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Langgönser Kunstradfahrer trumpfen zum Saisonende noch einmal auf

nach erfolgreicher Schatzsuche gab es eine kleine Erfrischung
nach erfolgreicher Schatzsuche gab es eine kleine Erfrischung
Langgöns | Am letzten Wochenende vor den Ferien stehen fast schon traditionell zwei Wettkämpfe beim RV Inheiden auf dem Wettkampfplan. Am Samstag fand hier der Abschluss der diesjährigen Mini-Cup Saison statt. Es galt noch einmal ein gutes Ergebnis zu erzielen, um später auch in der Gesamtwertung gut platziert zu sein.
Bei großer Hitze waren die Wettkampfbedingungen verständlicherweise nicht optimal und am besten hätte man sich gar nicht bewegt. Doch in der Altersklasse U9 stürmten die Langgönserinnen Fiona Schulz und Celine Eidmann allen Temperaturen zum Trotz das Podest. Beide erreichten mit 24,15 Punkten und 22,18 Punkten neue persönliche Bestleistung und belegten die Plätze Zwei und Drei. Für Katharina Erb lief es an diesem Tag nicht so rund. Sie wurde mit 14,13 Punkten nur Fünfte. In der Gesamtwertung reihten sich die Drei jedoch alle hinter der Inheidenerin Isabel Fink ein. Fiona Schulz wurde Zweite, Katharina Erb Dritte und Celine Eidmann Vierte. Dies ist ein hervorragendes Ergebnis und zeigt, dass auch der Nachwuchs schon in den Starlöchern steht. Emil Selke komplettiert das Feld auf männlicher Seite. Er sicherte
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sich mit 24, 17 Punkten den dritten Sieg im dritten Wettkampf. Somit war ihm zugleich die Gesamtwertung nicht mehr zu nehmen. Mit diesem Erfolg hat er sich zudem für die Hessische Nachwuchsmeisterschaft im Herbst qualifiziert. Celina Bestler ging der Schülerinnen Klasse und 13 an den Start. Durch ihre Verletzung am Arm war sie leider noch nicht ganz fit und musste einen Teil ihrer Übungen auslassen. Daher die für sie schwache Punktzahl von 32,72 Punkten. IN der Tageswertung reichte es so nur zu Platz drei. Durch ihre guten Leistungen in den ersten beiden Wettkämpfen lag sie in der Gesamtwertung aber auf Platz Zwei und qualifizierte sich ebenfalls für die Hessische Nachwuchsmeisterschaft.

Nach kurzer Verschnaufpause traten die Sportler am Sonntag erneut in Inheiden beim Kurt-Seibert Gedächtnispokal an. Celina Bestler fiel leider auch an diesem Tag hinter ihre Konkurrentinnen zurück. Mit 29,41 Punkten belegte sie Platz 6. Emil Selke legte dafür bei den Schüler U9 noch eine Schippe drauf. Er hatte zwar keine Mitstreiter in seiner Klasse, aber auch die hätten es schwer gehabt an ihm vorbei zu kommen. Mit persönlicher Bestleistung von 25,13 Punkten kletterte er nach ganz oben auf das Podest. Celine Eidmann verpasste eben dieses hauch dünn. Die Konkurrenz aus Wächtersbach und Inheiden ließen ihr für ihre 20,21 Punkte nur den 4. Platz. Einen Erfolg feierte Elena Schütz bei den Schülerinnen U13. Mit 39,00 ausgefahrenen Punkten nahm sie freudig den Pokal für den 3. Platz entgegen.

Nach getaner Arbeit verabschiedeten sich alle Sportler des RSV Langgöns am Freitag darauf in die Sommerpause. Zum Abschluss hatten sich die Trainer noch eine besondere Aktion ausgedacht. Das immer bekannter werdende Geocaching sollte auch den Kunstradfahrern nicht länger vorenthalten werden. GEOCACHING- was ist das eigentlich wird sich der eine oder andere fragen. Geocaching ist die moderne Art der Schatzsuche. Jeder auf der Welt kann einen solchen Schatz verstecken und die Koordinaten im Internet hinterlegen. In ein entsprechendes Gerät werden diese Zielkoordinaten Nord und Ost schließlich eingegeben. Diese zeigt dann wie auf einem Kompass die Zielrichtung und eine Meterangabe bis dorthin an. In unserem Fall war der Schatz jedoch nicht gleich am ersten angegebenen Ort versteckt. Zuvor mussten an drei Stationen Rätsel gelöst werden, die dann mit einem Geheimcode umgerechnet die Zielkoordinaten preis gaben. Von den 10 Jungs und Mädels war also auch ein wenig Köpfchen gefordert. Und das bei Temperaturen von über 30°C. Doch schließlich fanden sie die kleine Plastikkiste mit einem Zettel und ein paar Einträgen von vorherigen Abenteurern. Auch sie hinterließen ihre Grüße in dem Logbuch und versteckten es wieder für die nächsten, die sich auf Schatzsuche machen werden. Das anschließende Highlight waren jedoch die Wasserbomben, die wir per Kurier zum Ziel geliefert bekamen. Eine willkommene Abkühlung bei der Hitze. Es begann eine wilde Wasserschlacht, bei der keiner trocken blieb, worum sich aber auch niemand bemühte. Danach entstand unser schönes Foto und die Gruppe machte sich auf den Heimweg. Zurück in Langgöns wartete dann noch eine Abkühllung von Innen in Form von frischem Eis.

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von:  Melanie Student

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Interessensgebiet: Langgöns
Melanie Student
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