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Gib Zucker keine Chance
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Hungen | oder: Selbsthilfe- Hilfe Diabetes
und Diabetes ganz allgemein

Das Gebiet der Selbsthilfe ist ein in Deutschland mannigfaltiges - seit fast 10 Jahren wirke ich hier kommunal (eigene und selbst gegründete SHG und Mitglied einer bundesweit tätigen Gesamtorganisation als Vorstandsmitglied) jeden Tag im Sektor der chronischen Erkrankung Diabetes mit Menschen, um / zu / in diesem Krankheitsbild zu motivieren, zu informieren und letztlich vielleicht ein wenig daran mitzuarbeiten, dass neben dem eigenen Betroffensein und dem erleichterten Umgang hiermit, auch eine breite Öffentlichkeit sensibilisiert wird um Menschen damit auch einander verständlicher werden zu lassen.

Ein Unterfangen, dass viel Energie und Kraft, Einsatz und Geduld wohl aber auch viel Freude, Sinn und für mich soziales unabdingbares, ja selbstverständliches Miteinander bedeutet.
Ich möchte mit diesem Artikel "werben" andere Menschen eventuell dafür zu gewinnen und raus, der leider oft zeitgeistbedingten Lethargie zu führen und sich hier einzubringen.

Zunächst einige Fakten :

Die Selbsthilfe in Deutschland :
In den letzten Jahren ist die
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Diabetes - Gib Diabetes keine Chance (1)
Selbsthilfe zu einer "vierten Säule" im System gesundheitlicher Versorgung herangewachsen und leistet einen wichtigen Beitrag zur Gesunderhaltung und Problembewältigung, insbesondere für Menschen mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen, sowie von Menschen mit psychischen und sozialen Problemen.

Selbsthilfegruppen bieten Hilfestellungen für die Alltagsbewältigung und geben emotionale Unterstützung. Erfahrungswissen über Krankheiten oder besondere Lebensprobleme wird aus der Sicht von Betroffenen weitergetragen. Betroffene informieren sich gegenseitig über Behandlungsmöglichkeiten, Therapien oder geeignete Medikation. Durch diese psychosoziale Unterstützung außerhalb der Familie wird die Bewältigung von Krankheiten und psychosozialen Problemen möglich.

Verbreitung :
Deutschland nimmt bezüglich der Verbreitung von Selbsthilfegruppen eine Spitzenposition innerhalb Europas ein.
Gängigen Schätzungen zufolge gibt es in Deutschland mittlerweile zwischen 70.000 und 100.000 Selbsthilfegruppen zu fast jedem gesundheitlichen und sozialen Themenbereich.

Die Selbsthilfe heutiger Form hat ihre Vorläufer in den Emanzipationsbewegungen des 19. Jahrhunderts, insbesondere der Frauen -und Jugendbewegung. Es wurden zahlreiche Vereine und Organisationen gegründet, die einen weitgehend freien Austausch von Gleichgesinnten ermöglichten und unter deren Deckmantel auch gesundheitsorientierte Selbsthilfe stattfand.

Selbsthilfeorganisationen :
Selbsthilfeorganisationen sind Zusammenschlüsse von Menschen mit chronischen Krankheiten und Behinderungen (z. B. Allergie, Neurodermitis, Diabetes, Krebs, Rheuma) und/oder (psycho-)sozialen Anliegen (z. B. Alleinerziehende, Obdachlosigkeit etc.).

Uns alle also, einer sich sozialen, verstehenden Gemeinschaft in Deutschland kann / darf es nicht egal sein, wenn inzwischen bereits bemerkt oder unbemerkt ! fast jeder 12. einen Diabetes entwickelt und oder mit sich trägt.
Weder bleiben Kinder, ja Babies hiervon verschont, noch macht diese sehr lebenseinschneidende Krankheit halt vor anderen Altersgruppen.

Ein jeder kann betroffen sein und / oder werden.
Doch ich möcht Ihnen hier keine Angst machen, - nein im Gegenteil -, ich möchte Sie auffordern, dass Sie - und das ist auch heute leider immer noch ein Problem der bestehenden, weil mangelhaften Gesundheitspolitik, zum Arzt gehen um diesen zu bitten, Ihnen einen nur letztlich durch einen sogenannten Glucosebelastungstest, dem ernsthaft nachzuweisenden, qualitativ einzigen Test hierzu, zu unterziehen.
Wenn man bedenkt, dass im Nachhinein oftmals auch heute erst durch bereits eingesetzte Folgeerkrankungen, dann erst die eigentliche Grunderkrankung, nämlich der Diabetes erkannt, bzw. diagnostiziert werden, dann erübrigt es sich an dieser Stelle zu beschreiben, an welchem Stand der Dinge, wir hier mitten in Deutschland im Jahre 2014 stehen.
Während in bereits anderen 17 europäischen Ländern nationale Diabetespläne bestehen, kämpfen wir in Deutschland noch immer vehement und durch zu geringes Interesse, letztlich der Bevölkerung, noch immer vergeblich um diesen hier in unserem Lande so wichtigen nationalen Diabetesplan.

Sechs bis acht Millionen Diabetiker, die Zahl rapide mit steigender Tendenz - das spricht eine klarste Sprache.

