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Presseerklärung der Bürgerintitative "Schützt die Lahnaue e.V." zum Thema Bootsanleger in Dorlar

von Otmar Busseam 03.10.2017494 mal gelesen2 Kommentare
Lahnau | "Keine Verlegung der Bootsanlegestelle in Dorlar"

Die Bootsanlegestelle in Dorlar soll nicht verlegt werden, so das einstimmige Ergebnis der Bürgerinitative (BI) "Schützt die Lahnaue e.V." nach einer ausgiebigen Begehung des Vorstandes der BI an der Anlegestelle und Besichtigung der beiden im Gespräch befindlichen "Alternativen".
An sommerlichen Tagen herrschen am Bootsanleger Dorlar mitunter chaotische Verkehrsverhältnisse. Reisebusse, Anhänger der Kanuveleiher, private PKWs zum Teil mit Motorbootanhängern, verstopfen die engen Zufahrtswege und behindern Anwohner, Rettungsfahrzeuge und Radtouristen. Dieser unhaltbare, teilweise lebensbedrohende Zustand unter Einbeziehung einer Studie von 2013 lässt den Vorstand der BI aktiv werden.
Die derzeitige Anlegestelle soll bleiben mit folgender Begründung:
- Weder Alternative 1 rund 200 m flussabwärts (rechte Lahnseite)
- Noch Alternative 2 rund 200 m flussaufwärts (linke Lahnseite)
lösen das Problem.
Beide Alternativen politisch in Lahnau aktuell diskutiert, bieten umwelt- und naturverträglich keine echte Alternative, da an diesen Stellen ein massiver Eingriff
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in die Natur mit erheblichen Mehrkosten - ohne eine echte Lösung des eigentlichen Problems - vorgenommen werden müsste. Das eigentliche Problem würde nur verlagert, so der BI Vorstand unter der Leitung des 1. Vorsitzenden Wolfgang Hill aus Dorlar mit Insiderwissen, selbst aktiver Kanute und Abteilungsleiter der Kanuabteilung der TSG Dorlar.
Die fehlende Verkehrslenkung der Gemeinde Lahnau mit fehlenden eindeutigen Hinweisen im Sinne einer umwelt- und anwohnerfreundlichen Regelung, verstärkt durch Verbotsschilder, ist zunächst das eigentliche Problem bzw. die Ursache des sommerlichen Chaos.
Der Uferbereich beider Alternativen mit seinen Buchten ist Rückzugszone für Wasservögel und wichtig für die Fischbrut. Dort befindliche Streuobstwiesen müssten "befestigt" bzw. verdichtet, Obstbäume teilweise gefällt werden, um dem Andrang der Bootstouristen für Parken und Wenden der Fahrzeuge, besonders an Wochenenden, Herr zu werden. Damit wird erneut unnörig in die Lahnaue eingegriffen.
Fazit: Strikte Parkverbote am Anlegesteg, verbunden mit einem durchdachten Park- und Leitsystem, sind die Lösung für die Verkehrsprobleme. Die Durchfahrt bzw. Anfahrt für Busse muss ab Einfahrt Hinterstraße sofort verboten werden. Haltemöglichkeiten zum Ein- und Aussteigen sind am Gemeinschaftshaus Dorlar vorhanden. Bootstouristen, egal ob privat oder gewerblich, dürfen nur zum BE- und Entladen vor Ort halten. Hinweisschilder führen die Besucher dann - zumutbar - zu den innerörtlichen öffentlichen Parkplätzen, z.B. an der Gemeindeverwaltung Lahnau (in Dorlar) und am Gemeinschaftshaus Dorlar. Ferner soll eine verbesserteToilettenanlage, eine Begrünung durch Baum- oder Heckenpflanzungen die Toruisten und Anlieger zur natürlichen, optischen Verbesserung der Gesamtansicht erfreuen.

 
 
 
 
 
 
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