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Hackschnitzel als regenerative Bioenergie

Langgöns | Auf zweieinhalb Hektar baut der Langgönser Landwirt Dieter Seip zur Zeit Pappeln als Rohstoff für die Hackschnitzel an, die in drei Jahren als erste Ernte erwartet werden. MdL Wolfgang Greilich, stellvertretender Vorsitzender der FDP-Fraktion im hessischen Landtag, informierte sich vor Ort über die Produktion von Hackschnitzeln als regenerative Bioenergie in der Kerngemeinde. Begleitet wurde er von der Langgönser Fraktionsvorsitzenden der FDP, Barbara Fandré und Anette Kurth von der Bioenergie Region Mittelhessen, die unter dem Dach der Klimaschutz- und Energieagentur Mittelhessen firmiert.
Aus umliegenden Wäldern sammelt Dieter Seip Restholz aus umliegenden Wäldern und von privaten Anbietern, trocknet es ein halbes Jahr an der Sonne und verarbeitet es dann zu Holzhackschnitzeln. Dies sei sei derzeit der billigste Brennstoff. In 2011 wird er weitere 3 ha Pappelstecklinge anpflanzen, für 2012 sind Anpflanzungen auf zweieinhalb Hektar geplant. "Langgöns hat viel Wald, da fällt jede Menge Holz an, mein Ziel ist es das zu nutzen", so Seip. Anette Kurth ergänzt seine Ausführungen. „Die Bioenergie Region Mittelhessen will über Fördermaßnahmen Netzwerke aufbauen, die Akteure zusammenbringen und das Thema erneuerbare Energien vorantreiben“. Was in der Region fehle seien Öfen für das Hackgut, das ein hochwertiger Brennstoff sei. Die Kommunen seien deshalb gefragt, voranzugehen und geeignete Gebäude für diese regenerative Heizmethode auszuwählen. Auch die lokalen Gewerbebetriebe sollten sich mit dem Thema beschäftigen. Barbara Fandré betonte, dass die Langgönser Koalition aus CDU, Grünen und FDP zu diesem Thema einen Antrag in der jüngsten Gemeindevertretersitzung eingebracht habe und lud Kurth vor dem Hintergrund der Japan-Katastrophe ein, "mit ins Boot zu kommen".

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von:  Barbara Fandré

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Barbara Fandré
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