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Ergänzung zu meinem Artikel "Von Politikern und Völkern"

Neben den Dollars ist auch noch genug Platz für 500 Milliarden Euro
Neben den Dollars ist auch noch genug Platz für 500 Milliarden Euro
Langgöns | Es ist Montagmorgen 3Uhr, die EU-Politiker kamen rechtzeitig vor der Börseneröffnung in Tokyo zu einer Einigung.

Es soll ein wildes Gezerre gewesen sein. Und so erscheint auch das Ergebnis. Ein Rettungpaket in Höhe von 500 Milliarden Euro. 60 Milliarden nimmt davon die EU-Kommission aus einem Sonder-Fonds. 440 Milliarden sollen durch bilaterale Kredite und Kreditgarantien durch die Mitgliedstaaten aufgebracht werden. Weiterhin landen noch einmal 250 Milliarden durch den Internationalen Währungsfonds IWF in dem Topf.

Die Bedingungen sind ebenso hart wie bei Griechenland, da der IWF beteiligt ist. Dagegen soll sich vorallem Spanien vehement gewehrt haben.

Die kleineren Staaten wollten ein niedrigeres Limit als 500 Milliarden, aus Angst das nicht finanzieren zu können. Dafür entstand der Kompromiss mit den Kreditgarantien.

Es bleibt festzuhalten, dass dies den Euro definitiv nicht rettet. So spektakulär das Paket klingen mag, es ist nichts Neues! Hier wurde nur der Weg geebnet, die Hilfen für Portugal, Spanien und Irland schneller bewilligen zu können. Es ist nur eine in feste Vorgaben gepresste Griechenland-Hilfe.

Weiterhin ist zu bedenken, dass dieser gesamte Topf mit Spanien und Portugal allein womöglich schon leer ist. Insbesondere da weit weniger liquide Mittel verfügbar sind, durch den Kompromiss der Kreditgarantien.

Das Signal an die Märkte ist klar erkennbar, leider ist es keines der Stärke. Es signalisiert, dass die Euro-Zone genau so schwach ist wie befürchtet, man jetzt das Geld nur schneller im Klo runterspülen kann.

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von:  Fokko Bucys

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