Ist der Diabetes diagnostiziert, ist die Medizin heutzutage in verschiedensten Formen der Therapie in der Lage, dass Betroffene ein normales, lebenswertes Leben zu führen vermögen und auch die Anzahl der Spätkomplikationen eingedämmt werden kann, weil man den Diabetes so frühzeitig behandelt .

Diabetes bedeutet auch eine Chance - nämlich ein bewussteres, ein ernährungs - und bewegungstechnisch, qualitatives gutes Leben zu führen.

Darum meine Bitte : Seien Sie interessiert, bleiben Sie aufmerksam für sich und die Ihnen nächststehenden Menschen, schauen Sie nicht weg, wenn das Thema Diabetes mit seinen vielen Gesichtern, maskengleich vor Ihnen auftauchen sollte.
Setzen Sie dem Diabetes die Schreckensmaske ab und helfen sie bitte mit, dass dieses chronische Krankheitsbild in Deutschland sich nicht weiter, fast unbemerkt, einschleichen kann.

Engagieren sie sich für die Gesundheit und lassen sie einer schleichenden heimlichen Krankheit keine Chance.

Es ist mit wenig Tun ein vielfaches an positivem Effekt erreichbar.

Frei dem Motto : Gib Diabetes keine Chance !

Immer
Ihr

Albert Pollack

Nähere Informationen erhalten Sie bei folgenden Organisationen :

DiabetesDE e.V.
Bundesgeschäftsstelle
Die Deutsche Diabetes - Hilfe
Reinhardtstrasse 31
10117 Berlin
Telefon: 030 201 677 0
Fax: 030 201 677 20
E-Mail: info(at)diabetesde(punkt)org


DDHM
Deutsche Diabetes - Hilfe
Menschen mit Diabetes e.V
z.Z gleiche Adresse wie dD
Telefon: 030 2016770

DDB
Deutscher Diabetiker Bund e.V.
Käthe-Niederkirchner-Str. 16
10407 Berlin
Tel.: 030/ 420 824 980
Fax: 030/ 420 824 9820
E-Mail: info@diabetikerbund.de


DDG
Deutsche Diabetes Gesellschaft
Reinhardtstr. 31
10117 Berlin
Tel.: 030 / 3 11 69 37 0
Fax: 030 / 3 11 69 37 20
E-Mail: info@ddg.info
Internet: www.ddg.info


VDBD
Verband deutscher Diabetes Berater,Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e.V.
VDBD-Geschäftstelle:
Birgit Müller
Am Eisenwald 16
66386 St. Ingbert
Telefon: 06894 59083–13
Telefax: 06894 59083–14
eMail: info@vdbd.de


- und natürlichen vielen kleinen überall leicht zu findenden Selbsthilfegruppen sowie auch diabetologischen Schwerpunktpraxen
Oder den hierfür bestehenden sehr qualifizierten Diabetes- Kliniken in Hessen und deutschlandweit


Quellenangaben:
Teilweise in Auszügen von Wikipedia (FreieEnzyklopädie )
NAKOS (Nationale Kontakt- und Informationsstelle)

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Kommentare zum Beitrag

Ilse Toth
37.460
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 06.03.2014 um 19:43 Uhr
Ich habe eine liebe Bekannte und Tierschutzfreundin, die Diabetes hat. Da wir uns oft sehen bekomme ich hautnah mit, welche Probleme es geben kann.
Doris Kick
3.565
Doris Kick aus Hungen schrieb am 06.03.2014 um 19:52 Uhr
Hallo liebe Ilse, es ist nicht immer leicht, aber mit ein wenig Disziplin und einer guten Blutzuckereinstellung, lässt es sich gut und normal leben...
Ilse Toth
37.460
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 06.03.2014 um 19:58 Uhr
Das wünsche ich allen Diabetikern!
H. Peter Herold
28.308
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 07.03.2014 um 10:02 Uhr
Bei einem Bekannten waren Werte kurzzeitig auch mal so, dass die Ärztin sagte, wenn nicht in 6 Wochen spürbare Wertever-besserung eintritt, muss sie was unternehmen. Bei Bluthoch-druck(mäßig) behandelt und Durchblutungsstörungen venöser Art sind zwei weitere Risikofaktoren vorhanden.

Etwas auf die Ernährung geachtet und mehr bewegt und die Werte gingen spürbar nach unten
Doris Kick
3.565
Doris Kick aus Hungen schrieb am 08.03.2014 um 14:34 Uhr
Hallo Peter, ja Bluthochdruck und venöse Durchblutungsstörungen treten oft noch zusätzlich zum Diabetes auf. Aber Du bzw. Dein Bekannter hat mit der Ernährungsumstellung dadurch bestimmt auch Gewichtsreduktion und Bewegung die Werte verbessern können und das ist sehr positiv.
Beste Grüße an Dich Doris
H. Peter Herold
28.308
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 08.03.2014 um 16:38 Uhr
Danke, es ghet im tatsächlich besser durch die Bewegung und eine Gewichtsabnahme von 7 kg. Auch Dir liebe Grüße
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

Mitmachen ist ganz einfach und alles ist kostenlos: Gleich registrieren und los geht's!

Herzlichst, Ihr(e) Doris Kick

von:  Doris Kick

offline
Interessensgebiet: Hungen
Doris Kick
3.565
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