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Herzensangelegenheit: Doris Blasini spendet an Förderverein Palliativ Pro - Spende kommt in voller Höhe schwerst- und unheilbar erkrankten Menschen zugute

Langgöns | "Es ist mir einfach eine Herzensangelegenheit, es macht Freude und es gibt mir ein gutes Gefühl Menschen zu helfen, denen es nicht so gut geht", begründet Dorsi Blasini, Inhaberin des in Lich ansässigen Kostümverleihs "Wundertüte", ihr Engagement für den 2006 am Universitätklinikum Gießen gegründeten Förderverein PalliativPro e.V. . Kurzerhand stellte die in ihrer Heimatstadt überaus bekannte und beliebte Unternehmerin deshalb einmal mehr ein Sparschwein in ihrem Laden in der Licher Hintergasse auf und Trinkgeld wurde fortan an das Schweinchen verfüttert. Unterstützung für ihr Anliegen erhielt sie nicht nur von ihrer Kundschaft, sondern auch von Freunden und Bekannten. Bemerkenswerte 710 Euro kamen so innerhalb weniger Monate zusammen, die Doris Blasini dieser Tage an Vorstandsmitglied Barbara Fandré überreichte. Auch wenn die sympathische Geschäftsfrau aufgrund der Corona-Pandemie herbe und schmerzhafte Einkommensverluste verzeichnen musste, sei es ihr jedoch ein Bedürfnis, PalliativPro weiterhin zu untertützen.
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>>>> Der Förderverein unterstützt gleichermaßen die heimischen PalliativCareTeams für
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Erwachsene und für Kinder u. a. mit aktuell zwölf Fahrzeugen und mit palliativmedizinischen Fortbildungsmaßnahmen. Auf den Stationen beschäftigt PalliativPro Honorarkräfte wie Psychoonkologen, Seelsorger und Musiktherapeuten, die für die Patienten und deren Angehörigen da sind. Bereits im vergangenen Jahr konnte sich die quirlige Licherin vor Ort ein Bild von der Palliativstation im “Hanns-Gotthard Lasch Haus” auf dem Gießener Universitätsgelände machen, die auf zwei Ebenen über sechzehn Einzelzimmer mit Palliativbetten verfügt. Hier werden die Patienten nach modernstem Krankenhausstandard, jedoch ohne Klinikatmosphäre behandelt und versorgt. Palliativmedizin bedeute nicht, dass nichts mehr passiere, berichtet Barbara Fandré : "Patienten werden so behandelt, dass sie möglichst wieder nach Hause in ihre gewohnte Umgebung entlassen werden können". PalliativPro habe es ermöglicht, diese Station mit einem Raum der Stille, einem "Wohnzimmer" sowie mit einer Patienten/Angehörigen-Küche auszustatten, die es Patienten oder deren Angehörige ermöglicht, Kleinigkeiten zuzubereiten, oder um sich einfach dort aufzuhalten. "Jede Spende ist wichtig zur Aufrechterhaltung unserer Arbeit, denn PalliativPro finanziert sich ausschließlich aus Spenden, die zu einhundert Prozent schwerst- und unheilbar erkranken Menschen zugute kommen. Deshalb herzlichen Dank an Frau Blasini und an alle, die uns bisher unterstützt haben und das auch weiterhin hoffentlich tun werden", unterstrich Barbara Fandré im Namen des Vereinsvorstands.

Um den Fortbestand der "Wundertüte", zu gewährleisten, kehrt Doris Blasini demnächst zurück zu ihren Wurzeln und wird neben dem Kostümverleih ihren Kunden hochwertige Second-Hand-Mode anbieten. "Darauf freue ich mich sehr und ich möchte die Gelegenheit nutzen, um mich bei allen meinen Kunden, Freunden und Bekannten für die Unterstützung, besonders jetzt in dieser schweren Zeit, zu bedanken", das habe sie getragen und dafür sei sie überaus dankbar, so Blasini.

Foto: PalliativPro e.V.

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