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"Die Hoffnung stirbt zuletzt"

Lahnau | Stimmt nicht, denn die Hoffnung musste leider vor der Wirklichkeit, rund 90 Bäume fallen zu sehen, sterben. Trotz kritischem intervenieren seitens "Schützt die Lahnaue" ließ die Gemeinde Lahnau die Rodung vornehmen und besteht in ihrer Begründung auf eine 2012 verabschiedete "Pflegemaßnahme" am und entlang des Bahnkörpers der ehemaligen Kanonenbahn.
Ohne die vor Jahren unter dieser Maßnahme bearbeiteten Abschnitte noch einmal auf ihre Sinnhaftigkeit bzw. den kritisch zu betrachtenden Erfolg, der in großen Teilen als Misserfolg bezeichnet werden kann, zu überprüfen, gilt im Rathaus als oberste Prämisse ... beschlossen ist beschlossen.
Hoffen wir, dass das Sprichwort ... "die Hoffnung stirbt zuletzt", wenigstens die Verantwortlich zur Vernunft kommen lässt und nicht wie in den Abschnitten zuvor, die Bäumstümpfe mit Round up (Glyphosat) behandelt werden. Dieses Gift soll erneutes Ausschlagen der Robienien verhindern. Das Abdecken der Stümpfe mit schwarzen Plastiktüten, wie in einem vorherigen Abschnitt erfolgt, zeigte keinen Erfolg und ließ die Befürworter zu v.g. Herbizid greifen. Einmal auftragen reicht nicht, sondern es bedarf einer mehrfach wiederholten Behandlung.

 
 
 

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Kommentare zum Beitrag

Birgit Hofmann-Scharf
10.314
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 05.10.2018 um 14:38 Uhr
Leider mit Magenschmerzen wahrgenommen. Aber dass die Gemeinde(n) mit Round-up arbeitet(e), ist ja wohl der Gipfel. Wen bitte störten diese Bäume denn??
Otmar Busse
706
Otmar Busse aus Lahnau schrieb am 05.10.2018 um 14:56 Uhr
Die Bäume störten niemanden und sie waren weder krank noch hatten sie Neigung zum parallel verlaufenden Dammweg.
Sie hatten das Pech, Robinien zu sein. Robinien zählen an dieser Stelle als ortsuntypisch, nicht so im Dorlarer Forst, denn dort wurde eine größere Anzahl bereits vor Jahren angepflanzt.
Und Round up, das bestätigte die Bürgermeisterin, ist das einzige Mittel der Wahl um sie restlos zu beseitigen.
Klaus Viehmann
1.249
Klaus Viehmann aus Hüttenberg schrieb am 05.10.2018 um 15:33 Uhr
46 Jahre sich für Natur und Umwelt stark gemacht, oft gegen die Wand gelaufen. Wo bleiben die großen Naturschutzverbände, die sich gegen diese Aktionen stellen. Meine Erfahrung ist, überall spielt Geld eine große Rolle, warum ist ein paar Kilometer weiter eine Pflanze oder ein Baum ein nützliches Gewächs und hier wird es, weil ortsuntypisch, dem Boden gleichgemacht. Die Baumstümpfe mit Roundup (Glyphosat) behandeln ist in einem Naturschutzgebiet ein Frevel. Ich verstehe vieles nicht mehr, wo ist NABU,BUND usw.
Otmar Busse
706
Otmar Busse aus Lahnau schrieb am 05.10.2018 um 15:53 Uhr
NABU - Ortsgruppe Lahnau befürwortet diese Maßnahme und war bei der Rodung im 1. Abschnitt "erster Mann an der Spritze", besser gesagt ... an der Kettensäge. Hierfür gab es eine Aufwandsentschädigung und die Beteiligten durften, wenn sie Verwendung hatten, das Holz mitnehmen.
Klaus Viehmann
1.249
Klaus Viehmann aus Hüttenberg schrieb am 05.10.2018 um 15:55 Uhr
Da möchte ich jetzt nichts mehr dazu sagen, nur Kopfschütteln.
Bernd Zeun
11.037
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 05.10.2018 um 20:15 Uhr
Auf den Einsatz von Glyphosat hätte man verzichten können, wenn man die Methode der Ringelung angewendet hätte. Dann würde es nicht zu Stockausschlägen kommen, man hätte lediglich zwei oder drei Jahre mit dem Fällen warten müssen.
Klaus Viehmann
1.249
Klaus Viehmann aus Hüttenberg schrieb am 05.10.2018 um 20:21 Uhr
Das Ringeln wird bei Robinien nicht zum Erfolg führen. Die Wurzeln schlagen noch in 3 Meter frisch aus.
Bernd Zeun
11.037
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 05.10.2018 um 23:45 Uhr
Deshalb muss man mit dem Fällen zwei bis drei Jahre warten, bis die Wurzel abgestorben ist.
H. Peter Herold
27.599
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 07.10.2018 um 17:47 Uhr
Warum wurden sie denn nicht einfach mit Stumpf und Stiel gerodet.
Die entsprechenden Geräte oder Maschinen oder noch besser Arbeitskräfte allen voran die Verantwortlichen, sind doch einfach zu haben oder vorhanden.
Das mit ortstypisch ist ein solcher Unsinn. Da müssten ja alle Wschbären vernichtet werden
Karl-Ludwig Büttel
3.679
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 08.10.2018 um 10:01 Uhr
Bei uns wurden auch sehr viele Bäume gerodet im Auftrag des Naturschutzes (HGON, BUND, NABU ) weil sie nicht Ortstypisch waren oder angeblich die Einflugschneiße der Zugvögel behindern. Da greift man sich nur noch an den Kopf.
H. Peter Herold
27.599
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 08.10.2018 um 10:30 Uhr
Richtig Herr Büttel. Manche Dinge due im Namen von Natur- und Tierschutz erfolgen sind nicht nachvollziehbar.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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von:  Otmar Busse

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