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"Nicht ruhn, sondern tun"....

Barbara Fandré, Markus Menges, Stefan Baldus
Barbara Fandré, Markus Menges, Stefan Baldus
Langgöns | ... unter diesem Motto hat der Ortsverband der FDP seit seinem Einzug in das Langgönser Gemeindeparlament im März 2006 gearbeitet. Viele Projekte wurden umgesetzt bzw. auf den Weg gebracht. Beispielsweise die derzeit am ehemaligen Faselstall entstehende Seniorenwerkstatt nach dem erfolgreichen Hüttenberger Modell, die mittelfristig ein Zusammenarbeiten von Alt und Jung als Ziel hat. "Die Generationen brauchen einander, um ein gegenseitiges Verständnis und Respekt vor den jeweiligen Problemen des anderen zu entwickeln", sind sich Fraktionsvorsitzende, Barbara Fandré und ihr Stellvertreter Stefan Baldus einig. Unterstützt in ihrer Haltung werden sie durch den sympathischen "Neuzugang" Markus Menges, der auf der Liste zur Kommunalwahl am 27. März auf Platz drei kandidiert und politische Verantwortung übernehmen will. Für den Ortsbeirat Lang-Göns kandidiert außerdem Ursula Menges. „Der Ortsverband der FDP hat seine bei der Kommunalwahl im März 2006 gesteckten Ziele nicht nur erfolgreich umgesetzt, sondern hat zukunftsorientierte und gerade vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung wegweisende Projekte
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auf den Weg gebracht,“ betonte Fandré während einer Mitgliederversammlung. Insbesondere im kulturellen sowie im sozialen Bereich seien Zeichen gesetzt worden. „Auch wenn die Langgönser Sozialdemokraten mit ihrem Bürgermeister Horst Röhrig an der Spitze es nicht gerne hören und sich das Projekt am liebsten auf die eigene Fahnen heften würden: Die Seniorenwerkstatt ist und bleibt ein durch die FDP angeregtes und politisch auf den Weg gebrachtes Vorhaben, bei dem mittelfristig ein Generationen übergreifendes Zusammenarbeiten das Ziel ist“, gab Barbara Fandré sich kämpferisch und übte Kritik an der Opposition: Die Langgönser SPD habe einerseits Probleme eigene Ideen zu entwickeln, andererseits habe sie überhaupt kein Problem damit, sich die Impulse anderer zu eigen zu machen. Dies nannte die Liberale „in hohem Maße unanständig und unfair“.
Dass die Arbeit des FDP-Ortsverbandes an den Bedürfnissen der Langgönser Bürger orientiert sei, hätten auch die Anträge „Ambulante Demenzbetreuung“ und „Notfallmappe“ gezeigt. Eine stundenweise Demenzbetreuung zur Entlastung pflegender Angehöriger werde seit März 2009 sehr erfolgreich im Langgönser AWO-Sozialzentrum angeboten. Eine Notfallmappe, die in kritischen Lebenssituationen eine effektive Hilfe sein kann, ist seit kurzem u.a. in der Gemeindeverwaltung erhältlich. Mit seiner pfiffigen Aktion „Bitte mehr Bit“ habe Stefan Baldus wieder Bewegung in das Thema „Bessere Breitbandversorgung in allen Langgönser Ortsteilen“ gebracht. „Dies mit dem Erfolg, dass im Gemeindeparlament verbindliche Beschlüsse gefasst wurden“, freut sich die Liberale. Sie hatte außerdem mit ihrem Antrag „Google Street View“ die Langgönser Bürger auf das Vorhaben des Internetdienstes aufmerksam gemacht, ganze Straßenzüge unverschlüsselt ins Internet zu stellen. Mit dem Antrag „Barrierefreie Gestaltung von Bürgersteigen und Straßenquerungen“ habe die FDP eine weitere, längst überfällige Maßnahme angeregt und zusammen mit den Koalitionspartnern CDU und Bündnis 90/Die Grünen politisch auf den Weg gebracht. Ausdrückliche Unterstützung für dieses Projekt sei hier durch den Seniorenbeirat unter Vorsitz von Marianne Wander erfolgt, die, ebenso wie Vorstandsmitglied Jutta Kutt auch großartige ehrenamtliche Arbeit bei der Erstellung der Notfallmappe geleistet hätten. Unter dem Motto „Unternehmer bewegen Langgöns“ hatte der FDP-Ortsverband im November 2008 eine Neuauflage des Unternehmerstammtisch gewagt. Bundestagsvizepräsident Dr. Hermann-Otto Solms unterstützte dieses Unternehmen als Referent. „Auch dieses Projekt hat sich etabliert und wird vom hiesigen Gewerbeverein erfolgreich fortgeführt“, so Fandré.
Dass die Bäume am Standort des neuen Kunstrasenplatzes nicht gefällt wurden, so wie es die Sozialdemokraten es gerne beschlossen hätten, sei einem enormen Kraftakt der Liberalen und der Grünen Kommunalpolitiker zu verdanken. "Wertvolles Allgemeingut konnte erhalten und eine teure Neupflanzung verhindert werden".
Das Benefizkonzert „Bussines meets Classic“ im Autohaus Bödeker hob sie besonders hervor. Als Gast und Schirmherr konnte im vergangenen Jahr der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier gewonnen werden. „Spenden über 7.600 Euro und Sachleistungen in Höhe von 2.500 Euro konnten bisher dem Förderverein PalliativPro aus den Einnahmen dieser anspruchsvollen und hochklassigen Konzertreihe übergeben werden,“ berichtete Fandré und sagte: „Dieses Konzert ist ein Gewinn für Langgöns, denn Kunst und Kultur gehören zu einer klugen Stadtentwicklung unabdingbar dazu und sind ein wichtiger Standortfaktor.“ Umso mehr sei zu kritisieren, „dass Bürgermeister Horst Röhrig sämtlichen von den Liberalen angestoßenen und organisierten Veranstaltungen fern bleibt, ja diese geradezu boykottiert!“ Selbst das von ihr initiierte Projekt „Kunst im Unternehmen“ fände weder Beachtung noch Unterstützung durch Röhrig. „Kunst im Unternehmen“ ermögliche zum einen, dass heimische Gewerbetreibende und Unternehmen aus allen sechs Ortsteilen sich öffentlich präsentieren könnten und andererseits Langgönser Künstlern ein Forum gegeben wird, ihre Arbeiten der Öffentlichkeit vorzustellen. Darüber hinaus solle erreicht werden, dass die Ortsteile - bildlich gesehen – näher an die Kerngemeinde heran rückten. Das Gefühl der Gemeinsamkeit solle gestärkt werden, denn nur die Zusammenarbeit auf allen Ebenen könne dazu beitragen, gesellschaftliche Probleme und Aufgaben zu meistern. Umso mehr verwundere die ablehnende Haltung ausgerechnet durch den „Bürger“meister. Fandré: „Horst Röhrig hat bedauerlicherweise noch nicht erkannt, dass das Ehrenamt heutzutage eine tragende Säule der Gesellschaft ist. Wer als Ehrenamtlicher in Langgöns auf die Unterstützung des Bürgermeisters hofft, tut dies häufig vergebens!“ Die Langgönser FDP wolle ihre erfolgreiche Arbeit auch nach der Kommunalwahl fortführen. Als dringlichste Aufgabe für die Zukunft gelte es, die innerörtliche Gemeindeentwicklung sowie die Breitbandversorgung konsequent anzugehen. Ein sorgsamer Umgang mit Steuergeldern sei selbstverständlich.

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von:  Barbara Fandré

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Barbara Fandré
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