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Kraniche - sie kreischen wieder

Hungen | Gut hundert Kraniche hatten sich heute auf dem Feld zwischen Utphe und Inheiden niedergelassen. Schaulustige, mit und ohne Foto, blieben am Straßenrand stehen und schauten sich die Invasion der Vögel an. Zu erkennen waren sie auf die Entfernung schwer, aber an ihren Lauten konnte man doch hören, was sich da auf dem Feld tummelt.
Leider waren die meisten aber schon wieder abgezogen, bis ich mit dem Foto ankam, oder sind am Feld weiter die Kuppe herunter gewandert, sodass man sie nicht mehr sehen konnte.
Dafür gab es aber noch einen verschreckten Osterhasen (wegen mir oder wegen den Vögeln!).

 
 
 
 
 
... und tschüss...
... und tschüss... 
Dann mal ans Eier sammeln, wenn sie weg sind... oder?
Dann mal ans Eier... 
 

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Kommentare zum Beitrag

Jutta Skroch
11.631
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 27.03.2013 um 17:56 Uhr
Wow, ich bin beeindruckt, das Glück war mir noch nicht vergönnt, Kraniche am Boden zu sehen. Leider weiß man ja nicht, ob und wann evtl. welche zu sehen sind. Mit meinen 200 mm hätte ich da gar keine Chance, und sie wären aufgrund der großen Fluchtdistanz, die sie haben, dann weg und gestresst. Das will man ja schließlich auch nicht.
Birgit Hofmann-Scharf
9.621
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 27.03.2013 um 18:39 Uhr
Sehe ich das richtig, rasten die tatsächlich so nahe an der menschlichen Siedlung oder ist das Zoom ?
Danke für die Aufnahmen, klasse !
Jutta Skroch
11.631
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 27.03.2013 um 19:19 Uhr
Die Aufnahmen sind mit einem 400er Zoom Objektiv gemacht. Neidisch bin ;-)
Markus Freitag
669
Markus Freitag aus Hungen schrieb am 27.03.2013 um 19:22 Uhr
Also ich selber stand ca. 400 Meter weg und die Häuser, die man sieht, sind etwas über 1 Kilometer von den Kranichen entfernt. Nach rechts ist Trais-Horloff mit einer Entfernung von ca. 700 Metern. Rückwärts nach Utphe sind es 1,3 Kilometer. Der Obere Knappensee ist von ihnen aus auch einen guten Kilometer entfernt.
Die Nähe zu den Häusern wirkt durch das Tele so (1280mm incl. Cropfaktor).
Markus Freitag
669
Markus Freitag aus Hungen schrieb am 27.03.2013 um 19:27 Uhr
Hallo Jutta,

ja, ist ein 400mm mit einen 2fach Expander (dann also 800mm) und den 1,6er Crop der DSLR noch dazu (wenn man es genau nimmt). Manuell fokussiert.

Schön war wieder, dass die vorbei fahrenden Auto wieder langsam fuhren, als sie mich mit dem Stativ und dem schwarzen Kombi neben der Straße haben stehen sehen ;-)
Karl-Ludwig Büttel
3.215
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 27.03.2013 um 20:44 Uhr
Hallo Markus bis jetzt waren sie jeden Tag zu hunderten auf den selben Äckern. Eine beachtliches Schauspiel.
Karl-Ludwig Büttel
3.215
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 27.03.2013 um 20:47 Uhr
Jetzt habe ich erst die Frage von Frau Hofmann-SWcharf gelesen. Ja ab und zu kommen die bis auf 50 meter bei uns ans Haus ran wenn auf der Weide kein Betrieb ist. An uns im Garten stören die sich genauso wenig wie die Störche die kommen ja zum Rasenmähen vorbei....
Markus Freitag
669
Markus Freitag aus Hungen schrieb am 27.03.2013 um 21:12 Uhr
Hallo Karl-Ludwig,

für sowas sitzt du ja echt in der ersten Reihe in Utphe. Wäre ideal zum Bilder machen. Da kann man gleich vom Fenster aus los legen.
Karl-Ludwig Büttel
3.215
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 28.03.2013 um 09:45 Uhr
Das stimmt aber ich besitze nur im Handy eine Kamera. .
Karl-Ludwig Büttel
3.215
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 28.03.2013 um 16:00 Uhr
Bist gerne mal zum Kaffee auf die Terasse eingeladen. Da kannst Du Bilder machen. In der letzten Zeit kommen auch wieder die Waschbären zum Frühstück. Leider muss ich auf die gelben Tonnen achten, dass ist für die wie eine Leckerei. Die gelben Säcke haben sie immer auf dem Grundstück vereteilt.
Dr. Tim Mattern
629
Dr. Tim Mattern aus Wettenberg schrieb am 03.04.2013 um 11:13 Uhr
Momentan sind viele Vögel in einer Notlage. Vom Erlenzeisig und Bergfink (die an den Futterstellen ja noch ausharren können; beim Landfux in Heuchelheim gibts übrigens ganzjährig div. Körner) bis zu Kranich und Kiebitz und anderen Watvögeln. Ebenso Drosseln, derzeit sieht man Sing-, Mistel-, Wacholder- und Rotdrossel, oft mit Staren auf den Wiesen Futter suchen. Der eisige Nord- und Ostwind zwingt die Vögel, am Boden zu bleiben, statt in die Brutgebiete zu ziehen. Der gefrorene Boden bietet kaum Futter. Für uns ergeben sich daraus beeindruckende Beobachtungen, man darf aber nicht vergessen, dass die Vögel wirklich in Not sind. Man sollte möglichst nicht die Fluchtdistanzen unterschreiten - Flucht braucht Energie!
Bei dem Wetter auch kaum zu glauben, dass Anfang April normalerweise ein Haufen Insektenfresser ankommen müssten - Rauchschwalben, Mönchsgrasmücken, Fitisse... die werden südlich von uns im Stau stecken, so wie hier die Kiebitze...
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von:  Markus Freitag

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