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Cleeberger E-Junioren sind Hessenmeister 2010

Langgöns | (RS) Die E-Jugend des FC Cleeberg gewann mit einer faszinierenden Leistung am Sonntag den Wolfgang Schlosser-Cup (Hessenmeisterschaft) der E-Junioren auf der Schulsportanlage in Mittenaar-Bicken und damit den 7. von sieben möglichen Titeln in der Saison 2009/2010. Die 16 besten E-Junioren-Mannschaften aus allen Regionen des Hessischen Fußballverbandes hatten sich für diese Endrunde qualifiziert. Die Besonderheit dieses Turniers ist die Kombination aus Turnier und Technikparcours. Lt. Carsten Weil, HFV-Verbandsjugendwart, wird dadurch die Wichtigkeit der technischen Ausbildung der Spieler verdeutlicht. Das Turnier fand in vier Gruppen mit je vier Mannschaften statt. Die Punkte und Tore aus den Spielen, sowie die Resultate der einzelnen Spieler aus den Technikwettbewerben mit den Stationen Dribbelkünstler, Ballzauberer, Flankengeber und Elferkönig flossen in die Wertung zum Gesamtergebnis ein. Vor rund 400 Zuschauern mussten die Cleebachtaler Jungs von Meistertrainer Dirk John ihr Leistungsniveau mit den Mannschaften der JSG Rosbach/Rodheim, Rot-Weiß Darmstadt und der SG Reinhardshagen messen.
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Gleich im ersten Spiel ging es gegen die SG Reinhardshagen, den sehr hoch eingeschätzten Vertreter aus der Region Hofgeismar-Wolfhagen, der die Meisterschaft ungeschlagen mit 118:2 Toren gewann. Gegen die körperlich deutlich stärkeren Nordhessen entwickelte sich von Beginn ein schnelles, einsatzfreudiges und zunächst auch ausgeglichenes Spiel. Schon in der 2. Minute führte ein gelungener Vorstoß von Patrick Löw, mit feinem Zuspiel auf Davide Itter zum 1:0. Beim nächsten Gegenzug gelang Reinhardshagen mit einem unhaltbaren Flachschuss in die lange Ecke der Ausgleich zum 1:1 (3.). Cleeberg zeigte sich unbeeindruckt und setzte weiter voll auf die Offensive. Nico Rosenkranz donnerte den Ball in der 4. Minute ans Lattenkreuz. Aber auch die SG drängte immer wieder gefährlich vor das Cleeberger Tor, doch die aufmerksame und engagiert zu Werk gehende Abwehr, mit Maximilian Kiethe, Henrik Bluhm, Elia Seidel und Youngster Nico Rosenkranz ließ nichts anbrennen. In der 7. Minute führte eine der sehenswerten Kombinationen von Niklas Panzer, über Gian-Luca Itter zu Davide Itter, der sicher auf 2:1 erhöhte.
Nur drei Minuten später setzte Niklas seinen enorm einsatzfreudigen Sturmpartner Gian-Luca gekonnt in Szene, der Torwart konnte dessen Schuss gerade noch abwehren und Niklas verwandelte den Abpraller zum 3:1 (10.). Kurz danach wieder ein glänzendes Zusammenspiel zwischen dem agilen Patrick und dem torgefährlichen Davide, der auf 4:1 erhöhte. Auch der eingewechselte Max Schmider zeigte sich sehr einatzfreudig. Leicht angeschlagen konnte er aber nicht an seine Glanzleistungen aus den letzten Spielen anknüpfen. Pech hatte drei Minuten später Gian-Luca Itter, der gleich zweimal am Aluminium scheiterte. Vier Minuten vor Ende führte eine weitere gelungene Aktion über Patrick Löw zu Nils Tischler, der sich wie Elia Seidel gegenüber der Regionalmeisterschaft deutlich verbessert zeigte, dieser wieder zu Patrick zum Endstand von 5:1 (16.). Mit dieser mehr als überzeugenden Vorstellung war der wichtige Grundstein zum späteren Turniersieg gelegt. Gab es doch für einen Sieg mit mindestens vier Toren Unterschied einen Zusatzpunkt.

