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Fandré und Baldus: Ortsbeirat Cleeberg sollte Vernunft regieren lassen - Nicht mit dem Kopf durch die Wand

Langgöns | „Angesichts der hohen Kosten von rund 4,5 Millionen Euro, des starken Eingriffs in ein weitgehend naturnahes Wald- und Wasserschutzgebiet und der ungewissen Förderung durch das Land werden die Pläne, den Ortsverbindungsweg Espa-Cleeberg zu einer Straße auszubauen, nicht weiter verfolgt“, zitiert die Ortsvorsitzende der FDP, Barbara Fandré, aus der entscheidenden Sitzung des Umwelt- und Verkehrsausschusses und fügt hinzu: „Das ist nicht nur aus natur- und wasserschutzrechtlichen Gründen vernünftig, denn die Wahrscheinlichkeit, dass Landeszuschüsse fließen“, tendiere gegen Null.

Das sei auch nur logisch, denn das Land habe ohnehin genügend Probleme, dass bereits bestehende Straßen- und Brückennetz instand zu halten. Stefan Baldus, Parteikollege und Vorstandsmitglied, ergänzt: „Vor diesem Hintergrund ist es geradezu fahrlässig, die nicht unbedeutende Summe von 56000 Euro allein für ein naturschutzrechtliches Gutachten auszugeben“. Dieses sei notwendig, um überhaupt Landeszuschüsse zu beantragen. „Die explodierenden Kosten und die Unwahrscheinlichkeit Landesmittel zu erhalten“, das seien die Gründe dafür gewesen, einen Gemeindevertreterbeschluss aus 2012 vernünftiger Weise zu korrigieren, unterstreichen die beiden Liberalen.

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„Wir haben immer mehr den Eindruck, das der ansonsten so gut agierende Ortsbeirat Cleeberg die Realität völlig verdrängt, Einfluss auf die Vergabe von Steuermitteln in einem nicht unerheblichen Ausmaß nehmen will und sich dabei zum Ziel gemacht hat, mit dem „Kopf durch die Wand“ zu gehen“ konstatiert Barbara Fandré. Dabei wäre es an dieser Stelle einfach besser, Vernunft regieren zu lassen, denn Tatsachen könnten nicht einfach ausgeblendet werden. „Auch ein Ortsbeirat soll und muss die finanziellen Belange seiner Kommune im Auge behalten. Dabei schadet hin und wieder der Blick über den Tellerrand nicht“, empfiehlt sie. Jedenfalls könne man sich auch in diesem Gremium nicht davor verschließen, was die Gemeinde innerhalb kürzester Zeit bisher alles schon geleistet habe und noch leisten müsse. Hier seien – allein für den Ortsteil Cleeberg – ein neues Feuerwehrgerätehaus, der Ausbau von schnellem Breitbandinternet sowie die Neugestaltung des Friedhofs zu nennen. Weiterhin stünden für Oberkleen die Dorferneuerung an und auch in Niederkleen würde ein neues Feuerwehrgerätehaus dringend benötigt. „Auch die Umwidmung, also die Legalisierung des Cleeberger Wochenendgebiet „Alte Mark“ wird nach der Kommunalwahl umgesetzt werden. Das soll nach dem Willen der Koalition aus CDU/FDP und Grüne für die Anlieger kostenneutral geschehen“, unterstreicht die liberale Kommunalpolitikerin und sagt weiter: „Hier muss die Gemeinde ebenfalls Geld in die Hand nehmen".

Abschließend hebt sie hervor: „Selbst wenn es einen Landeszuschuss in Höhe von 75 Prozent für den Verbindungsweg gäbe; es blieben immer noch ein von der Gemeinde Langgöns zu tragender Betrag in Höhe von mindestens 1.125000 Euro. Man muss sich doch mal mit seinen Forderungen bescheiden und die Kirche im Dorf lassen!“

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von:  Barbara Fandré

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