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Hungener Voltigiererinnen triumphieren beim „Preis der Besten“

von Nina Oberleam 17.05.20131291 mal gelesen1 Kommentar
Hungen | Krumke. Beim „Preis der Besten“, der Anfang Mai im sachsen-anhaltinischen Krumke stattfand, sorgte das Hungener Doppelpaar Helena Schuld und Theresa Seibel für eine große Überraschung, sie kamen mit dem Sieg zurück nach Hessen:

Der „Preis der Besten“ ist eines der renommiertesten internationalen Voltigierturniere, es ist Sichtungs- und Qualifikationsturnier für die in diesem Jahr in Österreich stattfindende Europameisterschaft. Die Starterlaubnis für den wohl wichtigsten Voltigierwettkampf für Gruppen, Einzel- und Doppelvoltigierer, neben der Deutschen Meisterschaft, musste sich im Vorfeld hart erarbeitet werden. Abgesehen von den Mitgliedern des Bundeskaders die automatisch gesetzt sind, darf nur eine kleine Auswahl an Voltigierern, die die Bundestrainerin Ulla Ramge auf drei deutschlandweit stattfindenden Sichtungen nominiert hatte, ebenfalls an den Start gehen. Die Ehre und Freude war in Hungen deshalb schon groß, als man erfuhr, dass das Doppelpaar Schuld und Seibel nominiert wurde und somit zu Deutschlands Elite zählte.

An einem Donnerstag, zwei Tage vor Wettkampfbeginn, machten sich die Trainerinnen
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Ulla und Anne Dietz, das Doppelpaar und deren Longenführerin Franziska Schmitt mit Pferd Robinson auf den Weg nach Krumke. Nachdem freitags ein offizielles Training auf der Wettkampfanlage absolviert wurde und Pferd Robinson den Check der Tierärzte - die sogenannte Verfassungsprüfung -, den alle teilnehmenden Pferde passieren müssen, erfolgreich durchlaufen hatte, konnte man sich auf den Wettkampfstart am Samstag freuen. Die Aufregung kurz vor dem Start war den jungen Damen zwar anzumerken, doch die durch viele Jahre im Sport erfahrenen Trainerinnen Ulla und Anne Dietz wussten genau wie sie ihre Voltigiererinnen und Longenführerin perfekt vorzubereiten hatten. Nachdem der erste Umlauf nahezu fehlerfrei absolviert war, konnten die Hungener ihr Glück kaum fassen, die Belohnung war der erste Platz.

Schuld und Seibel zeigten auch am Sonntag starke Nerven und turnten eine tadellose, ohne den kleinsten Wackler, geturnte Kür auf dem von Franziska Schmitt longierten Pferd, welches ebenfalls hohe Wertungsnoten verbuchen konnte. Unter den Augen von Bundestrainerin Ramge und dem Sichtungsgremium des Deutschen Olympiade Komitees für Reiterei (DOKR) zeigten die Hungener also an zwei Tagen eine wie Ulla Dietz sagte „auf den Punkt geturnte Kür“, die unter dem Motto 'New York' stand.

Der erste Platz von Samstag konnte somit gehalten werden und nun darf man sich in Hungen auch über den Titelgewinn beim „Preis der Besten“ freuen. Ein unglaublicher Erfolg, mit dem wohl niemand gerechnet hätte.

 
copyright by Daniel Kaiser - www.danielkaiser-delitzsch.de
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Kommentare zum Beitrag

Karl-Ludwig Büttel
3.502
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 17.05.2013 um 11:49 Uhr
Herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Erfolg. Die gute Arbeit und der Fleiß zahlen sich aus. Weiter so.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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von:  Nina Oberle

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