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Otmar Busse

Kommentare zu: Wer zahlt die Corona – Tests für Auslandsurlauber

22 Kommentare letzter Kommentar von Nicole Freeman (04.08.2020 10:08 Uhr)

Otmar Busse
Otmar Busse schrieb am 01.08.2020 um 12:56 Uhr
Aber wir müssen doch aufpassen, dass wir nicht zu viel testen - oder was wollte uns Herr Spahn mitteilen in dem er sagte:

“Wir müssen jetzt aufpassen, dass wir nicht nachher durch zu umfangreiches Testen – klingt jetzt total … da muss man erstmal um zwei Ecken denken – durch zu umfangreiches Testen zu viele falsch Positive haben. Weil die Tests ja nicht 100 Prozent genau sind, sondern auch eine kleine, aber eben auch eine Fehlerquote haben. Und wenn sozusagen insgesamt das Infektionsgeschehen immer weiter runtergeht, und Sie gleichzeitig das Testen auf Millionen ausweiten, dann haben Sie auf einmal viel mehr falsch Positive." ... aus einem Interview in der ARD Sendung "Bericht aus Berlin".

Otmar Busse
Otmar Busse schrieb am 01.08.2020 um 13:07 Uhr
Alleine bei dem Wortspiel ... falsch Positive, rollen sich mir die Fußnägel hoch.

Einfach und verständlich gesagt: Falsch positiv = negativ. Oder?

Und wie klein die Fehlerquote ist, von der Herr Spahn spricht, zeigte sich ja kürzlich, als im Vogelsberg 14 Menschen zunächst positiv und 2 Tage später alle 14 negativ getestet wurden.

Otmar Busse
Otmar Busse schrieb am 01.08.2020 um 16:32 Uhr
Richtig Frau Stapf.

Richtig Herr Seibert.

Wenn man auf die Fakten der Fehlerquote und das zitierte Interview mit Herrn Spahn keine gescheite Antwort weiß, dann strampelt man sich auf dieses Weise frei und ordnet Menschen, die diese Ungereimtheiten nicht verstehen können, den so zahlreich gewordenen Verschwörungstheoretikern oder einer anderen Ecke zu.

"Jeder darf machen was er will" - Frau Stapf. Darf er natürlich nicht, aber man darf auch nicht, wie es Herr Seibert hier tut, Mallorca oder Bulgarienreisenden unterstellen, dass sie sich einen Dreck um Coronaregeln scheren. Dreck sollte man zuerst vor (beinahe vor) der eigenen Haustüre kehren.

Ich wohne mit Blick auf den Bootsanleger in Lahnau-Dorlar. Hier haben gestern und heute, und morgen wird es nicht anders sein, mehrere hundert Menschen mit dem Kanu an- oder abgelegt, standen dicht bei dicht, versorgten sich teils am Imbiss und alle hatten Spaß. Corona Regeln haben an dieser Stelle, und davon können Sie sich Wochenende für Wochenende überzeugen, dort so gut wie keine Bedeutung.
Nur um ihre Vorstellungskraft zu unterstützen ... hier gibt es ein einziges Dixi-Klo.
Das ist doch mal Hygiene hoch 3 - oder?

"Und wie immer will es dann keiner gewesen sein" - Frau Stapf.

Otmar Busse
Otmar Busse schrieb am 01.08.2020 um 16:34 Uhr
* kleine Ergänzung:

Ein zweites Dixi-Klo gibt es direkt am Imbiss. Dessen Benutzung ist allerdings nur den Gästen gestattet - also der Minderheit.

Otmar Busse
Otmar Busse schrieb am 03.08.2020 um 16:33 Uhr
Ihre Kommentare gehen in keinster Weise auf die in meinen Kommentaren beschriebenen Fakten und Tatsachen ein.
Stattdessen urteilen Sie, wie in Ihren vorherigen Beiträgen bereits getan, Bulgarien und Mallorca-Reisende pauschal als Säufer ab.
Ich kann Ihnen beim Herauskramen von Negativbeispielen einer sich unkorrekt verhaltenen Minderheit, die es selbstverständlich gegeben hat und weiter geben wird, leider nicht das Wasser reichen und klinke mich daher an dieser Stelle aus - solche Pauschalverurteilungen sind mir partout ein Dorn im Auge.

Beispiel:

Wenn unter 40.000 Fußballfans 20 Idioten Randale machen, dann sind nach ihrem Schema 39.980 friedliche Fans mit zu bestrafen.

Herr Seibert ... warten Sie nicht auf einen weiteren Kommentar von mir - ich bin raus!

