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Marius Reusch: "Waldkindergartengruppe schließt eine Lücke und ergänzt die bereits sehr guten Einrichtungen in Langgöns um ein attraktives Profil".

Langgöns | "Wir möchten uns für die Verwirklichung einer Waldkindergartengruppe in Langgöns einsetzen". Mit einem Prüfantrag reagiert die Langgönser Koalition aus CDU/FDP und Grüne auf diesbezügliche Wünsche aus der Elternschaft. Hier gelte es einen idealen Standort zu finden, an dem die Kinder toben, entdecken, erforschen, bauen, rennen, hüpfen und klettern können. "Für eine solche Einrichtung spricht, dass sich die Kinder im Laufe ihrer Kindergartenzeit eine intensive Beziehung zur Natur und ein altersgemäßes ökologisches Bewusstsein mit nachhaltiger Wirkung aneignen", unterstreicht Marius Reusch (CDU) als Sprecher und als Bürgermeisterkandidat der Koalition und er fügt hinzu: "In Deutschland gibt es inzwischen weit über siebenhundert Natur- und Waldkindergärten; und damit ist die Nachfrage noch lange nicht gedeckt, denn die Natur ist die erfolgreichste frühkindliche Bildungseinrichtung". Außerdem wirke sich der intensive Aufenthalt zu allen Jahreszeiten in der Natur positiv auf das Immunsystem auf. Fantasie und Kreativität würden gefördert, das Selbstbewusstsein gestärkt und die Belastbarkeit gesteigert. Hier sollte Langgöns im Vergleich zu Umlandgemeinden, in denen es teils lange Wartelisten für Eltern gibt die ihr Kind in einer Waldkindergartengruppe betreut haben möchten, nicht zurückstehen. Ziel sei es, so Reusch weiter, "Im Bereich unserer kommunalen Kindergärten das Angebot kontinuierlich auszuweiten und zu verbessern, um es in Zukunft noch gezielter auf die Bedürfnisse von Kindern und Eltern zuzuschneiden". Dabei schließe eine Waldkindergartengruppe eine Lücke und ergänze die bereits sehr guten Einrichtungen in Langgöns um ein attraktives Profil. "Im Fokus unserer Politik steht dabei immer die Qualität der Erziehung und Förderung der nächsten Generation.

"In dem Antrag heißt es: Der Gemeindevorstand wird mit der Prüfung der rechtlichen Voraussetzungen zur Errichtung einer Waldkindergartengruppe beauftragt. Zusammen mit Mitgliedern des Sozialausschusses werden mögliche Standorte geprüft. Hier könnte der Kontakt zum Förster hilfreich sein. Um die Betriebserlaubnis (§ 45 SGB VIII) zu erlangen, ist das Kreisjugendamt als Kontaktstelle für die Erteilung zu kontaktieren. Weiterhin wird der Gemeindevorstand um Prüfung gebeten, ob Fördergelder für ein solches Projekt zur Verfügung stehen. Abschließen betonen die Koalitionäre: "Wir wollen weiterhin daran arbeiten, dass unsere Kommune attraktiv für Zuzug bleibt und wir wollen einen modernen, zukunftsorientierten und einen allen Bürgerinnen und Bürgern zugewandten Politikstil pflegen".
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von:  Barbara Fandré

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