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Bubble Tea

Lahnau | Bubble Tea ist das neue Kultgetränk aus den USA und wird in den Bubble-Tea-Bars, die gerade überall in größeren Städten eröffnen, angeboten.

Bubble Tea wird auf der Basis von gesüßtem grünem oder schwarzem Tee, Eistee, Kaffee, Milch, Joghurt oder Fruchtsaft und gecrushtem Eis hergestellt. Die Besonderheit dieses Getränks, das mit einem dicken Strohhalm getrunken wird, sind die etwa 30 zugesetzten hasennussgroßen Kugeln.
Diese sogenannten Popping-Bobas oder Jellys bestehen aus Fruchtsaft oder Malz-Sirup, die in ein Gemisch aus Wasser und Calciumchlorid oder –laktat getropft werden, wobei sich eine gelatineartige Hülle bildet, die dann beim Zerbeißen im Mund zerplatzt.

Ernährungsphysiologische Bewertung:
Man kann beim Bubble Tea nicht von einem naturbelassenen Getränk sprechen:
Einige Hersteller puschen ihren Tee oder die Kugeln noch mit synthetischen Azofarbstoffen und künstlichen Aromastoffen auf und machen dann das Ganze mit Konservierungsmitteln halt-bar.
Da der Bubble-Tea gesüßt ist enthält er zudem aufgrund seines hohen Zuckergehaltes reichlich Energie. 0,2 Liter Bubble-Tea können so – je nach Zubereitungsart – bis zu 500 kcal enthalten, was etwa einem Drittel des Tagesbedarfs eines Kindes entspricht.
Zudem sind die koffeinhaltigen Varianten des Bubble- Teas mit Kaffee und schwarzem oder grünen Tee nicht für Kinder geeignet.
Kinderärzte warnen außerdem auch davor, dass sich Kleinkinder an den im Durchschnitt 5-8 Millimetern großen Kugeln verschlucken können.

Warten wir einmal ab, ob sich der Bubble-Tea auch bei uns als Kultgetränk etabliert oder nur ein kurzer Spaß bleibt.

Ich finde ihn jedenfalls ziemlich teuer und weder gesund noch als Durstlöscher geeignet.

Mehr über

Gesundheit (330)Ernährung (65)bubble tea (1)
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Kommentare zum Beitrag

Florian Schmidt
3.945
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 12.09.2012 um 22:38 Uhr
Na so neu ist das Zeug doch garnicht. Der Ursprung liegt auch nicht in den USA sondern in China bzw. Taiwan. Da gibts diese Plörre bereits seit den 1980er Jahren.
Dieser Chemiecoctail der hier verhökert wird hat auch mit dem originalem "Bubble Tea" nix gemeinsam.
Ich frag mich nur wie es zusammengeht, das unsere Regierung immer auf gesunde Ernährung verweist und diese Mastbetriebe für Freizeitmangas hier am Fließband Konzessionen erhalten.
Ich hoffe nur es bricht keine Hölle auf uns ein wie bei den ganzen "Coffee to go" Ketten.
Aber wenn hier das Bildungsniveau weiter auf dem Stand bleibt bricht über die Jahre eh die Kundschaft weg, denen fehlt es schlicht an der Konzentrationsfähigkeit.
Antje Amstein
5.974
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 13.09.2012 um 01:07 Uhr
gehört verboten, pures Gift!
Martina Lennartz
4.473
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 13.09.2012 um 12:20 Uhr
Dieses Modegetränk steht im Verdacht, giftige Inhaltsstoffe zu enthalten. Wissenschaftler der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen haben in den Geschmacksperlen gesundheitsschädliche verbotene Substanzen gefunden. Die Chemikalien stünden im Verdacht, das Krebsrisiko zu erhöhen oder Allergien auszulösen, bestätigte das Institut für Hygiene und Umweltmedizin . Gleichzeitig warnen Kinderärzte vor dem Getränk, denn vor allem Kleinkinder könnten die Kügelchen inhalieren und eine Lungenentzündung bekommen.
Es ist in der Tat wie Florian Schmidt oben anmerkt- eine bereits schon länger bekannte "Plörre" :-)
Jörg Jungbluth
5.129
Jörg Jungbluth aus Lollar schrieb am 13.09.2012 um 22:41 Uhr
Jeder Sch... wird in Deutschland geprüft und braucht eine Zulassung bis es auf den Markt darf. Nur anscheinend diese wie Florian Schmidt schon sagte "Plörre" nicht. Wenn schon der Verdacht besteht, das es Krebseregend ist, sollte es sofort verboten werden. Wenigstens solange, bis 100% bewiesen ist, das in den "Geschmacksperlen" nichts gefährliches drinnen ist.

Sollte das Zeug wirklich so gefährlich sein und es erkranken nachweislich Kinder dadurch, ist das Geschrei dann gross. Dann will es keiner gewusst haben.
Mathias Engelhart
5.319
Mathias Engelhart aus Gießen schrieb am 25.09.2012 um 12:32 Uhr
Das Problem könnte sich auch bald von selbst lösen. Der Hype hat bereits den meisten Kindern erfolgreich das Taschengeld aus der Hose gezogen. Unter unserem Büro hier in Langenfeld macht der Laden nach sieben Monaten wieder dicht.
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von:  Jutta Achenbach

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