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PRO BAHN Hessen kritisiert Fahrpreiserhöhung bei der Deutschen Bahn zum 15. Dezember 2013

von Thomas Kraftam 30.09.2013892 mal gelesen1 Kommentar
Ein ICE auf der Schnellfahrstrecke Köln-Frankfurt bei der Einfahrt in einen Tunnel.
Ein ICE auf der Schnellfahrstrecke Köln-Frankfurt bei der Einfahrt in einen Tunnel.
Lahnau | Obwohl es mit dem Image der Deutschen Bahn nach eigenem Bekunden aufgrund von Zugausfällen nicht unbedingt zum besten bestellt ist und sich die Schiene im nächsten Jahr weiter aufstrebenden Fernbusangebot stellen muss, erhöht der Konzern seine Fahrpreise zum Fahrplanwechsel wieder einmal kräftig.

Die Deutsche Bahn lässt die Weihnachtsüberraschung für ihre treuen Kunden in diesem Jahr bereits im Oktober aus dem Sack: Die Ticketpreise steigen zum Fahrplanwechsel am 13.Dezember um durchschnittlich 2,5 Prozent. Ausgenommen von der Erhöhung sind die Tarife für Kinder, Studenten und Senioren sowie der Preis für die BahnCard. Da es sich um eine durchschnittliche Fahrpreiserhöhung handelt, werden wohl alle anderen Kunden erheblich stärker zur Kasse gebeten werden.

Gegen moderate Preisanpassungen ist aus Sicht des Fahrgastverbandes PRO BAHN nichts einzuwenden, sofern sie sich an der Inflationsrate orientieren und dazu führen, dass das Angebotsniveau insgesamt verbessert. Für PRO BAHN ist es fernerhin von großer Bedeutung, dass das Personal der Bahn über Ticketpassungen angemessen entlohnt wird und endlich auch zusätzliche qualifizierte Kräfte eingestellt werden können. Darüber hinaus gehende Kostensteigerungen sind durch geeignete Maßnahmen zur Gewinnung zusätzlicher Fahrgäste, zum Beispiel auf schwach ausgelasteten Verbindungen, abzufedern.

Des weiteren ist der Staat gefordert, die Deutsche Bahn u.a. von der Abführung von Steuern und Abgaben zu entlasten, welche sie im Wettbewerb mit anderen Verkehrsmitteln einseitig belastet.

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Kommentare zum Beitrag

Martin Wagner
2.227
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 01.10.2013 um 08:21 Uhr
Genau Herr Kraft; die Arbeiter bei der Bahn brauchen mehr Geld! Aber nicht jedes Jahr die Preise anziehen, sondern den Verwaltungswasserkopf (und vor allen Dingen die Sesselfurzer in den Vorstandsetagen) die Gehälter wegen nachgewiesener Unfähigkeit (wir haben Mainz nicht vergessen ....) abspecken und deren Löhne / Bezüge drastisch zusammenstreichen.

Herr Kraft; mir ist klar, dass bei dem aktuellen Diensteistungsangebot der Bahn und bei den Buslinien es sehr schwer ist für mehr Kunden zu werben. Es hilft aber Nichts. Da sollten sie als Interessensverband auch mithelfen.

Wenn sie etwas Zeit haben, könnten sie zum Beispiel bei den hier in der Onlineausgabe veröffentlichten Veranstaltungen so "ganz nebenbei" die An- und Abfahrt per OEPNV als Kommentar drunter setzen. Da sehe ich durchaus Erfolgsaussichten, denn - zumindest bei den eher geselligen Veranstaltungen (mit dem Alkoholgenuss) - so mancher Freizeitverkehr wird zunehmend mit dem OEPNV bewältigt. Natürlich das "große Geld" kommt mit Pendlern rein, aber "Kleinvieh macht auch Mist".
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Thomas Kraft
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