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Perspektiven durch Qualifizierung - Projektförderung durch Lahn-Dill-Kreis und Argentur für Arbeit

Das GWAB/Krokoszinski-Sicherheits-Team bei der Besichtigung der vierten Feuerwehrwache am Aiport Frankfurt
Das GWAB/Krokoszinski-Sicherheits-Team bei der Besichtigung der vierten Feuerwehrwache am Aiport Frankfurt
Langgöns | Wetzlar. „Perspektiven durch Qualifizierung“, so lautet das Motto der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung, Ausbildungs- und Beschäftigungsinitiativen (GWAB) in Wetzlar, einer gemeinnützigen Gesellschaft des Lahn-Dill-Kreises. In Zusammenarbeit mit dem Sicherheitsdienst Krokoszinski GmbH, ebenfalls in der Lahnstadt angesiedelt, werden derzeit acht Arbeitslose im Leistungsbezug SGB III/II fit gemacht für die vielfältigen Aufgaben im Sicherheitsbereich. Das niederschwellige Integrationsprojekt heißt „Sichere Wege in das Gebäudemanagement“. Die Projekt-Förderung erfolgt über die Agentur für Arbeit und den Lahn-Dill-Kreis.

Rund 100 Schulen im gesamten Lahn-Dill-Kreis werden durch die Auszubildenden an 365 Tagen im Jahr überwiegend abends und nachts mobil mit zwei Fahrzeugen kontrolliert. Dabei haben sie Schlüsselgewalt zu nahezu allen Objekten und stehen in engem Kontakt zu den Hausmeistern sowie den Polizeistationen in Wetzlar, Herborn und in Dillenburg. Auf Initiative von Karl Hülshorst, Prokurist bei Krokoszinski, fand dieser Tage ausbildungsbegleitend eine Informations- und Studienfahrt zum Frankfurter
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Wetzlar (410)Wachdienst (5)Sicherheitsdiest Krokoszinski GmbH (1)Sicherheitsdienst (1)Krokoszinski Wetzlar (1)GWAB (2)Bewachung (1)Ausbildung (270)Anita Schneider (535)
Flughafen statt. Hierzu hatte Ulrich Müller von der FRAPORT Security Management und projektbegleitender, ehrenamtlicher Mentor eingeladen. Hautnah konnten die Auszubildenden, zusammen mit ihren Mentoren und der zuständigen Geschäftsführerin der GWAB, Kerstin Gerbig, sowie zwei ihrer Mitarbeiterinnen den Sicherheitsbetrieb am Frankfurter Airport erleben.

In der theoretischen Einführung, die von Ulrich Müller vorgenommen wurde, erfuhr die Besuchergruppe, dass täglich 159.000 Passagiere, 75.000 Gepäckstücke und 5.800 Tonnen Cargofracht kontrolliert werden. Hinzu käme eine hundertprozentige Mitarbeiterkontrolle. Eine Aufgabe, die vom Sicherheitspersonal einiges, auch körperliche Fitness, abverlange. Im Übrigen sei die Entwicklung der Sicherheitsanforderungen seit 1970 mit beispielsweise verstärkter körperlicher Durchsuchungen durch Body-Scanner, Beschränkung von Flüssigkeitsmengen und darüber hinaus einer einhundertprozentigen Gepäckkontrolle (beginnend 1988/ volle Umsetzung 2003) enorm vorangeschritten. Hier verwies Müller auf die unterschiedlichen Zuständigkeitsbereiche von Bundespolizei, Flughafenbetreiber und Fluggesellschaften. Nach einem gemeinsamen Mittagessen konnte sich die Gruppe in der Personen- und Warenkontrolle und bei der Besichtigung der hochmodernen Warenkontrollstelle ein Bild von den Sicherheitsanforderungen und deren Umsetzung durch die Mitarbeiter der Fraport Security Service GmbH (FraSec) machen. Nach einer spannenden Rundfahrt über das Flughafenvorfeld endete die Informationsveranstaltung mit einer Besichtigung einer der vier Feuerwachen.

Das GWAB/Krokoszinski-Sicherheits-Team bei der Besichtigung der vierten Feuerwehrwache am Aiport Frankfurt

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von:  Barbara Fandré

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Interessensgebiet: Langgöns
Barbara Fandré
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