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Aussage zu den Erstsimmen ist falsch!

Langgöns | Liebe Leser,

Schon im Langgönser Heimatblatt und auch gestern in den Tageszeitungen hat Dr. Helge Braun (CDU) in Anzeigen um Erststimmen „geworben“.
Die Anzeige, die heute in der Gießener Allgemeinen (und ich vermute auch im Anzeiger) ist, setzt dem Ganzen aber die Krone auf.
Darin heißt es: "Den Kandidaten von SPD und FDP nützt Ihre Erststimme hingegen nichts“

Was auf Graf Solms zutrifft, stimmt bei Rüdiger Veit (SPD) nämlich nicht. In den kleinen Parteien sind die vorderen Listenplätze sicher, weil dort in der Regel niemand Direktmandate gewinnt und alle Abgeordnete über die Landesliste in den Bundestag einziehen.

Aber natürlich kann es in der SPD passieren, dass sie reichlich Wahlkreise gewinnt, Rüdiger Veit den hiesigen aber verliert und er den Wiedereinzug in den Bundestag verpasst. Dieses Risiko ist vielleicht größer, als manche glauben.

Außerdem unterstützt Herr Braun mit dieser Anzeige den Versuch, die Mehrheit für Schwarz-Gelb im Bundestag über die Überhangmandate zu erzielen.

Dies sollte allen Wählerinnen und Wählern bei ihrer Wahlentscheidung am Sonntag bewusst sein.
Wenn Sie mit der Zweitstimme SPD wählen, dann wählen Sie bitte auch mit der Erststimme Rüdiger Veit.

Mit freundlichen Grüßen

Gerald R. Dörr
(Vorsitzender der SPD Langgöns)

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Kommentare zum Beitrag

Alex Mehl
375
Alex Mehl aus Gießen schrieb am 26.09.2009 um 08:46 Uhr
Lieber Herr Dörr!
Sicher werden Ihnen viele Leser für den Hinweis dankbar sein.
Ich persönlich frage mich, warum sich Dr. Braun nun nochmal solch unredlicher Methoden bedienen muss.
Ich bin sicher er ist auf dem Holzweg, wenn denkt das er mittels solcher Manneuver die Gießener noch für sich gewinnen kann, die genau wissen was Rüdiger Veit bereits seit vielen Jahren für Stadt und Landkreis geleistet hat!
Johann G. Hecker
654
Johann G. Hecker aus Gießen schrieb am 26.09.2009 um 08:59 Uhr
Sehr geehrter Herr Dörr,

Rüdiger Veit hat auf der Landesliste der SPD den Listenplatz 4 inne. Man rechnet für die SPD derzeit mit 6 Direktmandaten (Gießen nicht mitgerechnet, welches zu den 7 besten Wahlkreisen gehört). Die SPD kommt nach aktuellen Umfragen in Hessen auf 12 Mandate. Damit ist Rüdiger Veit sicher im Deutschen Bundestag mit einer zusätzlichen Sicherheit von 2 Mandaten.

Hermann Otto Solms hat Landeslistenplatz 2 inne. Man rechnet mit 0 Direktmandaten und 8 FDP-Sitzen. Richtig ist, dieser Platz ist absolut sicher.

Herr Dr. Braun ist auf Listenplatz 10. Man rechnet mit (ohne Gießen) mit 14 Direktmandaten und 15 Plätzen insgesamt für die CDU. Damit entstehen in Hessen keine Überhangmandate und es zieht nur Listenplatz 1. Also kann Herr Dr. Braun nur über das Direktmandat den Deutschen Bundestag erreichen.

Morgen Abend wird sich anhand des Wahlergebnisses zeigen, dass Ihre Sorge unberechtigt ist. Dann wird zweifelsfrei gestellt werden, dass Ihr Versuch der Diskreditierung hier nicht mit Fakten unterlegt ist.

