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Langgönser SPD strebt Überprüfung der gemeindlichen Friedhofsordnung in der neuen Legislaturperiode an!

Langgöns | Der Vorsitzende des SPD-Fraktion in der Gemeindevertretung Langgöns, Thomas Schmidt, sein Stellvertreter Rupert Bunk und der stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Karl-Heinz Wilhelm, haben sich in einer gemeinsamen Stellungnahme zum Thema Urnengräber in Oberkleen zu Wort gemeldet.
Schmidt wies darauf, dass ihm die beiden Oberkleener SPD-Ortsbeiräte Gerald Dörr und Renate Reinecke mitgeteilt hätten, dass auch sie mit Gestaltung der neuen Urnengräber nicht eiverstanden seien. Dies hätten beide auch schon in der letzten Ortsbeiratssitzung deutlich gemacht. „Die 40 cm Abstand zwischen den einzelnen Gräbern sind offensichtlich zu wenig“, sagte Schmidt. „Da braucht man keinen Rollator oder Rollstuhl, da ist schon jemand mit einem Stock nicht in der Lage durchzugehen, ohne andere Gräber zu berühren“ erklärte er und ergänzte: „Es ist nicht optimal, dass Menschen, die am Grab ihrer Angehörigen trauern wollen, dies über mehrere Gräber hinweg tun müssen.“ Der Fraktionschef erläuterte, dass eine ganze Reihe von Gemeindevertretern mittlerweile das Gefühl hätte, dass an der im Dezember 2009 beschlossene Friedhofsordnung an dieser Stelle möglicherweise Ergänzungsbedarf besteht.
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Auch Rupert Bunk machte deutlich, dass er hier Nachbesserungsbedarf sehe. „Auch wenn die Friedhofsordnung erst im Dezember 2009 in der aktuellen Form beschlossen worden ist, heißt das nicht, dass sie nicht schon wieder überprüft werden kann. Das Thema muss direkt nach den Kommunalwahlen am 27. März wieder in die neu zusammengesetzten Gremien und, wo nötig, angepasst werden“ betonte der Sozialdemokrat.
„An Formulierungen, die undeutlich sind oder versäumt wurden, muss ggfs. nachgebessert werden“ erklärte Karl-Heinz Wilhelm. Es könne aber nicht sein, dass einige Kommunalpolitiker, die diese Ordnung mit beschlossen hatten, im Nachgang versuchen würden, sich aus der Zuständigkeit rauszureden. „Das lassen wir nicht durchgehen“, betonte der Sozialdemokrat.
Unterstützung erhält er bei dieser Aussage von den beiden Fraktionsvorsitzenden: „Ich kann genauso wenig damit anfangen, dass der Oberkleener Ortsvorsteher, sagt, er wäre kein Mitglied des Umwelt- und Verkehrsausschusses gewesen und hätte sich deshalb nicht so intensiv mit der Ordnung beschäftigt wie damit, dass der Vorsitzende der Gemeindevertretung hinterher zum Besten gibt, dass mit 40 cm der seitliche Abstand zwischen den Gräbern gemeint gewesen sei“ betonte Bunk. Die Formulierung im Text sage nichts von Länge und Breite, also könne im Zweifelsfall beides gemeint sein. Und gerade von einem Diplom-Ingenieur und langjährigen Parlamentarier müsse man erwarten dürfen, dass er wisse, dass dies an der Stelle so ausgelegt werden könne, wie es jetzt umgesetzt worden sei. „Wegducken gilt an dieser Stelle nicht“ machte Thomas Schmidt deutlich.
„Die Friedhofsordnung soll zurück in die Gremien“ betonte Karl-Heinz Wilhelm abschließend „und dann muss dort ggfs. an den Stellen nachgebessert werden, die einer angemessenen Trauer der Hinterbliebenen im wahrsten Sinne des Wortes im Wege stehen“.

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