreie Gestaltung des Bürgersteiges/Querungshilfe am Lidl- und zum Rewe Markt“ sofortigen Handlungsbedarf aufgefordert. „Viele der Genossinnen und Genossen, einschließlich des Bürgermeister Horst Röhrig, sahen diesen Handlungsbedarf nicht“, zeigt sich Barbara Fandré verständnislos, denn diese Märkte lägen in unmittelbarer Nähe des Altenwohnheims. „Nur nach schier endloser Diskussion und Überzeugungsarbeit entschlossen sich die Sozialdemokraten, dem Koalitionsantrag zu folgen!“ Weiter führt Barbara Fandré aus: „Der Ortsverband der FDP hat mit Antrag vom 12. Juni 2008 eine stundenweise ambulante Demenzbetreuung zur Entlastung pflegender Angehöriger in den Räumlichkeiten der AWO mit freundlicher Unterstützung der Heimleitung umgesetzt“. Zur Zeit fände eine Betreuung einmal wöchentlich für drei Stunden statt. Um das Angebot zu an die Bedürfnisse anzupassen und zu optimieren schlägt Fandré vor, die ambulante Betreuung auf sieben Stunden, also einen ganzen Tag, oder sogar darüber hinaus auszuweiten. Pflegende Angehörige seien extrem belastet und sollten daher eine entsprechende Entlastungsmöglichkeit erhalten. Sie regte an, der Bürgermeister möge Gespräche hierzu führen, inwieweit die Möglichkeit der Ausweitung des bestehenden Angebotes hierzu in der AWO bestünde. So würde eine weitere Empfehlung des Altenhilfeplans nach Förderung von ambulanten Versorgungsstrukturen im Vorfeld der oder in Ergänzung der Pflege erfüllt werden.
Auch bei einem weiteren Antrag zur Ehrenamtsförderung sei die Koaliton federführend und erfülle eine weitere Anregung des Altenhilfeplans. Die vom Ortsverband der FDP auf den Weg gebrachte Notfallmappe, die in der Gemeindeverwaltung sowie in Apotheken erhältlich sei, sei ebenfalls eine nützlich wie hilfreiche Ergänzung.

„Das Feld Älter werden in Langgöns wird seit Jahren von der Koalition bearbeitet! Alles in Allem können wir stolz auf die bisher geleistete Arbeit sein. Daran werden wir in den nächsten Jahren anknüpfen, beispielsweise indem wir uns vor dem Hintergrund der Demographientwicklung verstärkt um betreutes Wohnen in Langgöns einsezten werden “, so Jürgen Knorz abschließend.

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von:  Barbara Fandré

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Interessensgebiet: Langgöns
Barbara Fandré
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