Mit freundlichen Grüßen
J. G. Hecker
Katja Braun
314
Katja Braun aus Gießen schrieb am 26.09.2009 um 09:17 Uhr
Hallo Herr Dörr,

auf einer Podiumsdiskussion hat Herr Veit selber gesagt, er gehe davon aus, dass sein Listenplatz sicher sei, er strebe das Direktmandat deshalb an, weil es ihm mehr Unabhängigkeit gebe!

Viele Grüße
K. Häckel
Christian Momberger
10.829
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 26.09.2009 um 13:06 Uhr
Also egal wie sicher der Listenplatz von irgendwem ist, jeder Kandidat sollte für sich Wahlkämpfen und sagen, warum er der Bessere ist und nicht warum man den Anderen nicht wählen darf/soll. Also ich finde die Kampagne von Dr. Braun absolut nicht ok! Nur damit mich keiner falsch versteht: Ich bin definitiv kein Wähler/Fan der SPD und werde diese Partei von Hartz IV und Co. nicht wählen. Aber Herr Braun sollte mir lieber Überzeugende Argumente bieten, warum er der Bessere für Gießen im Bundestag ist, anstatt zu solchen Maßnahmen zu greifen. Er hätte ja für einen besseren Listenplatz auf der Landesliste der CDU kämpfen können. ;-)

Aber nicht nur die CDU bedient sich fragwürdiger bzw. unschöner Methoden im Wahlkampf. Auch die FDP ist extrem dreist in ihrem Wahlkampf. Eben erhielt ich auf meinem Handy eine SMS der FDP mit folgenden Inhalt: Morgen FDP wählen, damit sich Ihre Arbeit wieder lohnt. Für klare Verhältnisse. Bitte Zweitstimme FDP. Bitte Weitersenden." Absender ist "FDP". Also ich frage mich, woher haben die meine Handy-Nummer?? Ich habe die Ihnen nicht gegeben. Und ich finde solche Art der Wahlwerbung, zumal ich sie nicht bestellt habe, äußerst fragwürdig und negativ. Wenn die FDP in ihrer Wahlwerbung wenigstens ehrlich wäre und sagen würde, wofür sie wirklich steht, könnte man ja noch sagen, ok. Aber hier wird zusätzlich noch gelogen, dass sich die Balken biegen. Wenn sich die Arbeit von über 90% der Menschen in diesem Lande wirklich wieder lohnen soll, dann darf man auf keinen Fall FDP bzw. Schwarz-Geld und auch nicht die Partei von Hartz IV wählen. Die FDP ist alles andere als die Partei der sozialen Gerechtigkeit! Mit Ihr wird es höchsten Lohndumping und einen Abbruch des Sozialstaates statt, soziale Gerechtigkeit oder eine sogenannte soziale Marktwirtschaft geben! Ich finde daher die Wahlwerbung von CDU und FDP den Gipfel der Unverfrorenheit und kann nur hoffen, dass diese Menschen so schlau sind und den waren Geist von schwarz-gelb erkennen und diese keine Mehrheit bekommen!
Gerald R. Dörr
1.006
Gerald R. Dörr aus Langgöns schrieb am 26.09.2009 um 14:50 Uhr
Sehr geehrter Herr Heckel,

natürlich ist die Wahrscheinlichkeit, dass Rüdiger Veit über die Landesliste in den Deutschen Bundestag einzieht, nicht klein.
Aber es ist eben nicht sicher und somit entspricht die in Form einer Anzeige vorgenomme Wahlwerbung Ihres Parteifreundes schlicht und ergreifend nicht der Wahrheit.
Die Frage, wer sich hier möglicherweise selbst diskreditiert hat, mögen die Leserinnen und Leser beurteilen.

Mit freundlichen Grüßen

Gerald R. Dörr
Marcel Schlosser
1.219
Marcel Schlosser aus Grünberg schrieb am 02.10.2009 um 16:36 Uhr
Zum Glück wäre jetzt diese Diskussion beendet! :-)
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

Mitmachen ist ganz einfach und alles ist kostenlos: Gleich registrieren und los geht's!

Herzlichst, Ihr(e) Gerald R. Dörr

von:  Gerald R. Dörr

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Interessensgebiet: Langgöns
Gerald R. Dörr
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