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Alkohol an Aschermittwoch ?

Bier an Aschermittwoch erlaubt
Bier an Aschermittwoch erlaubt
Hungen | "Am Aschermittwoch als Fastentag kein Alkohol", so heißt das Gebot der Kirche. Also kein Bier und Schaps an diesem Tag ? Mitnichten : Bier zählt erstens als
Nahrungsmittel (nicht als Alkohol), und zweitens gibt es eine ausdrückliche Erlaubnis des Papstes hierfür. Schnaps darf aus medizinischen Gründen getrunken werden (weil er der Verdauung dient), und außerdem aus hygienischen Gründen ( er soll das Ungeziefer, bes. die Mücken vertreiben). Wein und Likör sind also nach der Fastenregel tabu. Alles klar ?!

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Kommentare zum Beitrag

Margrit Jacobsen
8.829
Margrit Jacobsen aus Laubach schrieb am 04.03.2014 um 13:40 Uhr
Alles klar!
Florian Schmidt
4.510
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 04.03.2014 um 14:25 Uhr
Was ein Glück aber auch. Bier und Schnaps sind erlaubt. Yippie. Wein und Likör sind verboten. Dann ist ja gut. Damit kann man leben. Bier ist auch kein Alkohol, und Schnaps ist Medizin. Hat eigentlich der Papst vor, was gegen sein Suchtverhalten zu unternehmen? Ich meine nur, weil viele andere Alkoholiker ja ähnlich argumentieren. "Boahhhh, ich brauch erst mal nen Schnaps, damit das Zittern aufhört " oder "Mein Kreislauf ist wieder im Keller, ich muss mal eben einen gaaaaanz kleinen Korn trinken." Fragen sie mal Suchberater, was die von derartigen Aussagen halten. Wann hatten wir eigentlich im Februar die letzte Mückenplage in Deutschland. Aber ich finde es geil das die Volksdroge der Nation, die Jährlich den meisten Schaden anrichtet so durch die Kirche verteidigt wird. Hat ja auch fast keine Nebenwirkungen. Und der gläubige Alkoholiker muss auch ehetechnisch keine Konsequenzen befürchten wenn er besoffen wieder seine Alte mit dem Gürtel durchs Haus prügelt. Also Prost, der Pope gibt einen aus. Und damit auch die Kirche wieder voll wird gibt's Freibier und Damenwahl.
Jutta Skroch
13.095
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 04.03.2014 um 23:45 Uhr
@Herr Schmidt,
so bierernst hat Herr Willers das gar nicht gemeint. Ich kann aber ihre Bedenken gut nachvollziehen, manchen ist nicht klar, wie schnell die Falle zuschnappen kann.
Margrit Jacobsen
8.829
Margrit Jacobsen aus Laubach schrieb am 05.03.2014 um 08:25 Uhr
Genau, liebe Jutta, so hatte ich den Beitrag von Herrn Willers auch verstanden.
Martin Wagner
2.445
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 05.03.2014 um 08:27 Uhr
Ja ich finde auch, da das Thema Vollrausch in mehreren Artikeln angesprochen wurde, es wäre einmal angebracht, wenn die/der Vorsitzende/r der Ortsgruppe der anomymen Alkoholiker sich hier einmal mit einem "Weckruf" in die Kommentarkolonne einreihen sollte.

Mir geht die Verharmlosung der (leider) legale Droge Alkohol schwer "auf den Geist".

Ersatzweise sollte sich vielleicht ein Arzt mal dazu äußern. (Oder wenn sich sonst keiner meldet mal ein Sprecher einer Krankenkasse, denn da sind Jahr für Jahr Zigmillionen Euros zu zahlen, welche ja der Volkswirtschaft fehlen.)
Jutta Skroch
13.095
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 05.03.2014 um 12:21 Uhr
@Martin, ich gebe dir recht, aber hier war das von Herrn Willers eher ironisch gemeint. Ich verharmlose die Droge Alkohol keineswegs.
Florian Schmidt
4.510
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 05.03.2014 um 12:38 Uhr
Naja, aber diese Regel besteht nunmal. Bier und Schnaps sind tatsächlich noch mit zweifelhafter Begründung am Aschermittwoch erlaubt. Was ich eigentlich ganz lustig finde. Wenn das Bier für eine gute Ernte sorgen soll. Ich dachte die Kirche hält nicht viel vom Aberglaube.
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von:  Klaus-Dieter Willers

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Klaus-Dieter Willers
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