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"Wetterauer Erklärung" zwischen Jägern, Schäfern und Naturschützer wurde beim Schäferfest unterzeichnet.

Hungen | Die Interessen von Schäfern, Jägern und Naturschützern sind oft ähnlich. Zwischen den Zielen der jagdlichen Hege und der Pflege sowie der Beweidung geschützter Biotope bestehen viele Gemeinsamkeiten. Beim Abschlussfest des Life-Projektes am Schäferfest-Samstag in Hungen haben nun Vertreter von Jagdverbänden, Schäfervereine, des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft & Verbraucherschutz sowie des Wetteraukreises die „Wetterauer Erklärung“ feierlich unterzeichnen.

„Die Wetterauer Hutungen lassen sich nur durch gute Zusammenarbeit erhalten“, so der Konsens der Unterzeichner. Reibungspunkte, die bei der Arbeit für den Erhalt der Artenvielfalt auf diesen Flächen zwischen Jägern, Schäfern und Naturschützern auftreten können, sollen durch die gemeinsame Arbeit an und die Unterzeichnung der „Wetterauer Erklärung“ zu einer besseren Kommunikation unter einander führen. „Dies zu erreichen und das Wissen um die Notwendigkeiten des jeweils Anderen zu verbessern, sind zentrale Ziele der ´Wetterauer Erklärung´“, so Life-Projektmanagerin Jutta Katz.

Wichtig sei vor allen Dingen, dass Jagd und Schäferei
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als Partner und Akteure im ländlichen Raum erhalten und gestärkt werden, so Jutta Katz weiter. In der Erklärung verpflichten sich die Jäger einerseits zur Akzeptanz der Beweidung und fachgerecht durchgeführter Entbuschungsaktionen auf den Life-Projekt-Flächen. Die Schäfer andererseits sorgen für eine naturschutz- und fachgerechte Tierhaltung und Beweidung, was auch den zeitnahen Abbau nicht benötigter Weidezäune zum Schutz der Wildtiere beinhaltet. Die Fachbehörden im Projektgebiet sind auch künftig Ansprechpartner und Moderatoren für Belange von Schäfern und Jägern und verpflichten sich, Maßnahmen nur dann umzusetzen, wenn die nachhaltige Nutzung bzw. Pflege der Flächen sichergestellt ist.

Am Schäferfest-Samstag wurde diese wegweisende Erklärung im Festzelt von Vertretern des Landesjagdverband, dem Hessischen Verband für Schafzucht & -haltung, Ministerin Priska Hinz im Namen des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft & Verbraucherschutz, dem Wetteraukreis, dem Schäferverein Hessen-Nassau, den Hegegemeinschaften Nidda West und Nidda Ost sowie der Schäfer-Vordenkergruppe im Life-Projekt „Wetterauer Hutungen“ unterzeichnet.

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von:  Ingrid Schick

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