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Jugendfeuerwehr im Einsatzstress

Gruppenbild aller Einsatzkräfte
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Langgöns | Ziemlich heiß her ging vom 02. zum 03. Juli 2010 im neuen Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Lang-Göns; nicht nur bedingt durch strahlenden Sonnenschein und 36 Grad Lufttemperatur.
Endlich startete für die Jugendfeuerwehr der Berufsfeuerwehrtag, der über 24 Stunden lief und den jungen Feuerwehrmännern und –frauen den Alltag in der Berufsfeuerwehr zeigen sollte. Dazu gehören nicht nur Spaß und gemeinsames Essen, Putzen, theoretischer Unterricht, sondern es wurden auch verschiedene Einsätze, lebensnah mit Blaulicht und Martinshorn, inszeniert.
Der erste Einsatz führte die Jugendfeuerwehr zu einer gemeinsamen Aktion mit der Minifeuerwehr und wurde als Brand am alten Feuerwehrgerätehaus abgehalten. Hier galt es, „Opfer“ zu retten und das Feuer zu löschen und dabei halfen die Minis tatkräftig mit. Dafür durfte auch eine theoretische Unterweisung des Nachwuchses unterbrochen werden. Ein weiteres Einsatzszenario beschrieb einen Verkehrsunfall, bei welchem eine verletzte Person aus ineinander verkeilten PKWs gerettet werden musste. Hierfür stellte sich dankenswerterweise eine Mitarbeiterin der Johanniter
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Unfallhilfe Linden zur Verfügung, damit die Übung auch authentisch ablaufen konnte. Die Johanniter begleiteten den Einsatz und übernahmen die Erstversorgung der “Verletzten“. Hier bedankt sich die Freiwillige Feuerwehr bei der Firma Willi Eimer für das freundliche Zur-Verfügung-Stellen der Unfallfahrzeuge und beim Team der Johanniter Unfallhilfe für die spannende Demonstration ihres Könnens.
Ein oder mehrere leckere Grillwürstchen sollten für die Nachtruhe stärken.
Aber auch die Nacht blieb nicht ohne Einsätze, denn im wahren Berufsfeuerwehrleben sind die Nächte auch nicht immer ereignislos. Eine erneute Alarmierung führte die Jugendfeuerwehr zum Ausleuchten eines Landeplatzes für den Rettungshubschrauber. Eine leichte Abkühlung der Luft machte diesen Einsatz um die Mitternachtszeit nicht ganz so schweißtreibend. Mit Schnelligkeit und Präzision wurde die Beleuchtung aufgebaut, weil nach Einsatzende endlich das Bett rufen durfte.
Allerdings sollte die Nachtruhe nicht von langer Dauer sein, denn um 4.00 Uhr lief die nächste Alarmierung. Hier musste nur ein Teil der schlaftrunkenen Jugendfeuerwehr ausrücken, um einen Brandmeldeeingang bei der Firma Truplast zu überprüfen, der sich als Fehlalarm herausstellte. Schnell ging es wieder in die Federn. Vorzeitig geweckt wurde natürlich wieder mit einer Alarmierung. Dieses Mal wurde tatsächlich in der Firma Truplast ein Brand inszeniert und es wurde auch der Rest der Mannschaft nachalarmiert. Hier galt es wieder, Verletzte zu retten und einen Löschangriff aufzubauen. Der Leitung der Firma Truplast sei unser Dank ausgesprochen, dass wir für diese Übung ihre Räumlichkeiten nutzen durften.
Der letzte Einsatz an diesem heißen Vor-Wochenende führte zu einer Verpuffung in einer Garage mit Sicherstellung von Gefahrenstoffen und Rettung eines Verletzten inmitten eines Langgönser Wohngebietes. Dieser Einsatz verlief recht schnell und komplikationslos, was sehr erfreulich war in Anbetracht der Tatsache, dass das Quecksilber versprach, an diesem Tag sogar noch auf 37 Grad zu steigen.
So gab es zum Abschluss ein gemeinsames Spaghetti-Essen, um fürs gemeinsame Aufräumen und Putzen gerüstet zu sein. Hier möchte sich die Feuerwehr bei der Firma REWE Travaci herzlich bedanken, die dafür gesorgt hat, dass der Feuerwehrnachwuchs nicht hungern musste sowie auch ein herzliches Dankeschön des Betreuerteams an einige helfenden Hände in Gestalt der Ehefrauen von einigen Feuerwehrkameraden.
Herzlichen Dank auch für die hervorragende Organisation und wochenlange Planung, sowie für Beobachtung der Einsätze, Lob und konstruktive Kritik durch einen Feuerwehrkameraden aus Klein Linden.
Letztendlich waren es 24 Stunden mit wenig Schlaf für die Betreuer, aber viel Spaß, Spannung und auch Anstrengung für die Erwachsenen wie auch für die Jugendfeuerwehr in simulierten Einsatzsituationen. Auf jeden Fall eine Aktion, die nicht so schnell vergessen werden und sicher eine Wiederholung in den kommenden Jahren finden wird.

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von:  Ramona Nowaczyk

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Interessensgebiet: Langgöns
Ramona Nowaczyk
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