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Reisebericht: Fahrt zum Pompejanum und zur „Keltenwelt“ am Glauberg

Die gut informierte Reisegruppe
Die gut informierte Reisegruppe
Lahnau | Die diesjährige Exkursion des Fördervereins Römisches Forum führte die Mitglieder und Gäste zunächst zum Pompejanum in Aschaffenburg. Bereits um 7.30 Uhr startete man im modernen Reisebus der Firma Gimmler in Richtung Bayern.
Dort wurde die Reisegruppe von zwei Reiseführerinnen durch das Pompejanum geführt.
König Ludwig I. hatte den Nachbau des pompejanischen Hauses des Castor und Pollux, so benannt nach einer Wandzeichnung, die sich im Eingangsbereich befand, nach Plänen des Hofarchitekten Friedrich von Gärtner in den Jahren 1840 – 1848 erbauen lassen. Es wurde nicht als königliche Villa erbaut, sondern sollte allen Kunstliebhabern in Deutschland das Studium der antiken Kulturen ermöglichen. Eine Reise nach Pompeji war zur damaligen Zeit sehr anstrengend und nicht jeder wollte oder konnte sie in Kauf nehmen.
Besonders auffallend sind die wunderbaren Wandmalereien im 4. pompejanischen Stil und die wunderschönen Mosaikfußböden, die antiken Vorbildern nachempfunden sind.
Um die zwei Innenhöfe, das Atrium mit seinem Wasserbecken und das begrünte Viridarium im hinteren Teil des Hauses, sind im Erdgeschoss die
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Empfangs- und Gästezimmer, die Küche mit einer reichen Ausstattung , eine Toilette und die Speisezimmer angeordnet. Im Obergeschoss befinden sich die privaten Räume: Kinderzimmer, Kinderschlafzimmer, Elternschlafzimmer und das Zimmer der Hausherrin. Nach der eingehenden Besichtigung und vielen gewonnen Eindrücken rund um die römische Wohnkultur ging es zum Mittagessen nach Alzenau –Wasserlos.
Im Restaurant Schlossberg, umgeben von Weinbergen mit herrlichem Blick bis zur Skyline von Frankfurt, ließ es sich die Reisegruppe munden.
Frisch gestärkt ging es weiter zur „Keltenwelt“ am Glauberg. Auf einer langen Führung wurde zunächst das Plateau des Glaubergs erstiegen. Dieses Plateau weist eine Siedlungsgeschichte von der Bronzezeit bis zum 18. Jahrhundert auf. Sehr gut erhalten sind die Befestigungsanlagen. Aufgrund der dauernden Bebauung auf steinigem Grund konnten hier allerdings keine keltischen Häuser mehr nachgewiesen werden. Am Fuß des Berges wurden in den 1990er Jahren zwei Grabhügel mit insgesamt drei Bestattungen eröffnet. Die Grabanlagen waren von Grabräubern noch nicht geplündert worden und stammten aus der Zeit um 480 v. Chr.. Hier wurde auch die berühmte Statue des Keltenfürsten vom Glauberg gefunden. Diese Statue ist nun mit den Grabbeigaben aller drei Gräber im Museum „Keltenwelt“ zu bestaunen. Multimediale Instalationen und eine fiktive Begleitgeschichte lassen die Besucher hier in die Welt der Kelten abtauchen. Das Museum bietet ebenfalls einen Panoramablick auf den Grabhügel.
Nach einer Kaffeepause ging es zurück nach Waldgirmes, wo die Reisegruppe gegen 18.00 Uhr voller neuer Eindrücke ankam.

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von:  Förderverein Römisches Forum Waldgirmes e.V.

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