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Lahnauer SPD kritisiert beauftragte Unternehmen zur Betreibung der Linie 24

Lahnau | Die SPD-Fraktion Lahnau kritisiert die Situation rund um die Linie 24 (Wetzlar-Lahnau-Heuchelheim-Gießen), seitdem die Konzession zum 1. April an die Unternehmensgruppe ESE aus dem Landkreis Gießen vergeben wurde. Die Genehmigungsbehörde Regierungspräsidium Gießen habe keinerlei Überwachungsmechanismen eingebaut, welche dem Fahrbetrieb genauer auf die Finger schauten. Die Beauftragten seien mit dem Betrieb überfordert, so der Nahverkehrsexperte der Lahnauer Gemeindegremien, Thomas Kraft (SPD).
Bei der Konzessionsvergabe seien die vier für die Gebietskörperschaften zuständigen Nahverkehrsträger (SWG, VGO, VLD und WVB) durch einen „eigenwirtschaftlichen Betrieb“ außen vor gelassen worden. Dies habe zur Folge gehabt, dass auf konkrete Bestandteile der Nahverkehrsleistung kein Einfluss genommen wurde. Nun sei dies für alle Nutzer spürbar in Form von meist deutlich zu späten Bussen, dann aber durch Fahrplanumgestaltungen, dass nunmehr zwei Busse hintereinander fahren und zu langen Haltezeiten an Haltestellen.
Inzwischen sei es in fast ganz Europa Standard, dass die nächste Haltestelle im Fahrzeug angesagt wird und
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nicht nur ein Bündel von Haltestellennamen auf einem schlechten Display erscheint, was zu Nachteilen für Gehörlose und Sehbehinderte führt. Einrichtungen, die dem Informationsbedarf tatsächlich Rechnung tragen, gerade für Behinderte, seien in einer Gesellschaft unabdingbar und dies insbesondere im urbanen Verdichtungsraum des Stadtbusnetzes von Gießen und Wetzlar.
Zudem müsse endlich die schon vor vielen Monaten geforderte Durchbindung der Fahrten der Linie 240 (Wetzlar-Atzbach) mit den Kurzstreckenfahrten der Linie 24 (Kinzenbach-Gießen) erfolgen, da das Wenden in verkehrsberuhigten Straßen des Ortsteils Atzbach kein Dauerzustand sein kann. Zudem lasse der Wiederanschluss des Waldgirmeser Nordens an den ÖPNV nach der Stilllegung der Linie 41 immer noch auf sich warten.
Die Lahnauer SPD fordert die vier Nahverkehrsträger im Raum Gießen-Wetzlar zum gemeinsamen Handeln auf. Es müssen binnen kurzer bzw. überschaubarer Zeit die Standards in den Fahrzeugen deutlich ausgebaut und die Pünktlichkeit der Fahrzeuge gewährleistet sein. Außerdem müssten Fahrplankorrekturen im Sinne der Fahrgäste erfolgen und die seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2008 geforderten Änderungen endlich umgesetzt werden, so Kraft abschließend.

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von:  von Amtswegen

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