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Stiftung überreicht Spende für Lutherweg

Für die Errichtung einer Informationstafel auf dem Lutherweg in Nonnenroth, stellt die Stiftung der Sparkasse Laubach-Hungen eine Spende von 1.500 Euro zur Verfügung.
Für die Errichtung einer Informationstafel auf dem Lutherweg in Nonnenroth, stellt die Stiftung der Sparkasse Laubach-Hungen eine Spende von 1.500 Euro zur Verfügung.
Hungen | Kam Martin Luther im Jahre 1521, auf seinem Weg nach Worms, an der Hungener Gemeinde Nonnenroth vorbei, oder nicht ?
Selbst unter Historikern ist der genaue Weg, den Luther auf seiner Reise von Wittenberg zum Wormser Reichstag nahm, sehr umstritten.
Im Besonderen über den Streckenabschnitt um Hungen und Lich lag bislang einiges im Dunklen.
Tatsächlich aber gibt es Hinweise, dass Luther durch Nonnenroth zog und dort Rast machte.
Aus diesem Grund sind die Jahre 2017 und 2021 für die Gemeinde etwas ganz besonderes. Zum einen wird in drei Jahren das Jubiläum des Thesenanschlags gefeiert und zum anderen, etwas später, der Weg von Martin Luther nach Worms.
Für den geplanten Lutherweg, der als Pilger- und Wanderweg fungiert und auch durch Hungen und Nonnenroth verlaufen soll, wurde ein erster Unterstützer gefunden.
Im Beisein von Hungens Bürgermeister Rainer Wengorsch, der auch als Vorsitzender des Stiftungsrates fungiert, Pfarrer Hartmut Lemp, sowie Ortsvorsteher Werner Leipold, überreichten Josef Kraus (Vorstandsvorsitzender) und Birgit Hartmann von der Stiftung der Sparkasse Laubach-Hungen einen Spendenscheck in Höhe von 1.500 Euro.
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Wie die Beteiligten berichteten, soll die Spende für eine Informationstafel genutzt werden.
„Für uns ist es eine ehrenvolle Aufgabe,“ so Josef Kraus, der hinzufügte: „Wir wünschen allen Beteiligten und Bürgern viel Erfolg.“
Bürgermeister Wengorsch bezeichnet die Beteiligung der Sparkasse Laubach-Hungen als „wichtigen Baustein zur Unterstützung der kulturellen Angebote.“
Neben einer Informationstafel gibt es noch weitere Überlegungen für die nahe Zukunft, wie Pfarrer Hartmut Lemp bestätigte.
So plant die Kirchengemeinde Nonnenroth für 2017 ein (nicht) ganz ernst gemeintes Historienspiel mit den „Lautespielerinnen“ von Queerbeet am Fuße der Wehrkirche, direkt am Lutherweg, wie Pfarrer Lemp erklärte.
Bald soll es außerdem an mehreren Stellen der Gemeinde einen Pilgerstempel geben.
Sogar die Errichtung einer Pilgerherberge spielt in den Überlegungen eine Rolle.
Für die erwarteten Touristen aus aller Welt, möchte sich die Gemeinde bestmöglichst herausputzen.
„Das Leben soll durchs Dorf gehen,“ so Ortsvorsteher Werner Leipold alias „Bruder Martin“, der sich stilecht als Luther verkleidete.
„Heute haben wir eine erste Duftmarke gesetzt,“ so Leipold.

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Kommentare zum Beitrag

Florian Schmidt
3.622
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 07.05.2014 um 14:54 Uhr
"Die Juden sind ein solch verzweifeltes, durchböstes, durchgiftetes Ding, dass sie 1400 Jahre unsere Plage, Pestilenz und alles Unglück gewesen sind und noch sind. Summa, wir haben rechte Teufel an ihnen...; Man sollte ihre Synagogen und Schulen mit Feuer anstecken, ... unserem Herrn und der Christenheit zu Ehren, damit Gott sehe, dass wir Christen seien (...) ihre Häuser desgleichen zerbrechen und zerstören."

Ja an Menschen die solches Gedankengut vertrieben haben mus zwingend erinnert werden. Heil Luther
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von:  Tim Klemm - Mitarbeiter der GZ-Redaktion

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Tim Klemm - Mitarbeiter der GZ-Redaktion
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