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geo - gruen, ehrlich, offen

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Kommentare zu: Pressemitteilung und Einladung von Markus Velten

2 Kommentare letzter Kommentar von geo - gruen, ehrlich, offen (17.03.2017 16:57 Uhr)

geo - gruen, ehrlich, offen
geo - gruen, ehrlich, offen schrieb am 17.03.2017 um 16:57 Uhr
Sehr geehrter Herr Kontz,
Sie haben recht, danke für den Hinweis. Die FW/FDP ist in diesem Zusammenhang aufgrund eines Versehens zu Unrecht erwähnt worden. Die Pressemitteilung wurde sofort korrigiert und ich bitte den Fehler zu entschuldigen.
Viele Grüße
Markus Velten

Markus Velten stellte seine Ideen für Lahnau vor

Kommentare zu: Markus Velten erhält volle Zustimmung von der Wählergemeinschaft geo für seine Bürgermeisterkandidatur

12 Kommentare letzter Kommentar von Karl-Ludwig Büttel (21.12.2016 15:01 Uhr)

geo - gruen, ehrlich, offen
geo - gruen, ehrlich, offen schrieb am 18.12.2016 um 23:39 Uhr
Sehr geehrter Herr Wagner,
ich begrüße es, dass Sie einen Kommentar zu dem Bericht über meine Kandidatur verfasst haben, auch wenn Sie sich mit Ihren Vermutungen zur Lage der Finanzen in Lahnau und über die Motive zu meiner Kandidatur im Irrtum befinden.
Glücklicherweise musste Lahnau zu keinem Zeitpunkt unter den sogenannten „Rettungsschirm“ schlüpfen. Seit geraumer Zeit sind die Haushalte der Gemeinde Lahnau ausgeglichen. Und auch der von Herrn Bürgermeister Schultz am letzten Donnerstag für das Jahr 2017 vorgestellte Haushaltsentwurf ist ausgeglichen. In Lahnau wird also nicht mehr Geld ausgegeben, als vereinnahmt wird. Unseren Bürgern werden nur die Gebühren und Beiträge zugemutet, die für das Funktionieren des Gemeinwesens tatsächlich erforderlich sind.
Mit ihrem erarbeiteten Einkommen tragen unsere Bürgerinnen und Bürger in Form von Steuern und Beiträgen zum Allgemeinwohl bei und dürfen daher völlig zu Recht einen verantwortungsvollen Umgang mit öffentlichen Mitteln erwarten.
Ich bin schon ein wenig betrübt darüber, dass Sie mich als „Absahner“ bezeichnen und mutmaßen, dass finanzielle Aspekte oder andere eigennützige Motive bei meinen Überlegungen, nun in meiner Heimatgemeinde für das Amt des Bürgermeisters zu kandidieren, eine Rolle gespielt hätten. Schade, dass wir uns nicht persönlich kennen. Denn mit Gewissheit hätten Sie dann gerade dies nicht vermutet.
Sie erklären ja, dass Sie sich über meinen Beruf unterrichtet haben und ziehen daraus die Schlussfolgerungen für Ihre Vermutungen. Scheinbar sind Sie generell der Auffassung, dass im öffentlichen Dienst beschäftigte Personen zu hoch entlohnt werden und man sich auch in kommunalen Spitzenpositionen mit geringen Bezügen zufrieden geben müsse. Sie meinen konkret, mit dem Gehalt eines „durchschnittlichen Arbeiters“. Sollte dies tatsächliche Ihre allgemeine Überzeugung sein, werden wir hier wohl keine Übereinstimmung erzielen.
In Lahnau wird das Amt des Bürgermeisters nach der Besoldungsgruppe A16 vergütet. Das ist aufgrund der Einwohnerzahl gesetzlich so vorgeschrieben und aus Rechtsgründen kann ein Bürgermeister auf diese Besoldung auch nicht verzichten. Selbst dann nicht, wenn er es wollte. Ohne Wenn und Aber ist eine Besoldung nach A16 attraktiv und der Bürgermeister gehört damit nicht zu den Geringverdienern. Ich bin mir auch völlig darüber bewusst, bereits mit meiner derzeitigen Besoldung auskömmlich entlohnt zu werden und weiß, dass viele Menschen mit erheblich weniger Geld auskommen müssen, obwohl auch sie für ihren Lohn den ganzen Tag arbeiten und viele Entbehrungen in Kauf nehmen müssen. Ich halte es auch nicht für hinnehmbar, dass in einer Anzahl von Berufen Menschen in der heutigen Zeit sogar so gering entlohnt werden, dass sie von ihrem erarbeiteten Einkommen nicht vernünftig leben können. Gerade durch meinen Beruf habe ich alltäglich mit Menschen zu tun, die sich in wirtschaftlich schwierigen Situationen befinden und oftmals verzweifelt sind. Und es hat mich auch schon immer geärgert, wenn sich jemand abfällig über irgendeine Erwerbstätigkeit geäußert hat, nach dem Motto, „der ist ja von Beruf nur …“. Denn nach meiner Überzeugung sind alle Erwerbstätigkeiten gleichermaßen wertvoll und nützlich und leider hat nicht jeder die Chance, eine seinen Wünschen und Fähigkeiten entsprechende Tätigkeit auszuüben. Darüber anders zu denken, wäre auch mit meiner eigenen persönlichen und beruflichen Biografie überhaupt nicht zu vereinbaren. Ich kann Ihnen versichern, dass mir gerade im beruflichen Bereich bisher nichts leicht gemacht wurde oder gar geschenkt worden ist.
Ihre Vorschläge, Fraktionsgelder, Sitzungsgelder usw. einzusparen, halte ich für nicht praktikabel. Auch auf kommunaler Ebene kostet eine vernünftige politische Arbeit Geld, und sei es nur für Büromaterialien. Und glücklicherweise setzen sich die Kommunalparlamente aus einer Vielzahl unterschiedlicher Personen zusammen, darunter auch Rentner, Studenten und Menschen mit geringem Einkommen. Soll es Ihrer Auffassung nach Menschen aus finanziellen Gründen unmöglich sein, sich auf kommunaler Ebene ehrenamtlich zu betätigen ? Oder halten Sie es wirklich für verwerflich, das Engagement der ehrenamtlichen Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter mit einem Sitzungsgeld von 20,00 € wertzuschätzen ?
Und weil ich dann zum Schluss einfach einmal davon ausgehe, dass Sie Humor haben, will ich auch noch kurz auf Ihre markante Aussage, „Sie predigen Wasser und saufen Sekt!“ eingehen. Schauen Sie doch einfach mal auf das zum Bericht eingestellte Bild ! Dort sehen Sie, was ich „gesoffen“ (und selbst bezahlt) habe ! Ich will Sie aber natürlich nicht darüber im Unklaren lassen, dass wir später auch noch mit einem Glas Bier angestoßen haben (das ich auch bezahlt habe).
Sehr geehrter Herr Wagner, es war mir einfach ein Bedürfnis, auf Ihren Kommentar zu antworten. In vielen Fragen werden wir bestimmt nicht einer Meinung sein. Möglicherweise liegen wir in anderen Punkten aber auch gar nicht so weit auseinander.
In diesem Sinne mit herzlichem Gruß, Markus Velten

