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Fünfzehn LahnLaender erfolgreich beim Frankfurt-Marathon, Gunnar Klös und Werner Weber überragend mit Gesamtplätzen 198 und 306

Herger Alt, Frank Peschke und Jörg Fiedler nach dem erfolgreichen Marathon
Herger Alt, Frank Peschke und Jörg Fiedler nach dem erfolgreichen Marathon
Lahnau | Mit insgesamt 20.451 Teilnehmern, davon 12.026 Marathonläufern, erreichten die Organisatoren des Frankfurt-Marathons 2008 am vergangenen Sonntag Rekordteilnehmerzahlen. Bei perfektem und zeitweise sonnigem Herbstwetter fiel pünktlich um 10.00 Uhr der Startschuss zur 27. Auflage des Frankfurt-Marathon.

Die 42,195 Kilometer lange Strecke durch die Frankfurter Innenstadt mit insgesamt nur 28 Höhenmetern, auch bekannt als drittschnellste Marathonstrecke Deutschlands, ist somit für Bestzeiten optimal geeignet. Auf dem zuschauerfreundlichen Rundkurs sorgten über 250.000 Zuschauer, darunter einige Bands und Orchester, für Stimmung in der Main-Metropole.

Im Damenfeld gewann in diesem Jahr Sabrina Mockenhaupt als Marathon-Debütantin beim Frankfurt-Marathon mit persönlicher Bestzeit in 2:26:22 Stunden. Bei den Männern sorgte der noch international unbekannte Kenianer Robert Kiprono Cheruiyot in 2:07:21 Stunden für einen Überraschungssieg und löste mit einem neuen Streckenrekord den dreifachen Sieger Wilfried Kigen aus Kenia ab. An diesem Wochenende wurde mal wieder mehr als deutlich, dass die Afrikaner den Europäern lauftechnisch weit überlegen sind. So teilten sich die insgesamt 13 gestarteten Kenianer die ersten 13 Plätze untereinander auf.

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Auch der Ausdauersportverein AS LahnLaender Lahnau konnte in diesem Jahr beim Frankfurt-Marathon mit 15 Teilnehmern einen Vereinsrekord verbuchen, wobei es mit vorangemeldeten 20 eigentlich noch ein paar mehr sein sollten. Leider machten Erkrankungen und Verletzungen einigen kurzfristig einen Strich durch die Marathonplanungen. Aber Als schnellster Läufer der LahnLaender finishte Gunnar Klös die 42,195 Kilometer in souveränen 2:48:50 Stunden und erreichte darüber hinaus eine neue persönliche Bestzeit. Von über 12.000 Läufern erzielte Gunnar Klös den 198. Gesamtplatz und den 40. Platz in der Altersklasse M35. „Ich habe mich wie in Trance gefühlt, als ich auf die Zielgerade in die Frankfurter Festhalle einlief, so Klös kurz nach dem Zieleinlauf. Klös der zudem auch an den Hessischen Meisterschaften über die Marathondistanz teilnahm, landete in seiner Altersklasse auf Rang 6 (Gesamtplatz 28).

Als zweitschnellster Läufer erreichte Werner Weber mit 2:53:39 Stunden und nur knapp fünf Minuten hinter Klös ebenfalls eine Spitzenzeit. Werner Weber, der sich erst am Vortag zum Marathon nachgemeldet hatte, landete in der Gesamtwertung auf Platz 306 sowie in seiner Altersklasse auf Platz 37 und so nebenbei auch noch seine persönliche Bestzeit mit 4 Minuten unter seiner Vorjahreszeit.

Michaela Wolf auf der strecke
Michaela Wolf auf der strecke
Nur knapp die Drei-Stunden-Marke verfehlt, aber ebenfalls mit neuen persönlichen Bestzeiten, haben sich Karsten Valentin mit einer Zeit von 3:00:14 Stunden und nur vier Minuten später Rüdiger Barchfeld in 3:04:49 Stunden in die Siegerlisten eingetragen. Karsten Valentin nutzte zu seinem hervorragenden Ergebnis den drittschnellsten LahnLaender Lutz Geipert als Zugmaschine, der mit einer Zeit von 2:59:50 für den Veranstalter des Frankfurt Marathon als sogenannter Zug- und Bremsläufer agierte. Als schnellster Pacemaker für Läuferinnen und Läufer unter 3:00:00 Stunden und sorgte er in seiner Laufgruppe für sichtlich gute Stimmung auf der Marathonstrecke.
Ein respektables Ergebnis bei seinem Marathon-Debüt lieferte Markus Simon, der bei seiner ersten Distanz über die 42,195 Kilometer nach 3:14:00 Stunden die Ziellinie in der Frankfurter Festhalle erreichte.

Weitere sehr gute Ergebnisse, die fast alle deutlich unter der Vier-Stunden-Marke liegen, erzielten Kai Druschel (3:27:36), Herger Alt mit neuer persönlicher Bestzeit (3:37:50), Jörg Fiedler (3:47:05), Frank Peschke (3:54:19) und Karsten Rauber (4:45:10).

Auch das Frauenteam der LahnLaender nahm mit insgesamt vier Starterinnen die Herausforderung 42,195 Kilometer zu absolvieren an. Als schnellste Läuferin finishte Michaela Wolf ihren ersten Marathon auf Anhieb mit einer fabelhaften Zeit deutlich unter vier Stunden in 3:56:53. Es folgten Kristina Zerfaß mit neuer persönlicher Bestzeit (4:10:39), Beate Schmitt-Pirker (4:45:19) sowie Sabine Becker-Brück, die ebenfalls bei ihrem ersten Marathon mit einer Zeit von 5:31:11 Stunden am Ende eines perfekten Marathontages sichtlich zufrieden war.

Herger Alt, Frank Peschke und Jörg Fiedler nach dem erfolgreichen Marathon
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Michaela Wolf auf der strecke
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Rüdiger Barchfeld
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Sabine Becker-Brück kurz vor dem Ziel
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