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Arbeitgeber zahlt die Kinderbetreuungskosten

Lahnau | Anstelle einer Gehaltserhöhung kann der Arbeitgeber auch die Gebühren für Kinderkrippe, Krabbelstuben, Tagesmütter oder den Kindergartenplatz übernehmen. Dieser Zuschuss des Arbeitgebers ist die bessere Alternative als die Kinderbetreuungskosten direkt von der persönlichen Steuer anzusetzen. Denn bei diesem Modell spart sowohl der Arbeitgeber als auch die/der Arbeitnehmer/in die Sozialabgaben. Das beste für die Eltern ist, wenn der Arbeitgeber den Zuschuss spendiert.

Wird der „Kindergartenzuschuss“ wie eine Gehaltsumwandlung behandelt, so ergibt sich bei einem Zuschuss von beispielweise monatlich 250 EUR eine durchschnittliche Nettoentlastung der Eltern von circa 120 EUR für die Kosten der Kinderbetreuung.

Neben der Sozialabgaben- und Lohnsteuerersparnis wirkt sich dieser Zuschuss auch auf die persönliche Steuerlast aus.

Beispiel: Der Arbeitgeber zahlt 12 Monate x 250 EUR = 3.000 EUR einen „Zuschuss zur Kinderbetreuung“ für eine Tagesmutter. Bei einem persönlichen Steuersatz von 25 Prozent beträgt die Ersparnis folglich 750 EUR.
Damit bei der Tagesmutter keine Steuerpflicht ausgelöst wird, sollte die Tagesmutter die monatlichen 250 EUR z.B. in Betreuungsaufwand und Verpflegungskosten aufteilen.

Tipp: Tagesmütter können auch Oma, Opa, Mutter, Schwiegermutter, Tochter oder Schwiegertochter sein.

Paare ohne Trauschein, mit nicht nichtehelichen Kindern, kommen natürlich auch in den Genuss dieses Vorteils. Sollte der Arbeitgeber der Mutter dafür kein offenes Ohr haben, so kann auch beim Arbeitgeber des Vaters angefragt werden.

Chefs, die solche Zuschüsse ihren Mitarbeitern gewähren, erhöhen die Attraktivität des Arbeitsplatzes und sind erfolgreicher bei der Suche nach qualifiziertem Personal.

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von:  Frank J. Kontz

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