Im nächsten Spiel gegen unsere Sportsfreunde aus der Wetterau, die JSG Rossbach-Rodheim, gelangen wieder zwei frühe spielentscheidende Tore. In der 3. Minute bediente der sehr mannschaftsdienlich spielende Gian-Luca Itter zunächst Patrick Löw der das 1:0 erzielte. In der 6. dann den umsichtigen und sich immer wieder nach vorne mit einschaltenden Henrik Bluhm, der sich die Chance zum 2:0 nicht entgehen ließ. Kurz darauf landete ein Heber von Gian-Luca Itter auf der Querlatte. Danach erarbeite sich auch Rosbach einige Torchancen, doch die Defensive mit dem sichern Keeper Maximilian Kiethe und seinen starken Vorderleuten stand weiter kompakt und ließ nichts anbrennen. Auch dieses Spiel fand auf hohem Niveau statt und war nun ziemlich ausgeglichen. Erst gegen Ende der Spielzeit machte Davide Itter mit einem Doppelschlag den Sack zu. Zunächst mit einem Kopfball nach einem gut getimten Freistoß von Patrick Löw zum 3:0 (16.) und eine Minute später erzielte er nach Zuspiel seines Bruders Gian-Luca auch das 4:0 (17.). Wieder eine souveräne Leistung und vier Punkte. Damit war der Gruppensieg schon sicher.

Im letzten Spiel gegen die sehr einsatzfreudigen und quirligen Jungs von Rot-Weiß Darmstadt mussten die John-Schützlinge bei sengender Hitze noch einmal an ihre Leistungsgrenzen gehen. Gleich in der ersten Minute verzeichnete Cleeberg zwei Pfostentreffer von Nils Tischler und Gian-Luca Itter. Es sollte sich aber etwas rächen, dass diese Chancen nicht genutzt wurden. Darmstadt wollte nach einer Niederlage und einem Remis unbedingt Punkten und so entwickelte sich ein beherzter Fight. Insbesondere der Jüngste im Cleeberger Erfolgsteam, Nico Rosenkranz, bestach mit Einsatzwillen, absoluter Ruhe und Übersicht auch in höchster Bedrängnis. Ein Doppelschlag von Patrick Löw in der 8. Minute, nach Zuspiel von Davide Itter und in der 10. Minute, als er einen Abpraller nach Torschuss von Gian-Luca Itter verwandelte brachte die scheinbar beruhigende 2:0-Führung. Weitere Cleeberger Chancen konnten nicht genutzt werden, aber auch die Darmstädter Chancen wurden vereitelt. In der Schlußminute kam Darmstadt durch einen Handelfmeter zum Anschlusstreffer. Damit hatten die Cleeberger aus dem Turnier heraus 11 Punkte erreicht, während die anderen Gruppenersten, SV Wehen-Wiesbaden, TUS Makkabi Frankfurt und der SV Darmstadt 98 nur auf je 7 Punkte kamen. Dies ergab nach der besonderen Arithmetik des Turniers einen komfortablen Vorsprung non 66,7 Punkten. Bei aller Hoffnung auf einen Spitzenplatz war die Unsicherheit recht groß, da Keiner einschätzen konnte, wie das Ergebnis des Technikparcours im Vergleich zu den anderen Mannschaften ausgefallen war. Die Spannung bei der Siegerehrung war nicht zu überbieten, als nach und nach die Mannschaften, beginnend ab Platz 16, für die guten Leistungen geehrt wurden. Als mit Platz 4 der TuS Makkabi Frankfurt, mit 255.3 Punkten genannt wurde, brandete im Cleeberger Lager schon der erste Jubel aus. Platz drei war sicher und die Hoffnung auf „Mehr“ stieg an. Dritter wurde der SV Darmstadt mit 226,5 Punkten. Dann die Überraschung: der SV Wehen-Wiesbaden landete mit 286,7 Punkten auf Platz zwei. Mit sage und schreibe 62,8 Punkten Vorsprung, insgesamt 349,5 Punkte, landeten die Cleeberger auf Platz 1, also: Hessenmeister 2010.
Riesenjubel bei den Cleeberger Spielern, Trainer, Betreuer, Jugendleiter, den zahlreichen Fans und nur stolze Eltern. Schon während des Turniers konnten die Cleeberger Verantwortlichen immer wieder Anerkennung und zum Schluß auch unendliche Glückwünsche für die gezeigte spielerische Leistung und den hohen Tempofußball dieser tollen Mannschaft entgegennehmen. Immer wieder wurde von den Verantwortlichen anderer Mannschaften gesagt: “Ihr habt es verdient!“ Für alle Glückwünsche, auch die im Gästebuch bedanken sich die Spielerinnen und Spieler, sowie Trainer und Betreuer der E-Jugend des FC Cleeberg ganz herzlich. Das war unser „Sommermärchen 2010“. Für diese nicht zu erwartende Glanzleistung sorgten: Henrik Bluhm (1), Davide Itter (5), Luca Itter, Maximilian Kiethe, Patrick Löw (4), Niklas Panzer (1), Nico Rosenkranz, Max Schmider, Elia Seidel und Nils Tischler.

 
 

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von:  FC Cleeberg Nachwuchsabteilung

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Interessensgebiet: Langgöns
FC Cleeberg Nachwuchsabteilung
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