Ganztagsschule für Alle? Nicht für Kinder mit Handicap!

Kommentare zu: hr berichtet in "defacto" über den Kampf einer Lahnauer Familie

6 Kommentare letzter Kommentar von Michael Beltz (21.02.2016 11:00 Uhr)

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geo - gruen, ehrlich, offen schrieb am 19.02.2016 um 16:54 Uhr
Hallo Frau Burger, vielen Dank für Ihren Kommentar und die Unterzeichnung der Petition. Der Grund, warum die Teilhabe bisher abgelehnt wurde, ist schlichtweg eine Gesetzeslücke. Bei den Gesetzen und Richtlinien zur Inklusion wurde einfach vergessen, dass es Kinder gibt, die für ihren Schulbesuch einen Schulbetreuer brauchen. Den Schulbetreuer zahlt immer der Schulträger, in diesem Fall der Lahn-Dill-Kreis. Da aber kein Gesetzestext vorliegt, der den Lahn-Dill-Kreis verpflichtet den Schulbetreuer für das Ganztagsangebot zu bezahlen, zahlt der Schulträger halt nur für die Regelbeschulung. Das bedeutet, für den Nachmittag stehen die Schulbetreuer nicht zur Verfügung und damit ist für die Kinder mit Begleitungsbedarf die Teilnahme am Nachmittagsprogramm nicht möglich. Und da der Schulträger auf die gesetzliche Grundlage pocht, muss diese nun so schnell wie möglich geschafft werden! Viele Grüße von geo.

geo - gruen, ehrlich, offen
geo - gruen, ehrlich, offen schrieb am 20.02.2016 um 20:52 Uhr
Hallo Herr Beltz, vielen Dank für Ihren tollen Kommentar. Es ist schön zu lesen, wie Inklusion erfolgreich gelebt werden kann, wenn mit Herz und Verstand gehandelt wird. Soweit sind die politisch verantwortlichen Akteure im Lahn-Dill-Kreis leider noch nicht.

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