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111 Orte im Vogelsberg und in der Wetterau, die man gesehen haben muss

Hungen | Der Vogelsberg ist geprägt von bizarren Felsformationen. Elf seiner Gipfel sind 700 Meter und höher. Von hier oben hat man atemberaubende Aussichten – über Bergwiesen und mit Hecken durchzogenes Wiedeland oder ausgedehnte Wälder bis zum Taunus, zur Frankfurter Skyline oder ins Gießener Becken und die Rhön. Am Fuße des Vulkans liegt die von bäuerlicher Landwirtschaft geprägte Wetterau mit ihrem Schachbrettmuster von grünen Wiesen, gelben Rapsfeldern und fruchtbaren Äckern. Hier haben bereits Kelten und Römer ihre Spuren hinterlassen.

An alten Pilgerpfaden und Handelswegen liegen fachwerkbunte Städtchen wie Lich, Laubach und Lauterbach mit verwinkelten Gassen, trutzige Burgen wie Burg Münzenberg, pittoreske Schlösser wie das Barockschloss Stockhausen und prächtige Kirchen wie die Marienkirche mit Marienkräutergarten. Kulturelle Denkmale von Weltruf wie die Keltenwelt auf dem Glauberg, erdgeschichtliche Schauplätze wie der Steinbruch Michelnau, Zeugnisse jüdischen Lebens wie die Mikwe in Friedberg oder zahlreiche Museen wie das Muna-Museum oder das Puppenstuben- und Schlossmuseum in Laubach oder der Heilige Stein bei Lich-Muschenheim erzählen von der wechselvollen Geschichte, der Handwerkskunst und vielem mehr in der Region.

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Oder kennen Sie die artenreiche, malerisch gelegene „Wetterauer Hutung“ in Langd oder die beeindruckende Stele am Schloss Hungen? Schon mal Käse aus dem Affinagekeller der Hungener Käsescheune probiert? Läuft Ihnen auch ein leiser Schauer bei dem Gedanken über den Rücken, dass unter der Schiefen Säule unter dem Grasser Berg ein Herz begraben sein soll?

Es sind aber vor allen Dingen die Menschen, die ihre (Wahl)Heimat prägen. Egal, ob Elvis Presley, der seine Lieblingstorte im Bad Nauheimer Café Bienenkorb aß, Graf Karl-Georg von Solms-Laubach, der als Robin Wood unserer Tage, in einem seiner Wälder ein „Grünes Paradies“ errichtete, Artur Czarski der ein privates Uniformenmuseum führt oder Wolfgang Keil, der König der Schokoküsse. Die Autorin Ingrid Schick und die Fotografin Christina Marx haben Sie alle besucht, sind auf und abseits touristischer Pfade gewandert, haben geheimnisvolle Orte für Sie entdeckt und manchen kulturellen Schatz für Sie gehoben.

Ingrid Schick geht seit mehr als 15 Jahren in ihrer hessischen
Heimat auf Entdeckungstour. Mit Herzblut schreibt sie über regionaleSpezialitäten wie Apfelwein und Grüne Soße sowie kulinarische Reiseführer und Reportagen.

Christina Marx studierte Kulturanthropologie, Ethnologie und
Sozialpädagogik. Seit über 20 Jahren lebt und arbeitet sie in der Region Vogelsberg und ist als Regional- und Projektmanagerin und Fotografin tätig.


Ingrid Schick, Christina Marx
111 Orte am Vogelsberg und
in der Wetterau, die man gesehen
haben muss
Emons Verlag 2013
ISBN 978-3-89705-227-9
240 Seiten
zahlreiche Abbildungen
€ [D] 14,95 € [A] 15,40

 
 
 
 
 
 

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von:  Ingrid Schick

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Interessensgebiet: Lich
Ingrid Schick
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