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Ausbau des Ortsverbindungsweges Cleeberg - Espa bleibt weiter im Fokus!

Langgöns | Bei der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsbezirkes Cleeberg wurde Vorsitzender Bruno Strauß für weitere 2 Jahre im Amt bestätigt. Er fungiert auch als Kassenwart. Stellvertretender Vorsitzender bleibt Alwin Jung. Zur neuen Schriftführerin wurde Heidi Tonhäuser gewählt. Kassenprüfer ist Werner Rau.
Alle Anwesenden waren sich einig, dass beim Ausbau des Verbindungsweges von Cleeberg nach Espa das letzte Wort noch nicht gesprochen sein dürfe.
Der SPD-Ortsverein Langgöns, der SPD-Ortsbezirk Cleeberg, die SPD-Fraktion in der Gemeindevertretung Langgöns und Bürgermeister Röhrig würden den Ortsbeirat und die Bürgerinnen und Bürger von Cleeberg auch weiterhin bei ihrem Bestreben unterstützen, eine verkehrsgerechte Verbindung ohne ökologische Schäden in Richtung Butzbach und das Rhein-Main-Gebiet zu erhalten.
Alle Anwesenden bedauerten, dass ein vernünftiger und kostengünstiger Komplettausbau des Verbindungsweges auch und gerade durch den in Cleeberg wohnhaften Vorsitzenden der Gemeindevertretung, Martin Hanika, abgelehnt worden sei.
Vorsitzender Bruno Strauß, der auch Mitglied des Ortsbeirates ist, ging im weiteren Verlauf der Sitzung auf die DSL-Versorgung im Ortsteil ein. Dabei wies er auf eine am 8. Juni ab 19 Uhr 30 im BGH Niederkleen stattfindende Informationsveranstaltung der Gemeinde zum Thema DSL in Langgöns hin.
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Allgemein bedauert wurde auch die Situation um das Bürgerhaus. Leider sei es hier noch zu keiner kompromissfähigen Lösung mit den Anwohnern gekommen. Die vom Vorsitzenden der Gemeindevertretung immer wieder getroffene Aussagen, dass eine gütliche Einigung kurz bevor stehe, seien lediglich Augenwischerei.
SPD-Ortsvereinsvorsitzender Gerald R. Dörr ging in seinem Grußwort auf den Rücktritt von Roland Koch ein. „Leider tritt nur Herr Koch zurück. Damit wird aber nicht das System Koch abgeschafft“ erklärte er. Der designierte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) stehe für die gleiche kommunalfeindliche und sozialpolitisch ungerechte Politik wie Koch.
Zudem sei Bouffier politisch schwer angeschlagen, weil er zum wiederholten Male wegen ihm einen Untersuchungsausschuss des Hessischen Landtages gebe.
Im aktuellen Fall hatte Bouffier seinen Parteifreund Hans Langecker aus der Rabenau ohne korrektes Auswahlverfahren zum Präsidenten der hessischen Bereitschaftspolizei ernannt. Seit März verlangen SPD und Grüne im Landtag Bouffiers Rücktritt. Ein Mitbewerber für das Amt hatte zuvor beim Hessischen Verwaltungsgerichtshof gegen das Vorgehen Bouffiers geklagt und Recht bekommen.
„Dass die Hessen-CDU Bouffier trotzdem als Ministerpräsidenten nominieren will zeigt, wie dünn das Personal-Tableau der Union ist“ betonte Dörr und ergänzte abschließend: „Natürlich wollen wir alle auch einen Ministerpräsidenten aus Gießen, aber wir müssen dann leider bis zur Landtagswahl 2014 warten, bis mit Thorsten Schäfer-Gümbel ein integrer Politiker ohne Skandale in die Staatskanzlei einziehen kann“ erklärte Dörr abschließend.

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