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Mit dem Motorsegler zur Costa Divina

Venedig
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Langgöns | Monika Tetzner und Claudia Winkler sind von großer Tour zurück. Jedes Jahr machen die beiden Pilotinnen, von den Vereinskameraden des Aero-Club Butzbach e.V. "1. Hühnergeschwader" genannt, eine große Reise mit einem Motorsegler des Vereins, einer Turbo-Dimona. Die Frauen flogen 2005 nach Südengland und auf die Kanalinseln (Cornwall, Scilly-Inseln, Guernsey und Jersey), 2007 nach Südfrankreich (Auvergne, Provence und Korsika) und 2008 wiederum nach Frankreich (Aquitanien, Bretagne und Loiretal). Diesmal stand Italien auf dem Plan.

Nach einigen Bauchschmerzen wegen des unbeständigen Wetters wagten die Pilotinnen Mitte August den Flug in bis zu 13.500 ft (4.500 m) über die Alpen. Erste Station war Venedig, wo ein zweitägiger Aufenthalt das Erkunden der Lagunenstadt abseits von touristischen Pfaden ermöglichte. Weiter ging es mit einem Tankstopp in Pescara (Region Abruzzen) der Adria-Küstenlinie folgend nach Lecce (Apulien), wo wiederum zwei touristische Tage eingelegt und die mittelalterliche Stadt, die auch „Florenz des Rokoko“ oder „Florenz des Südens" genannt wird, ausführlich besichtigt wurde.

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führte der Flug weiter nach Salerno (Kampanien), um von dort aus das eigentliche Ziel der Reise, Amalfi am Tyrrhenischen Meer, zu erkunden. Die Stadt liegt an der Amalfiküste, auch Costa Divina – die göttliche Küste genannt, einer steilen Felsenküste, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Mit der Fähre ist Amalfi von Salerno aus in 35 Minuten zu erreichen. Die Fahrt bietet unvergessliche Eindrücke von der Schönheit dieser Küste. Pastellfarbene Dörfer und Städtchen schmiegen sich eng an steile Felsen. Die Häuser sind so sehr ineinander verschachtelt, dass man oft nicht erkennen kann, wo ein Haus aufhört und wo das nächste beginnt. Nach einem ausführlichen Bummel durch die Gässchen und Treppchen der Stadt ging es wiederum auf die Fähre, die sie in weiteren 35 Minuten nach Positano brachte. Positano wird als „Kaskade würfelförmiger Häuser, die an zwei Hängen zum Meer hinab fällt“ beschrieben. Beide Orte sind atemberaubend schön! Ein Bad im Mare Tirreno rundete den Tagesausflug ab.

Der Heimflug führte die Butzbacher Pilotinnen von Salerno zunächst entlang der Amalfiküste bis nach Capri, dann weiter nach Neapel und vorbei am Vesuv, der leider nicht überflogen werden darf, über ausgedehnte Berglandschaften des Apennin nach Perugia und Bozen, wo Tankstopps eingelegt wurden. Die Alpenüberquerung von Süden nach Norden über den Brennerpass und Innsbruck beeindruckte wiederum durch spektakuläre Ausblicke auf schneebedeckte Gipfel, bewaldete Berge und grüne Täler. Beide Pilotinnen stehen noch heute unter dem Eindruck der Erlebnisse der Reise: 20 Flugstunden, 3.500 zurück gelegte Kilometer, wunderbare Landschaften, schöne Städte, Strände und freundliche Aufnahme und Hilfsbereitschaft der Italiener.

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Kommentare zum Beitrag

Claudia Winkler
260
Claudia Winkler aus Gießen schrieb am 05.10.2009 um 17:12 Uhr
Hi Moni,
hast mir gar nicht erzählt, dass Du unseren Flug schon in der Gießener Zeitung hast. Dein Artikel ist sehr gut geschrieben und zaubern bunte Bilder in meine Erinnerung...
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Monika Tetzner

von:  Monika Tetzner

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Interessensgebiet: Langgöns
Monika Tetzner
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