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Onlinepetition "Hochstraße B49"

Lahnau | Die Bürgerinitiative "Hochstraße B49" informierte in Lahnau am 16.11.2019 über mögliche neue Varianten der Straßenverkehrsführung, in Folge des Abrisses der B49-Brücke – spätestens 2027. Durch den sehr informativen und mit einer Power-Point Präsentation unterstützten Vortrag wurde in der Veranstaltung klar: Das „Problem Hochstraße Wetzlar“ betrifft nicht nur die Anrainergemeinden, nein, es betrifft auch uns in Lahnau und weitgreifender noch, es betrifft Mittelhessen. Denn favorisiert werden Streckenführungen mit neu zu schaffenden Straßen. Alle diese Strecken führen über eine Teilstrecke der A45 (Wetzlar Ost/Wetzlarer Kreuz) und nutzen die Trasse der A480, die in den aktuellen Planungen in 3 möglichen Varianten an die B49 angeschlossen werden soll:
- 4-spurige Straßenführung plus 2 Standstreifen durch das Dillfeld,
- 4-spurige Straßenführung plus 2 Standstreifen zwischen Altenberg und Dalheim,
- 4-spuriger Tunnelführung zwischen Altenberg und Dalheim
Die Referenten der Bürgerinitiative legten fachlich überzeugend dar, dass die genannten Planungsvarianten aus den verschiedensten Gründen abzulehnen sind:
Die
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offene Straßenführung zwischen Altenberg und Dalheim führt dazu, dass die hervorragenden Ackerböden über eine 100 m breite Schneise großflächig vernichtet und durch die Straßenoberfläche versiegelt werden. Pendler müssen bis zu 6 km mehr für die einfache Fahrt zurücklegen. Dadurch entstehen ein höherer Treibstoffverbrauch, höhere Kosten und ein höherer CO2-Ausstoß.
Es würde nicht nur in Dalheim zu einem weiterem Verkehrsaufkommen und Verkehrslärm führen, die Wetzlarer Stadtteile Hermannstein und Naunheim, sowie die Kommunen Aßlar, Solms und Lahnau wären in jedem Fall auch mitbetroffen. Denn durch die fragwürdige Verkehrslenkung ist davon auszugehen, dass die Verkehrsteilnehmer/innen verstärkt auf alternative Routen über Landesstraßen und die angrenzenden Dörfer ausweichen werden.
Bisher gibt es nur eine Planung für die Hochstraße selbst, mit der Einstufung in die Entwurfsklasse EKA2, die eine Gesamtbreite von 33 m fordert.
Die Einstufung in die Entwurfsklasse EKA3, wäre die richtige Einststufung, hier: Stadtautobahn und somit würde sich die geforderte Breite von 33,00 m deutlich reduzieren.
In anderen Städten gibt es Lösungen mit Schallschutz, Begrünungen und kreativen Konstruktionen, die sich für Stadtautobahnen bewährt haben. Warum ist so etwas nicht in Wetzlar möglich? – Es geht immerhin nur um 600 m Fahrstrecke. Die aktuelle Klimadebatte verbietet daher eindringlich die anderen Planungsvarianten.
Wer sich für einen Wiederaufbau der Wetzlarer Hochstraße ausspricht, kann eine Onlinepetition, zu finden auf der Seite der Bürgerinitiative, unterstützen:
www.hochstrasseb49.de

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Kommentare zum Beitrag

Martin Wagner
2.572
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 20.11.2019 um 14:44 Uhr
Im Artikel steht:

(...) "hervorragenden Ackerböden über eine 100 m breite Schneise großflächig vernichtet" (....)

Um es mit der Sprache der Jugend zu sagen. Das geht garnicht!

Hat die BI schon Kontakte nach Wetzlar?
35
Brigitte Sauter-Hill aus Lahnau schrieb am 21.11.2019 um 17:33 Uhr
Hallo Martin Wagner,
auf der Homepage der BI sind viele Infos eingestellt.
Entweder über Googl
Hochstraße B49 - Bürgerinitiative Wetzlar
oder ...
https://hochstrasseb49.de
Einfach mal einklicken und lesen!!!!
Hallo Lieber Leser
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von:  geo - gruen, ehrlich, offen

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