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Warum torpediert der Bürgermeister eine Waldkindergartengruppe? Fandré und Knorz: "Wünsche aus der Elternschaft werden nicht ernst genommen!".

Langgöns | „Was in mittlerweile über eintausendfünfhundert Kommunen deutschlandweit ein Erfolgsmodell ist, torpediert in Langgöns der Bürgermeister höchstpersönlich und auch seine sozialdemokratische Fraktion hält sich vornehm beim Thema Waldkindergartengruppe zurück“, zeigt sich Barbara Fandré, Ortsvorsitzende der FDP enttäuscht und verärgert über eine Äußerung von Bürgermeister Horst Röhrig (SPD) in der jüngsten Sozialausschusssitzung. "Kinder sind zu schade zum Probieren", konterte der Sozialdemokrat den Appell der Liberalen, in Langgöns etwas Neues zu probieren. „Das ist eine absolut untaugliche nicht sach- und vor allem nicht zielorientierte Aussage, die wir als Koalition nicht unwidersprochen hinnehmen können“, schließt sich der Vorsitzende der CDU/FDP Fraktion dieser Kritik an. „Schließlich wurden wir aus der Elternschaft darauf angesprochen, warum es solche zusätzlichen Angebote zwar in vielen Umlandgemeinden gibt und ausgerechnet in Langgöns ein solches Projekt fehlt!"

Für Langgöns sei die Einrichtung einer Waldkindergartengruppe zwar neu. Aber wirklich neu sei diese Idee nicht, denn bereits vor rund 30
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Jahren sei in Dänemark der erste Waldkindergarten gegründet worden. "Dort gehören sie mittlerweile zum pädagogischen Alltag", informieren die beiden Kommunalpolitiker. In den letzten Jahren habe sich das Konzept auch in Deutschland immer weiter durchgesetzt und mittlerweile existierten in vielen Gemeinden sogar teilweise lange Wartelisten von Eltern, die ihre Kinder gerne in einer solchen Einrichtung, betreut sehen wollen. Die dann zusätzlich einzustellenden Erzieherinnen und Erzieher müssten dann eine Ausbildung in Waldpädagogik nachweisen. "Bei der Besichtigung der Waldkindergarteneinrichtungen in Heuchelheim und Linden haben wir gesehen, dass die Kitamitarbeiter die Kinder mit viel positiven Engagement betreuen und für die Natur begeistern. Der neue Waldkindergarten in Kinzenbach wird von den Eltern hervorragen angenommen und in Linden ist die Waldgruppe seit über zehn Jahren erfolgreich und fest etabliert", unterstreichen Knorz und Fandré die Absicht, zusammen mit dem Koalitionspartner Bündnis 90/Die Grünen, auch in Langgöns eine Waldkindergartengruppe einzurichten und weisen darauf hin: "Waldkindergärten sind für die Kinder im Hinblick auf den Umgang mit der Natur und deren Bewohner und im Verhalten miteinander pädagogisch sehr wertvoll und auch auf die gesundheitliche Robustheit der Kinder wirkt sich der regelmäßige Aufenthalt im Freien positiv aus. Es gibt also gute Gründe, auf die Wünsche der Elternschaft einzugehen". Die Koalition wolle weiterhin daran arbeiten, dass Langgöns eine moderne, zukunftsorientierte Kommune bleibt. "Wir werden in unserer waldreichen Gemeinde mit Hilfe des Försters ganz sicher einen Standort finden, der allen Kriterien , entspricht", zeigen sich die beiden Kommunalpolitiker optimistisch und appelieren abschließend an die solzialdemokratische Fraktion ihre ganz offensichtliche Ablehnung zu überdenken. "Schließlich sprechen sich die Kollegen der SPD-Fraktion offiziell für das Einbinden und das Ernstnehmen der Wünsche aus der Bürgerschaft aus. Das scheinen allerdings nur Worthülsen zu sein", und es sei wirklich zu bedauern, dass die Koalition um eine Einrichtung kämpfen muss die in vielen anderen Kommunen bereits bestens angenommen, integriert sei und erfolgreich arbeite, schreibt die Liberale abschließend

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von:  Barbara Fandré

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