Im Sonnenlicht kommen diese markanten Zeichnungen des Perlmutterfalters, an der Unterseite der Flügel zur Geltung

Kommentare zu: Was für eine tolle Zeichnung hat der Perlmutterfalter!

4 Kommentare letzter Kommentar von Wolfgang Heuser (03.08.2020 09:27 Uhr)

Otmar Busse
Otmar Busse schrieb am 01.08.2020 um 08:59 Uhr
Sehr schön! Hier sieht die Flügelunterseite sogar interessanter aus als die Oberseite. "Wie gemalt" würde ich sagen.

Kommentare zu: Die Lahn "Ein Fluß zum Verlieben"

2 Kommentare letzter Kommentar von Jürgen Marschinke (26.07.2020 17:57 Uhr)

Otmar Busse
Otmar Busse schrieb am 26.07.2020 um 14:33 Uhr
Vorweg gesagt: Generell gefällt mir Ihr Bericht über den "Fluß zum Verlieben". Ganz konform gehe ich mit einzelnen ihrer Schilderungen allerdings nicht, denn ein gewisser Konflikt besteht bereits darin, dass das Projekt "Living Lahn" den Fluß zwar ökologisch aufwerten möchte, im Gegenzug dazu aber die Lahn aufgrund der gestiegenen Freizeitnutzung, hauptsächlich an Wochenenden, Brücken- und Feiertagen enorm belastet ist. Kanuten wie Sie und ihr Team, das sicherlich alleine durch den Bezug zu "ihrer Lahn", entsprechend sorgfältig und respektvoll mit "ihr" umgehen, sind eher die Seltenheit.
Der Torurismusverband spricht mittlerweile von einem Lenkungskonzept, welches man habe, um den "Fluss der Gäste auf und am Wasser" zu steuern. Dieses Lenkungsinstrument ist pure Theorie, in der Praxis, wenn beispielsweise an der Ein-und Ausstiegsstelle in Lahnau-Dorlar die Fahrgäste eines 40 Mann-Busses eintreffen und nach einer Kurzanweisung ihre Kanus besteigen, ist von Lenkung nichts erkennbar. Gaudi steht bei vielen dieser Gäste im Vordergrund und die in ihrem Bericht erwähnten Toiletten bestehen an dieser, einer sehr stark frequentierten Stelle, aus 1 DIXI-Klo - für Männlein und Weiblein. Männlein erkennt charmanterweise die Not der Weiblein, überlässt diesen das Häuschen und uriniert ungeniert daneben auf die Wiese.
Von "naturverträglichem Tourismus" ist die Rede und man übersieht, dass eben an dieser Stelle aufgrund der vorhandenen Slipanlage auch noch Motorboote eingesetzt werden. 12 km/h dürften sie eigentlich nur fahren, doch ausgestattet mit Aggregaten die mehr als 100 PS haben, erreichen sie diese Geschwindigkeit, leicht übertrieben gesagt, bereits im Standgas.
Ab diesem Flusskilometer hat die Tier - und Pflanzenwelt einfach nur gelitten.
Ich nehme den Anfangssatz Ihres Berichts "Als Gießener lebt man an seiner Lahn" gerne noch einmal auf und ergänze ihn ... als Lahnauer auch. Und es tut schon weh, wenn man beim morgendlichen Spaziergang, wenn der Fluss noch ruht, dass Wasservögel wie Bläss- und Teichhuhn, Hauben- und Zwergtaucher, die vor wenigen Jahren hier noch lebten, verschwunden sind.
Für Sie, als erfahrenen Kanuten mit Interesse an der Natur, freut es mich, dass Sie, zusammen mit Freunden, diese bestimmt sehr beeindruckende Tour machen konnten.

Kommentare zu: Pinselkäfer auf Wilder Möhre

4 Kommentare letzter Kommentar von Elke Jandrasits (17.07.2020 12:21 Uhr)

Otmar Busse
Otmar Busse schrieb am 17.07.2020 um 08:53 Uhr
Sehr schön.
Den "Kollegen" kannte ich auch noch nicht. Interessante Farbgebung.

Solche Kratzdisteln können ein Lebensraum für Insekten und Vögel sein, die Hummel ist ein ständiger Gast an solchen Blüten der Gewöhnlichen Kratzdistel!

Kommentare zu: So eine Kratzdistel ist auch ein Lebensraum ....

