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Anita Schneider besucht Malerstädtchen im Hintertaunus

Langgöns | Die SPD-Landratskandidatin, Anita Schneider, nahm in Cleeberg an einer Veranstaltung „zur Umsetzung der Dorferneuerung in Cleeberg und die Zukunft des Dorferneuerungsprogramms“ teil, zu der Bürgermeister Horst Röhrig (SPD) ins frühere Rathaus eingeladen hatte. Bei der Veranstaltung, an der u.a auch der SPD-Landesvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel aus Lich, der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Langgöns, Gerald R. Dörr (Oberkleen) und die stellvertretende Sprecherin des Arbeitskreises „Unser Dorf“ für den Ortsteil Oberkleen, Renate Reinecke, teilnahmen, informierte zunächst Frau Müller-Mollenhauer vom Amt für den ländlichen Raum im Lahn-Dill-Kreis über das neue Verfahren, in die Dorferneuerung zu gelangen.
Frau Müller-Mollenhauer machte deutlich, dass sich die Kriterien über die Jahre deutlich gewandelt und kommunale Gesamtstrategien der Gemeinden und ausführliche Analysen der Gebäude- und Infrastruktur an Bedeutung gewonnen hätten.
Der Kronberger Städtebauarchitekt Dipl. Ing. Klaus Grabowski lobte die Art und Weise, wie die Cleeberger Bevölkerung mit viel Engagement und Begeisterung die Dorferneuerung in ihrem Örtchen „getragen“ hätten. Viele so genannte „Motoren“ hätten sich im Arbeitskreis Dorferneuerung zusammen gefunden und das Projekt vorangebracht.
Das Mitglied des Cleeberger Arbeitskreises Dorferneuerung, Wolf Ruppert, gab die Komplimente zurück und lobte die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Planer, dem Amt für den ländlichen Raum und der Gemeinde Langgöns.
Unter der Führung von Herr Ruppert und dem Vorsitzenden des Freundeskreises für Brauchtum und Geschichte Cleeberg, Jörg Schmidt, besichtige die Gruppe anschließend, die Bereiche um die Kirche mit dem Denkmalsplatz, einige der restaurierten Mauern, wie die Mauer in der Alten Gasse, die Neugestaltung des Straßenplatzes Obere Pforte / Denkmalsweg und den Brunnenplatz vor der Feuerwehr. „Gerade der Brunnenplatz wird von der Bevölkerung sehr gut angenommen“ freuten sich die Cleeberger Mitglieder der Gruppe.
„Man sieht, dass hier konzeptionell vorgegangen wurde“ erklärte Anita Schneider.
Die historischen Gegebenheiten und die Bausubstanz wurden auch durch die Sanierung erfolgreich erhalten, ob in alten Wohnhäusern, den zum Teil umgenutzten Scheunen und Nebengebäuden oder den Hofstrukturen. Auch sei die Erhaltung und Neuanpflanzung von Bäumen ebenso gelungen, wie die verkehrsberuhigte Gestaltung, die Schaffung von Plätzen und das Gleichgewicht von Bebauung und Freiflächen.
„Wenn man sieht, was in Cleeberg geschaffen wurde, kann der schleichende Rückzug des Landes aus der Dorferneuerung nur Unverständnis auslösen“ meinte Bürgermeister Horst Röhrig. „Wir müssen den ländlichen Raum in seinen Entwicklungsmöglichkeiten stärken. Hierzu ist und bleibt die Dorferneuerung ein wesentliches Instrument“, ergänzte Anita Schneider. Die Stärke des Dorferneuerungsprogramms sei zudem, so Schneider weiter, dass die Bürgerinnen und Bürger vor Ort gemeinsam die Projekte entwickeln und somit auch der soziale Zusammenhalt gestärkt werde. Im Rahmen der Dorferneuerung werden auch wichtige Entscheidungen in Bezug auf die Entwicklung des Tourismus vor Ort getroffen. Dies zeige auch die Entwicklung Cleebergs im Rahmen der Dorferneuerung. Der Tourismus habe sich in den letzten Jahren zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor für die Region entwickelt. Hierzu trage die Dorferneuerung wesentlich bei, erläuterte die Kandidatin.
Abschließend bedankte sich Anita Schneider bei allen Beteiligten für die interessanten Einblicke in den Langgönser Ortsteil und machte den Anwesenden aus Oberkleen Mut, sich für eine Teilnahme ihres Örtchens an der Dorferneuerung in den nächsten Jahren stark zu machen.

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