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GRÜNE Langgöns: Windkraftstandorte ungeeignet

von Michael Bussam 26.02.20111187 mal gelesen1 Kommentar
Langgöns | „Beide von der Firma Juwi in die Diskussion gebrachten Standorte sind für Windkraftanlagen ungeeignet“, stellt der Fraktionsvorsitzende der Langgönser GRÜNEN, Dr. Michael Buss fest. Der Regionale Raumordnungsplan sehe dort weder bei Cleeberg noch bei Oberkleen Vorranggebiete für die Windenergienutzung vor. „Wir können die Beurteilung der Regionalplanung nachvollziehen: An beiden Standorten befinden sich erhaltenswerte Waldgebiete, die einen Teil des Naturparks Hochtaunus bilden. Sie stellen für die Natur weitgehend unberührte Rückzugsräume dar.“
Erst 2010 hätten die GRÜNEN den Plan von Bürgermeister Röhrig vereitelt, den jetzt als Standort ins Gespräch gebrachten Wald durch eine zweispurige Straße zu durchschneiden. Einige Jahre zuvor habe man leider erfolglos dagegen gekämpft, dass die Landesregierung das dortige Landschaftsschutzgebiet abschafft. „Ich könnte noch mehr GRÜNE Initiativen aufzählen, die alle das Ziel hatten, diese wertvolle Landschaft im Sinne des Naturschutzes zu bewahren. Wer auf einem Teil der Gemeindeflächen der Natur den Vorrang vor intensiver menschlicher Nutzung einräumt, macht sich
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oft unbeliebt. Trotzdem sehe ich den Naturschutz als eine ganz wichtige Aufgabe für uns GRÜNE an“, stellt Buss fest. „Es gibt immer genügend andere Interessengruppen, die Straßen, Steinbrüche, Bürgerhäuser oder Grillhütten mit voller Partyausstattung in den Wald bauen wollen. Wir hoffen sehr, dass alle diejenigen, die für diese beiden Standorte den Naturschutz höher bewerten als die Windkraft, auch bei uns sind, wenn es wieder darum geht, einen Straßenbau zu verhindern.“
„Leider fördert man die erneuerbaren Energien nicht, wenn man ungeeignete Standorte ins Gespräch bringt“, kritisieren die GRÜNEN. „Die Gemeinde muss vielmehr mit gutem Beispiel vorangehen.“ So seien zur Erzeugung von Solarstrom auf den Dächern des Kindergartens Niederkleen, der Weidig-Sporthalle Oberkleen und des neuen Feuwerwehrgerätehauses in Lang-Göns Fotovoltaikanlagen errichtet worden. Für die Bürgerhäuser und Sporthallen der Gemeinde seien Konzepte zur Energieeinsparung erarbeitet worden, die nun Schritt für Schritt umgesetzt werden. „Wir werden noch mehr tun, damit Langgöns seinen Beitrag zur Energiewende, zur Ressourceneinsparung und zum Klimaschutz leistet“, kündigt Buss für die nächste Legislaturperiode an.

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Kommentare zum Beitrag

Christian Momberger
10.830
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 28.02.2011 um 22:45 Uhr
Mit der Ablehnung der Windkraft an diesem Standort stehen die Grünen nicht alleine. Wie mir scheint sind mittlerweile alle Parteien in Langgöns dagegen. Zunächst dachte ich ja an eine Wahlkampfaktion der Atom-Stromparteien CDU und FDP.
Hallo Lieber Leser
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von:  Michael Buss

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