7 Kommentare letzter Kommentar von Wolfgang Heuser (16.07.2020 12:07 Uhr)

Otmar Busse
Otmar Busse schrieb am 16.07.2020 um 11:56 Uhr
Diese Disteln sind nicht nur ein Lebensraum für Insekten, sondern nach der Samenbildung für viele Finkenarten, an erster Stelle für den Distelfink, ein großes Nahrungspotenzial.
Umso weniger verstehe ich, warum ein Landwirt in unserer Gemarkung just jetzt, ein von ihm vor 2 Jahren angelegtes Blühfeld ca. 40 cm hoch abgemäht hat. Diese Nahrungsqulle ist damit mehr oder weniger hinfällig.

Abgestorbene Fichten und Wildpflanzen darunter

Kommentare zu: Was am Wegesrand so alles blüht, wenn man es lässt!

27 Kommentare letzter Kommentar von Wolfgang Heuser (15.07.2020 08:19 Uhr)

Otmar Busse
Otmar Busse schrieb am 14.07.2020 um 09:10 Uhr
Diese Bilderserie ist ein gutes Beispiel dafür, wie die Natur, wenn man sie lässt, den Wandel von Flächen für neues Leben nutzt.
1. Bild in der zweiten Reihe zeigt eine wunderbare Vielfalt.
Sehr schön dokumentiert.

Kommentare zu: Kastenhaltung der Schweine - Die Nachfrage regelt das Angebot

3 Kommentare letzter Kommentar von Elke Jandrasits (08.07.2020 18:36 Uhr)

Otmar Busse
Otmar Busse schrieb am 07.07.2020 um 09:27 Uhr
Es ist pervers ... sie stehen an ihrem teuren Super Deluxe - Grill und auf dem Rost bruzzelt die Billigwurst zu der eine Flasche Dornfelder für 99 Cent gereicht wird. Die Werte sind total verschoben und nur wenige Verbraucher fragen sich ... wie können Produkte, ob Fleisch, Wurst oder Wein, überhaupt zu solchen Preisen produziert werden ?
Aber, und da greife ich auf die Überschrift des Artikels zurück ... die Nachfrage regelt das Angebot. Und hier sind wir ALLE gefragt.

Der eingezäunte Staudamm von dieser Hochwasser Staustufe in Damm

Kommentare zu: Beweidete Grünpflege eines Staudammes bei Damm

7 Kommentare letzter Kommentar von Wolfgang Heuser (07.07.2020 10:25 Uhr)

Otmar Busse
Otmar Busse schrieb am 06.07.2020 um 13:39 Uhr
Um diese selten gewordene Schafsrasse vor dem Aussterben zu bewahren, gibt es in einigen wenigen Bundesländer für die Halter eine kleine finanzielle Unterstützung.

Daran, dass man zunächst eine Fläche mit Wildpflanzen einsät, dann aber "die Mäher kamen", zeigt leider aber auch, dass das Projekt nicht konsequent betreut und durchgeführt wurde.

Bleibt zu hoffen, dass die natürlichen Määäher der Entwicklung zu einer zweiten Chance verhelfen.

Otmar Busse
Otmar Busse schrieb am 07.07.2020 um 09:02 Uhr
Okay Wolfgang, dann habe ich mich ein bisschen zu sehr an der Aussat von "Wildpflanzen" orientiert und glaubte es handele sich um ein Naturschutzprojekt.
Und selbstbverständlich ist es zu begrüßen, dass man sich für eine Schafbeweidung entschieden hat.

Blühender Schlafmohn vor weiß blauem Himmel

Kommentare zu: Schlafmohnblüte bei Holzheim 1

2 Kommentare letzter Kommentar von Otmar Busse (06.07.2020 13:27 Uhr)

Otmar Busse
Otmar Busse schrieb am 06.07.2020 um 13:27 Uhr
Ich kann mich nicht entscheiden ... beide Fotos (Schlafmohnblüte bei Holzheim 1 und 2) sind einfach super schön.

Zwei tornadoverdächtige Strukturen

Kommentare zu: Mögliche Tornadobildung über dem Dilltal bei Katzenfurt

4 Kommentare letzter Kommentar von Friedel Steinmueller (14.07.2020 01:40 Uhr)

Otmar Busse
Otmar Busse schrieb am 05.07.2020 um 13:08 Uhr
Faszinierende Bilder von diesem Schauspiel am Himmel.
Beim Nachlesen über Tornados erfährt man, dass sie die schnellsten Winde sind und bis zu 500km/h erreichen können. So gesehen weicht die Faszination einer gewissen Beängstigung - wenn sie sich hier so entwicklen könnten. Das weiß aber ich nicht.

Otmar Busse
Otmar Busse schrieb am 06.07.2020 um 08:59 Uhr
Vielen Dank für die sehr interessanten Erleuterungen.

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