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Ortsverbände CDU und FDP spenden an PalliativPro - Großer Respekt für Menschen, die sich für schwerst- und unheilbar Kranke einsetzen

BU: Bei der Übergabe des symbolischen Schecks (v. l.): Stefan Baldus, Barbara Fandré, Susanne Hanewald, Hans Schaefer und Marius Reusch.
BU: Bei der Übergabe des symbolischen Schecks (v. l.): Stefan Baldus, Barbara Fandré, Susanne Hanewald, Hans Schaefer und Marius Reusch.
Langgöns | 400 Euro spendeten Marius Reusch vom CDU-Ortsverband Langgöns sowie Barbara Fandré und Stefan Baldus vom FDP-Ortsverband Langgöns an den Gießener Förderverein PalliativPro. Die Summe war durch den Erlös vom Verkauf von Essen und Getränken am gemeinsamen Stand bei vergangenen Langgönser Dorfgemeinschaftstagen zusammengekommen. Barbara Fandré war bei der Spendenübergabe auf der Palliativstation im Hanns Gotthard Lasch-Haus auf dem Gelände des Gießener Klinikums nicht nur als Spenderin dabei. In ihrer Funktion als Vorstandsmitglied des Fördervereins nahm sie zugleich gemeinsam mit dem PalliativPro-Vizevorsitzenden Dr. Hans Schaefer und Susanne Hanewald, Psychoonkologin in Diensten des Vereins, den symbolischen Spendenscheck entgegen, "Ohne das Engagement der ehrenamtlich tätigen Menschen geht es nicht, von diesem Engagement lebt der Verein", betonten die Spendenempfänger dankend.

Marius Reusch lobte die in den vergangenen Jahren deutlich verbesserte Situation in Hessen und die "gute Palliativversorgung in der Region." Ausdrücklich galt sein großer Respekt allen Ehrenamtlichen, die sich für die Ziele des Fördervereins engagieren. „Menschen, die sich durch ihr Engagement für schwerst- und unheilbar Kranke und deren Angehörige einsetzen, gebührt höchster Respekt, denn sie stehen für die Solidarität für Menschen in existenziellen Lebenssituationen“.

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Barbara Fandré bedauerte, dass seitens der Politik noch nicht genug getan werde und informierte, dass Hessen beispielsweise das einzige Bundesland sei, das flächendeckend eine Palliativversorgung für Kinder anbiete.

Der Förderverein PalliativPro e.V. unterstützt Palliativarbeit weit über die Versorgung durch die Krankenkassen. PalliativPro finanziert Honorarkräfte wie beispielsweise Psychoonkologen, Ergotherapeuten und Musiktherapeuten etc. und hat bisher elf Fahrzeuge für die ambulanten PalliativCareTeams für Erwachsene und Kinder angeschafft, damit diese jederzeit flexibel und unbürokratisch die Patienten besuchen können. Seit Oktober begleitet eine durch PalliativPro finanzierte Psychologin das PalliativareTeam für Kinder. Der Verein finanziert sich ausschließlich aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen.

Foto: PalliativPro

BU: Bei der Übergabe des symbolischen Schecks (v. l.): Stefan Baldus, Barbara Fandré, Susanne Hanewald, Hans Schaefer und Marius Reusch.

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